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MON · 2026-04-06 · 12:46 GMTBRIEF NSR-2026-0406-54712
News/Wirtschaft: Zahl der Gründer wächst in d/Wirtschaft: Zahl der Gründer wächst in der Krise
NSR-2026-0406-54712News Report·DE·Economic Impact

Wirtschaft: Zahl der Gründer wächst in der Krise

In Deutschland ist die Zahl der Unternehmensgründungen im Jahr 2025 auf rund 690.000 gestiegen, ein Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut einer KfW-Umfrage ist dieser Zuwachs vor allem auf einen deutlichen Anstieg der Nebenerwerbsgründungen zurückzuführen, die nun 70 Prozent aller Gründungen ausmachen.

Sueddeutsche ZeitungFiled 2026-04-06 · 12:46 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Wirtschaft: Zahl der Gründer wächst in der Krise
Sueddeutsche ZeitungFIG 01
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3entities
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100%
§ 01

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In Deutschland ist die Zahl der Unternehmensgründungen im Jahr 2025 auf rund 690.000 gestiegen, ein Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut einer KfW-Umfrage ist dieser Zuwachs vor allem auf einen deutlichen Anstieg der Nebenerwerbsgründungen zurückzuführen, die nun 70 Prozent aller Gründungen ausmachen. Hauptmotiv für diese Entwicklung sind die gestiegenen Lebenshaltungskosten, die viele Menschen dazu bewegen, sich nebenberuflich selbstständig zu machen, um zusätzliches Einkommen zu erzielen. Die Mehrheit der Gründer zieht die Selbstständigkeit einer Festanstellung vor, wobei kleine Gründungen ohne Angestellte dominieren. Die KfW betont die Bedeutung junger Unternehmen für Deutschland, weist aber auch auf die Notwendigkeit von Unternehmensnachfolgern für bestehende mittelständische Betriebe hin.

Confidence 0.90Sources 1Claims 5Entities 3
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Article analysis

Model · rule-based
Framing
Economic Impact
Human Interest
Tone
Measured
AI-assessed
CalmNeutralAlarmist
Factuality
0.80 / 1.00
Factual
LowHigh
Sources cited
1
Limited
FewMany
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Key claims

5 extracted
01

545,000 medium-sized companies are looking for a successor by the end of 2029.

statisticSchumacher
Confidence
1.00
02

The number of self-employed in secondary employment grew strongly to 483,000.

statisticKfW
Confidence
1.00
03

This is almost a fifth (18 percent) more than in the previous year with 585,000.

statisticKfW
Confidence
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04

The number of founders in Germany rose to around 690,000 in 2025.

statisticKfW
Confidence
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05

The main motive is to earn additional money with self-employment.

factualKfW
Confidence
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Full report

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In Zeiten von Wirtschaftskrise und gestiegenen Preisen machen sich deutlich mehr Menschen in Deutschland selbständig. Die Zahl der Gründerinnen und Gründer stieg 2025 auf rund 690 000, wie eine repräsentative Umfrage der staatlichen Förderbank KfW zeigt. Das sind fast ein Fünftel (18 Prozent) mehr als im Vorjahr mit 585 000.Grund für den Schub ist ein deutlicher Anstieg der Selbständigen im Nebenerwerb: Hier wuchs die Zahl stark auf 483 000, nach 382 000 im Jahr 2024, während sich bei den Gründungen im Vollerwerb kaum etwas änderte. Dadurch stieg der Anteil der Nebenerwerbsgründungen auf den Rekordwert von 70 Prozent.Hauptmotiv vieler Menschen ist es laut Umfrage, mit der Selbständigkeit nebenher zusätzlich Geld zu verdienen. Ein möglicher Grund seien die gestiegenen Lebenshaltungskosten, sagte KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher. „Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist schwieriger geworden, auch kleine Nebenjobs sind nicht mehr leicht zu finden. Die Selbständigkeit kann hier eine Alternative für einen Zuverdienst sein.“ Für die Studie, eine Vorabauswertung des KfW-Gründungsmonitors, wurden 30 000 Telefoninterviews und 20 000 Online-Interviews geführt. Der Begriff Gründer ist breit definiert: Dazu zählen Menschen, die sich im Voll- oder Nebenerwerb, freiberuflich oder gewerblich, per Neugründung, Beteiligung oder Übernahme selbständig gemacht haben.Die Mehrheit der Gründer ist aus Überzeugung selbständig, so die Umfrage. Zwei Drittel ziehen die Selbständigkeit grundsätzlich einer Festanstellung vor. Allgemein dominieren kleine Gründungen: Nur 24 Prozent der Existenzgründungen hatten 2025 Beschäftigte. Gegründet wurde größtenteils neu, die Unternehmen wurden also rechtlich und organisatorisch erstmals aufgesetzt. Nur zehn Prozent waren Existenzgründungen durch Übernahmen.„Deutschland braucht junge, innovative Unternehmen“, sagt Chefvolkswirt Schumacher. Nötig sei aber auch eine stabile Unternehmenslandschaft. Etwa 545 000 mittelständische Firmen suchten bis Ende 2029 eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. „Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre es unglaublich wichtig, dass sich mehr Menschen für die Übernahme eines bestehenden Unternehmens begeistern.“
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Entities

3 identified
Key playerOppositionContextPositiveNeutralNegative
OOrganizations1
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Keywords & salience

8 terms
gründer
1.00
selbständigkeit
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kfw
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