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MON · 2026-04-06 · 15:53 GMTBRIEF NSR-2026-0406-54941
News/Kursk-Offensive durch Korruption begünstigt? 14 Jahre Strafl…
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Kursk-Offensive durch Korruption begünstigt? 14 Jahre Straflager für russischen Politiker

Der ehemalige Gouverneur der russischen Region Kursk, Alexej Smirnow, wurde wegen Korruption zu 14 Jahren Straflager verurteilt. Das Gericht verhängte zudem eine hohe Geldstrafe und ein Berufsverbot.

Die WeltFiled 2026-04-06 · 15:53 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Kursk-Offensive durch Korruption begünstigt? 14 Jahre Straflager für russischen Politiker
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Der ehemalige Gouverneur der russischen Region Kursk, Alexej Smirnow, wurde wegen Korruption zu 14 Jahren Straflager verurteilt. Das Gericht verhängte zudem eine hohe Geldstrafe und ein Berufsverbot. Smirnow hatte Schmiergelder von Baufirmen angenommen, die Verteidigungsanlagen in der Region errichten sollten. Der Fall kam ans Licht, nachdem ukrainische Truppen im Sommer 2024 aufgrund minderwertiger Verteidigungsanlagen ohne großen Widerstand in die Region Kursk eindringen konnten. Es stellte sich heraus, dass Panzersperren aus minderwertigem Material gefertigt waren. Smirnow trat im Dezember 2024 zurück und gestand die Annahme von Schmiergeldern.

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Legal & Judicial
National Security
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Smirnow gestand, dass ihm sein Vorgänger Roman Starowoit die Praxis mit den Schmiergeldern empfohlen habe.

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Smirnow kassierte Schmiergelder von Baufirmen, die Verteidigungsanlagen an der Grenze zur Ukraine errichten sollten.

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Alexej Smirnow, ex-Gouverneur von Kursk, wurde wegen Korruption zu 14 Jahren Straflager verurteilt.

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Starowoit wurde im Juli letzten Jahres von Putin entlassen und kurz danach mit einer Schusswunde im Kopf gefunden; Ermittler sprachen von Selbstmord.

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Ukrainische Truppen drangen im August 2024 aufgrund minderwertiger Verteidigungsanlagen ohne großen Widerstand in die Region Kursk ein.

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PfadnavigationHomePolitikAuslandUkraine-KriegKursk-Offensive durch Korruption begünstigt? 14 Jahre Straflager für russischen PolitikerStand: 17:53 UhrLesedauer: 2 MinutenEx-Gouverneur Smirnow vor GerichtQuelle: AFP/HANDOUTIm Sommer 2024 stießen ukrainische Truppen in der Region Kursk auf russisches Gebiet vor, ohne auf großen Widerstand zu treffen. Das gelang wohl auch, weil die Verteidigungsanlagen minderwertig waren. Der frühere Gouverneur der Region wird nun hart bestraft.Der frühere Gouverneur der westrussischen Region Kursk, Alexej Smirnow, ist in einem Korruptionsverfahren von einem Gericht zu 14 Jahren Straflager verurteilt worden. Das Gericht in Kursk verhängte außerdem eine Geldstrafe von 400 Millionen Rubel (rund 4,3 Millionen Euro) und ein Berufsverbot für die Dauer von zehn Jahren. Der 52 Jahre alte Beamte hatte seine Schuld vor Gericht eingeräumt. Smirnow hatte laut Urteil von Baufirmen, die auch Verteidigungsanlagen in dem Gebiet an der Grenze zur Ukraine errichten sollten, Schmiergelder kassiert.Laut Gerichtsurteil wurden auch mehr als 20 Millionen Rubel aus Smirnows Vermögen beschlagnahmt. Der Fall flog auf, nachdem ukrainische Truppen im August 2024 ohne großen Widerstand dank minderwertiger Verteidigungsanlagen in die Region Kursk eindringen konnten. Es stellte sich laut Medienberichten heraus, dass etwa Panzersperren aus billigem Material waren, das der Wucht von ukrainischem Militärgerät nicht standhalten konnte. Lesen Sie auchFür die Ukraine galt das in ihrem Kampf gegen den russischen Angriffskrieg als großer Erfolg. Die monatelange Kontrolle russischer Gebiete durch ukrainische Truppen war auch eine beispiellose Erniedrigung für Kremlchef Wladimir Putin. Der Präsident hatte stets erklärt, seine Invasion in der Ukraine diene dem Schutz russischer Interessen. Die Menschen in der Region erlebten dann allerdings selbst Krieg, Tod und Zerstörung wie ihre ukrainischen Nachbarn.Smirnow war im Mai 2024 Gouverneur von Kursk geworden. Nur wenige Monate später überrannten die ukrainischen Truppen einen Teil des Gebietes bei dem überraschenden Gegenstoß. Im Dezember 2024 trat Smirnow vorzeitig vom Amt zurück. Ein Moskauer Gericht nahm ihn später in Untersuchungshaft. Smirnow hatte ein Geständnis abgelegt und erklärt, dass ihm sein Vorgänger Roman Starowoit die Praxis mit den Schmiergeldern empfohlen hatte. Starowoit selbst hatte die Fertigstellung der Verteidigungsanlagen nach oben gemeldet. Er wurde dann russischer Verkehrsminister, bis ihn Putin im Juli vergangenen Jahres überraschend entließ. Er wurde kurz danach mit einer Schusswunde im Kopf im Freien gefunden. Die Ermittler sprachen von „Selbstmord“.dpa/säd
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