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TUE · 2026-04-07 · 01:30 GMTBRIEF NSR-2026-0407-55414
News/Reform der Krankenversicherung: GKV-Chef/GKV-Chef plädiert für Zuckersteuer und höhere Abgaben auf Al…
NSR-2026-0407-55414News Report·DE·Public Health

GKV-Chef plädiert für Zuckersteuer und höhere Abgaben auf Alkohol und Tabak

Oliver Blatt, Chef des GKV-Spitzenverbands, befürwortet die Einführung einer Zuckersteuer sowie höhere Abgaben auf Alkohol und Tabak, um milliardenteure Folgeerkrankungen zu verhindern. Er bezieht sich dabei auf Vorschläge einer Expertenkommission zur Gesundheitsreform, die ein Volumen von 42 Milliarden Euro umfasst.

Die WeltFiled 2026-04-07 · 01:30 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
GKV-Chef plädiert für Zuckersteuer und höhere Abgaben auf Alkohol und Tabak
Die WeltFIG 01
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Oliver Blatt, Chef des GKV-Spitzenverbands, befürwortet die Einführung einer Zuckersteuer sowie höhere Abgaben auf Alkohol und Tabak, um milliardenteure Folgeerkrankungen zu verhindern. Er bezieht sich dabei auf Vorschläge einer Expertenkommission zur Gesundheitsreform, die ein Volumen von 42 Milliarden Euro umfasst. Gesundheitsministerin Nina Warken prüft nun die Umsetzung dieser Empfehlungen, da bereits für 2027 eine Finanzlücke von 15 Milliarden Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung erwartet wird. Blatt begrüßt auch die Idee, vor teuren Operationen eine Zweitmeinung einzuholen, steht aber anderen Empfehlungen, wie der Streichung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehegatten, skeptisch gegenüber. Er kritisierte zudem die Kassenärztliche Bundesvereinigung für ihre Äußerungen bezüglich möglicher Leistungseinschränkungen bei Honorarkürzungen. Blatt wies darauf hin, dass den Krankenkassen bereits ein Sparbeitrag auferlegt sei und wirtschaftliche Zusammenschlüsse geprüft würden.

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Krankenkassen already have a savings contribution of 100 million euros.

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Experts commission made 66 recommendations totaling 42 billion euros for healthcare reform.

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A financial gap of around 15 billion euros is expected in the statutory health insurance in 2027.

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Oliver Blatt believes higher taxes could prevent 'milliardenteuren Folgeerkrankungen' (billion-euro consequential illnesses).

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GKV-Chef Oliver Blatt advocates for a sugar tax and higher taxes on alcohol and tobacco.

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandGesundheitsreformGKV-Chef plädiert für Zuckersteuer und höhere Abgaben auf Alkohol und TabakStand: 04:48 UhrLesedauer: 2 MinutenKosten zuckerhaltige Getränke bald mehr? Quelle: picture alliance/imageBROKER/Frank SchneiderHöhere Steuern auf Alkohol und Tabak, die Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke: GKV-Chef Oliver Blatt hält das für sinnvoll, um „milliardenteuren Folgeerkrankungen“ zu verhindern.Höhere Steuern auf Tabak und Alkohol wären aus Sicht der Krankenkassen sinnvoll. „Lieber etwas teureres Bier und Zigaretten als die milliardenteuren Folgeerkrankungen vom Trinken und Rauchen“, sagte der Chef des GKV-Spitzenverbands, Oliver Blatt, der „Rheinischen Post“. Auch eine neue Steuer auf zuckerhaltige Getränke fände er gut. Blatt bezog sich dabei auf Vorschläge der Expertenkommission für eine Reform des Gesundheitswesens. Ihre 66 Empfehlungen haben insgesamt ein Volumen von 42 Milliarden Euro. Was davon umgesetzt wird, will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun prüfen. Schon für 2027 wird eine Finanzlücke von rund 15 Milliarden Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung erwartet.Lesen Sie auchBlatt begrüßte auch die Idee der Fachleute, vor teuren Operationen an Knien oder Hüfte eine Zweitmeinung einzuholen. Andere Empfehlungen bewertete der Verbandsvertreter skeptisch, so etwa die Streichung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehegatten ohne Kleinkinder. „An anderen Stellen ließe sich einfacher und schneller mehr Einsparpotenzial erreichen“, sagte er.Blatt kritisierte Äußerungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, im Falle von Einschnitten bei Honorarzuschlägen womöglich weniger Termine anzubieten. Solche „Drohungen“ seien nicht angemessen, meinte Blatt. Die Ärzte müssten sich Veränderungen stellen.Gefragt nach dem Sparbeitrag der Krankenkassen verwies Blatt darauf, dass den Kassen bereits ein Sparbeitrag von 100 Millionen Euro auferlegt sei. Zugleich sagte er: „Ich bin mir sehr sicher, dass wir wahrscheinlich in zehn Jahren auch nicht mehr die gleiche Zahl der Krankenkassen haben werden.“ Schon heute würden ökonomisch wirtschaftliche Zusammenschlüsse geprüft.dpa/jmr
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