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TUE · 2026-04-07 · 09:08 GMTBRIEF NSR-2026-0407-56074
News/Britische Regierung verweigert Rapper Ka/Kanye West: Ye schlägt Treffen mit Mitgliedern der jüdischen…
NSR-2026-0407-56074News Report·DE·Conflict

Kanye West: Ye schlägt Treffen mit Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Großbritannien vor

Nachdem der Rapper Ye (Kanye West) für Auftritte beim Wireless Festival in Großbritannien angekündigt wurde, gab es Forderungen nach einem Einreiseverbot aufgrund früherer antisemitischer Äußerungen, darunter die Veröffentlichung eines Liedes mit dem Titel "Heil Hitler". Premierminister Keir Starmer äußerte sich besorgt, und Sponsoren zogen sich vom Festival zurück.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-04-07 · 09:08 GMTLean · Center-LeftRead · 1 min
Kanye West: Ye schlägt Treffen mit Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Großbritannien vor
Der SpiegelFIG 01
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Nachdem der Rapper Ye (Kanye West) für Auftritte beim Wireless Festival in Großbritannien angekündigt wurde, gab es Forderungen nach einem Einreiseverbot aufgrund früherer antisemitischer Äußerungen, darunter die Veröffentlichung eines Liedes mit dem Titel "Heil Hitler". Premierminister Keir Starmer äußerte sich besorgt, und Sponsoren zogen sich vom Festival zurück. Ye entschuldigte sich Anfang 2026 im "Wall Street Journal" und führte seine Äußerungen auf eine bipolare Störung zurück. Melvin Benn, Geschäftsführer von Festival Republic, verteidigte die Entscheidung, Ye zu buchen, betonte aber, dass er ihm keine Plattform für Meinungsäußerungen geben werde, sondern nur für musikalische Darbietungen. Benn wies darauf hin, dass Ye das Recht habe, nach Großbritannien einzureisen und aufzutreten.

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Conflict
Human Rights
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Melvin Benn defended the decision to book Ye, stating he has the legal right to enter and perform in the UK.

factualMelvin Benn
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Ye released a song titled 'Heil Hitler' last year.

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Prime Minister Keir Starmer described the planning as 'deeply worrying'.

quoteKeir Starmer
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Campaign Against Antisemitism called for Ye to be banned from entering the UK.

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Kanye West, also known as Ye, suggested a meeting with members of the Jewish community in the UK.

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Full report

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Nachdem die Auftritte an den Festivalabenden angekündigt worden waren, wurden in Großbritannien Forderungen nach einem Einreiseverbot laut – unter anderem von der Aktivistengruppe Campaign Against Antisemitism. Premierminister Keir Starmer hatte die Planung als »zutiefst besorgniserregend« bezeichnet. Sponsoren hatten sich von dem Festival zurückgezogen.Der Rapper, der mittlerweile unter dem Namen Ye firmiert, hatte im vergangenen Jahr ein Lied mit dem Titel »Heil Hitler« veröffentlicht. Anfang 2026 hatte er im »Wall Street Journal« um Entschuldigung gebeten. »Ich bin weder ein Nazi noch ein Antisemit«, schrieb er und führte seine früheren Äußerungen auf eine bipolare Störung zurück. Einer der Organisatoren des Wireless Festivals verteidigte die Entscheidung, den US-Rapper zu buchen. Melvin Benn, Geschäftsführer von Festival Republic, schrieb in einer Stellungnahme an die Nachrichtenagentur PA: Was der Rapper in der Vergangenheit über Juden und Adolf Hitler gesagt habe, »ist für mich genauso abscheulich wie für die jüdische Gemeinschaft, den Premierminister und andere, die sich dazu geäußert haben – und, wenn man ihn beim Wort nimmt, inzwischen auch für Ye selbst«.Die Musik des Rappers werde in Großbritannien im Radio gespielt und sei über Livestreams und Downloads verfügbar, sagte Benn. Ye habe das gesetzliche Recht, »in dieses Land einzureisen und hier aufzutreten«. »Es ist vorgesehen, dass er kommt und auftritt«, sagte er. »Wir geben ihm keine Plattform, um irgendwelche Meinungen zu verbreiten, sondern ausschließlich, um die Songs zu performen.«
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