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WED · 2026-04-08 · 10:49 GMTBRIEF NSR-2026-0408-58378
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Nach Fan-Eskalation – Hertha stoppt geplanten Einsatz von Sondertrikot

Hertha BSC hat die geplante Vorstellung und das Tragen eines Sondertrikots im Heimspiel gegen Kaiserslautern abgesagt. Grund dafür sind die Krawalle beim Auswärtsspiel in Dresden, bei denen sich Hertha-Fans mit gegnerischen Anhängern prügelten und Pyrotechnik einsetzten.

Roberto LamprechtDie WeltFiled 2026-04-08 · 10:49 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Nach Fan-Eskalation – Hertha stoppt geplanten Einsatz von Sondertrikot
Die WeltFIG 01
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Hertha BSC hat die geplante Vorstellung und das Tragen eines Sondertrikots im Heimspiel gegen Kaiserslautern abgesagt. Grund dafür sind die Krawalle beim Auswärtsspiel in Dresden, bei denen sich Hertha-Fans mit gegnerischen Anhängern prügelten und Pyrotechnik einsetzten. Der Verein fordert eine Aussprache mit der aktiven Fanszene und verurteilt die Gewalt aufs Schärfste. Hertha BSC begründet die Entscheidung damit, dass die Werte des Vereins wie Gemeinschaft und Zusammenhalt nicht glaubwürdig vermittelt werden könnten, solange die Ereignisse in Dresden nicht aufgearbeitet sind. Bei den Auseinandersetzungen in Dresden wurden mehrere Personen verletzt, darunter Fans, Ordner und Polizisten.

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Article analysis

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Political Strategy
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Key claims

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Police identified 350 Hertha fans as potentially violent.

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Police injured 13 people with pepper spray.

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24 people were injured in fights between fan groups and security personnel.

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Hertha BSC demands a discussion with the active fan scene about the incidents in Dresden.

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Hertha BSC is postponing the release of a special jersey due to fan violence in Dresden.

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PfadnavigationHomeSportFußballRandale in DresdenNach Fan-Eskalation – Hertha stoppt geplanten Einsatz von SondertrikotStand: 12:49 UhrLesedauer: 2 MinutenPolizisten laufen während der Spielunterbrechung am Samstag auf den Rasen des Dresdener StadionsQuelle: Sebastian Kahnert/dpaDer Plan war, dass die Spieler von Hertha BSC im kommenden Heimspiel gegen Kaiserslautern in einem Sondertrikot auflaufen. Doch davon nimmt der Klub nun Abstand. Es hat mit den Krawallen von Dresden zu tun.Das Skandalspiel von Dresden ist aus Hertha-Sicht noch nicht aufgearbeitet. Der Hauptstadtklub fordert eine Aussprache mit der aktiven Fanszene, die sich im Innenbereich des Rudolf-Harbig-Stadions mit gegnerischen Fans prügelte und diese mit Pyros beschoss und bewarf. Diverse Ermittlungsverfahren laufen. Hertha reagiert auf diese Vorkommnisse und stoppt den geplanten Einsatz eines Sondertrikots.Das Signal ist klar: Bevor die Geschehnisse dieser schlimmen Fußballnacht aus Sachsen nicht aufgeklärt sind, gibt es keine Extras für Berlins Fanszene, die mit großer Wahrscheinlichkeit an diesem Trikot involviert war. Das Sondertrikot sollte am Samstag im Heimspiel gegen Kaiserslautern erstmals gezeigt und getragen werden.Lesen Sie auchDoch nun sagt Hertha die Veröffentlichung des Trikots ab. „Viele Menschen haben über Wochen und Monate Energie, Zeit und Herzblut in die Entwicklung und Vorbereitung dieses Trikots gesteckt“, schreibt der Klub auf seiner Homepage: „Umso schwerer fällt uns die Entscheidung, den Release dieses Sondertrikots vorerst zu verschieben. Hintergrund sind die Ereignisse rund um unser Auswärtsspiel am vergangenen Samstag in Dresden. Die dortigen Vorfälle und jede Form von Gewalt verurteilen wir aufs Schärfste. Sie stehen in klarem Widerspruch zu den Werten, für die Hertha BSC als Verein steht.“„Diese Werte lassen sich nicht glaubwürdig vermitteln“, schreibt HerthaWeiter heißt es, dass ein Sondertrikot „für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Identifikation – innerhalb des Vereins, zwischen Mannschaft und Fans sowie über Generationen hinweg“ stehe. Hertha fügt an: „Diese Werte lassen sich nicht glaubwürdig vermitteln, solange die Ereignisse noch aufgearbeitet werden müssen.“Durch Schlägereien zwischen beiden Fanlagern und Ordnern wurden 24 Personen verletzt. 13 weitere Personen wurden durch Pfefferspray der Polizei verletzt. Unter den Dynamo-Zuschauern waren laut Polizei 350 gewaltbereite Fans (Kategorie B) und 80 gewaltsuchende Fans (Kategorie C). Bei Hertha waren es auch 350 in der Kategorie B und sogar 100 in der Kategorie C. Die Ermittlungsgruppe „Fahne“ (14 Beamte) wertet ab sofort mehr als 330 Gigabyte Videomaterial aus. Bis zur Aufklärung will Hertha nicht zur Tagesordnung übergehen.Lesen Sie auchDer Text wurde für das Sportkompetenzcenter (WELT/BILD/SPORT BILD) verfasst und erschien zuerst in „Bild“.
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Keywords & salience

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