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WED · 2026-04-08 · 16:49 GMTBRIEF NSR-2026-0408-58908
News/München: Haftstrafe für Vergewaltigung b/Kabinenpersonal der Lufthansa streikt am Freitag
NSR-2026-0408-58908News Report·DE·Economic Impact

Kabinenpersonal der Lufthansa streikt am Freitag

Das Kabinenpersonal der Lufthansa und ihrer Tochtergesellschaft Cityline wird am Freitag, den 10. April, von 00:01 Uhr bis 22:00 Uhr streiken.

tagesschau.deTagesschau (ARD)Filed 2026-04-08 · 16:49 GMTLean · CenterRead · 2 min
Kabinenpersonal der Lufthansa streikt am Freitag
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Das Kabinenpersonal der Lufthansa und ihrer Tochtergesellschaft Cityline wird am Freitag, den 10. April, von 00:01 Uhr bis 22:00 Uhr streiken. Die Gewerkschaft UFO hat zu dem eintägigen Arbeitskampf aufgerufen, da die Verhandlungen über verbesserte Arbeitsbedingungen und einen Sozialplan gescheitert sind. Betroffen sind alle Lufthansa-Abflüge von Frankfurt und München sowie alle Abflüge der Lufthansa Cityline von neun deutschen Flughäfen, darunter Frankfurt, München, Hamburg und Berlin. Die Gewerkschaft fordert bessere Planbarkeit der Einsätze und längere Kündigungsfristen. Die Lufthansa kritisiert den Streik als unverhältnismäßig und fordert die UFO zu Gesprächen auf, da der Streik den Rückreiseverkehr am Ende der Osterferien beeinträchtigt.

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UFO demands better planning of assignments and longer notice periods.

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The Lufthansa criticized the strike as disproportionate.

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Cityline cabin crew will strike at nine German airports.

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All Lufthansa departures from Frankfurt and Munich will be affected by the strike.

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Lufthansa cabin crew is called to strike on Friday from 00.01 to 22.00.

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Das Kabinenpersonal der Lufthansa ist für diesen Freitag zum Streik aufgerufen. Der Ausstand ist von 00.01 Uhr bis 22.00 Uhr vorgesehen, wie die Gewerkschaft UFO mitteilte. Der Lufthansa steht der nächste Streik ins Haus: Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat die Beschäftigten der Kernmarke Lufthansa und ihrer Zubringergesellschaft Cityline für Freitag zu einem eintägigen Arbeitskampf aufgerufen. Am Freitag, 10. April, sollen von 00.01 Uhr bis 22.00 Uhr alle Abflüge der Lufthansa von Frankfurt und München bestreikt werden, wie die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) ankündigte. Im selben Zeitfenster sollen die Kabinenbeschäftigten der Cityline an neun deutschen Flughäfen die Arbeit niederlegen. Das sind Drehkreuze der Lufthansa - zahlreichen Fluggästen drohen damit Flugausfälle. Bestreikt werden "alle Abflüge der Lufthansa Cityline von den Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover", wie die Gewerkschaft ankündigte. Bei Urabstimmungen hatte Ende März die große Mehrheit der Befragten nach gescheiterten Gesprächen für einen Streik votiert. Weder in den Verhandlungen über verbesserte Arbeitsbedingungen für die rund 19.000 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter bei Lufthansa noch in Sachen Sozialplan für die rund 800 Beschäftigten der vor der Schließung stehenden Cityline habe sich die Arbeitgeberseite bewegt. "Diese Situation wäre vermeidbar gewesen - die Verantwortung liegt bei der Lufthansa, die es bislang nicht einmal geschafft hat, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen", sagte UFO-Chef Joachim Vázquez Bürger mit Blick auf das Ringen um einen neuen Manteltarifvertrag für die Lufthansa. Gefordert werden etwa bessere Planbarkeit der Einsätze und längere Kündigungsfristen. "Wenn sich die Arbeitgeberseite nicht bewegt, müssen wir sie dazu bewegen", ergänzte Vázquez Bürger. Die Lufthansa kritisierte den Streik als unverhältnismäßig und forderte die UFO zu erneutem Dialog auf. Der Arbeitskampf bei gleich zwei Flugbetrieben treffe die Fluggäste mitten im Rückreiseverkehr am Ende der Osterferien besonders hart, erklärte die Lufthansa. "Tragfähige Lösungen können nur im Dialog gefunden werden, Streiks müssen stets das letzte Mittel bleiben", mahnte das Unternehmen. UFO und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hatten die Lufthansa bereits Mitte Februar am gleichen Tag bestreikt, was zu massiven Flugausfällen führte. Die Piloten machten Mitte März erneut Druck mit zwei Tagen Arbeitskampf - auch dieser Tarifkonflikt schwelt noch.
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