Thierse warnt Prien davor, „Demokratie leben“-Programm zu ändern – „Nichts wäre falscher“
Wolfgang Thierse (SPD) kritisiert Pläne von Familienministerin Karin Prien (CDU), etwa 200 Projekte des Programms „Demokratie leben“ zum Jahresende einzustellen. Thierse, Schirmherr der Amadeu-Antonio-Stiftung, warnt davor, in Zeiten zunehmender Demokratiegefährdung die Zivilgesellschaft zu schwächen, insbesondere im Osten Deutschlands.
Briefing Summary
AI-generatedWolfgang Thierse (SPD) kritisiert Pläne von Familienministerin Karin Prien (CDU), etwa 200 Projekte des Programms „Demokratie leben“ zum Jahresende einzustellen. Thierse, Schirmherr der Amadeu-Antonio-Stiftung, warnt davor, in Zeiten zunehmender Demokratiegefährdung die Zivilgesellschaft zu schwächen, insbesondere im Osten Deutschlands. Er appelliert an Prien, die Förderungen nicht zu kürzen. Zu den betroffenen Organisationen gehören unter anderem die Amadeu-Antonio-Stiftung, der BUND, HateAid, Correctiv, der Zentralrat der Juden und die Konrad-Adenauer-Stiftung. Thierse weist Vorwürfe zurück, dass geförderte Organisationen linksextremistisch seien, und betont die Notwendigkeit, sich gegen Rechtsextremismus zu engagieren.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedZu den Projektträgern, die davon betroffen sind, gehören die Amadeu-Antonio-Stiftung, der BUND, HateAid, Correctiv, der Zentralrat der Juden und die Konrad-Adenauer-Stiftung.
SPD-Politiker Thierse spricht sich vehement dagegen aus.
Familienministerin Prien will zum Jahresende knapp 200 Projekte des Programms „Demokratie leben“ einstellen.
Gerade im Osten Deutschlands, wo rechtsextreme Strukturen und die AfD besonders stark seien, dürfe man die Zivilgesellschaft nicht schwächen.
Jemandem Linksextremismus vorzuwerfen, der sich gegen Rechtsextremismus wehrt, ist eine vollkommene Verkehrung der tatsächlichen Machtverhältnisse in dieser Gesellschaft.