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THU · 2026-04-09 · 11:40 GMTBRIEF NSR-2026-0409-60076
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NSR-2026-0409-60076News Report·DE·Economic Impact

Zahl der Firmenpleiten in Deutschland höher als zu Zeiten der großen Finanzkrise

Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Deutschland einen deutlichen Anstieg der Firmeninsolvenzen. Laut einer Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) erreichten die Insolvenzzahlen mit 4573 Fällen von Personen- und Kapitalgesellschaften den höchsten Stand seit 2005 und übertrafen sogar die Zahlen der Finanzkrise 2009.

Die WeltFiled 2026-04-09 · 11:40 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Zahl der Firmenpleiten in Deutschland höher als zu Zeiten der großen Finanzkrise
Die WeltFIG 01
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Im ersten Quartal 2026 verzeichnete Deutschland einen deutlichen Anstieg der Firmeninsolvenzen. Laut einer Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) erreichten die Insolvenzzahlen mit 4573 Fällen von Personen- und Kapitalgesellschaften den höchsten Stand seit 2005 und übertrafen sogar die Zahlen der Finanzkrise 2009. Besonders im März stiegen die Insolvenzen sprunghaft an, betrafen aber vor allem kleinere Unternehmen, was sich in moderaten Auswirkungen auf die Arbeitslosenzahlen widerspiegelt. Insgesamt waren im ersten Quartal rund 54.000 Arbeitsplätze betroffen, hauptsächlich im Verarbeitenden Gewerbe. Das IWH erwartet auch für das zweite Quartal 2026 weiterhin hohe Insolvenzzahlen.

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Limited
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Key claims

5 extracted
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Around 54,000 jobs were affected in the first quarter, the highest number since the third quarter of 2020.

statisticIWH
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The number of companies filing for insolvency was 71 percent higher than the average March before the Corona pandemic.

statisticIWH
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In March, there was a sharp increase of 17 percent in insolvencies compared to February, reaching 1716 insolvencies.

statisticIWH-Analyse
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There were 4573 insolvencies of personal and capital companies in the first three months of the year.

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In the first quarter of 2026, Germany recorded the highest number of corporate insolvencies since 2005.

statisticLeibniz-Institut (IWH)
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Full report

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PfadnavigationHomeWirtschaftIWH-AnalyseZahl der Firmenpleiten in Deutschland höher als zu Zeiten der großen FinanzkriseStand: 13:44 UhrLesedauer: 2 MinutenÜberraschend viele Unternehmen gingen im März 2026 in die Insolvenz. Die Wirtschaftsforscher vom Leibniz-Institut (IWH) verzeichneten im ersten Quartal des Jahres den höchsten Stand an Insolvenzen in Deutschland seit 2005.Im ersten Quartal sind nach Analysen von Wirtschaftsforschern so viele Unternehmen pleitegegangen wie seit 20 Jahren nicht. In den ersten drei Monaten des Jahres verzeichnete das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) 4573 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften. „Das ist der höchste Stand seit dem dritten Quartal 2005, und somit liegen die Insolvenzzahlen auch höher als im Zuge der großen Finanzkrise 2009“, erklärten die Forschenden am Donnerstag.Besonders im März gingen demnach überraschend viele Unternehmen pleite. Die IWH-Analyse ergab einen sprunghaften Anstieg um 17 Prozent im Vergleich zum Februar auf 1716 Insolvenzen. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen März der Jahre vor der Corona-Pandemie meldeten demnach 71 Prozent mehr Unternehmen Insolvenz an. „Zuletzt lag die monatliche Zahl der insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften im Juni 2005 höher“, erklärte das IWH.Die Arbeitslosenzahlen steigen dennoch nur moderatDie Auswirkungen auf die Beschäftigung der vielen Pleiten im März waren zugleich vergleichsweise gering. Laut IWH-Insolvenztrend waren in den größten zehn Prozent der insolventen Unternehmen etwa 14.000 Arbeitsplätze betroffen. Das sind 40 Prozent weniger als im Vormonat Februar. „Der starke Zuwachs bei der Anzahl der Insolvenzen geht somit auf eine Häufung von Pleiten kleinerer Unternehmen zurück“, erklärten die Forscher.Lesen Sie auchInsgesamt waren im ersten Quartal etwa 54.000 Arbeitsplätze betroffen - der höchste Wert seit dem dritten Quartal 2020. Damals hatte es mehrere große Pleiten gegeben, darunter Esprit, Vapiano und Wirecard. Zuletzt entfielen die meisten Insolvenzen den Forschenden zufolge auf das Verarbeitende Gewerbe.Auch die Prognose für die kommenden Monate ist laut IWH wenig erbaulich. „Unsere Frühindikatoren lassen für das zweite Quartal 2026 wenig Raum für Optimismus“, erklärte Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung. „Wir erwarten weiterhin sehr hohe Insolvenzzahlen. Es ist möglich, dass sich die sehr hohen Werte aus dem März wiederholen.“AFP/krott
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firmenpleiten
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