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THU · 2026-04-09 · 23:34 GMTBRIEF NSR-2026-0410-61076
News/München: Haftstrafe für Vergewaltigung b/Lufthansa-Streik um Mitternacht begonnen
NSR-2026-0410-61076News Report·DE·Economic Impact

Lufthansa-Streik um Mitternacht begonnen

Seit Mitternacht des 10. April 2026 streiken die Flugbegleiter der Lufthansa und Lufthansa Cityline an den deutschen Drehkreuzen München und Frankfurt sowie in Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover.

Tagesschau (ARD)Filed 2026-04-09 · 23:34 GMTLean · CenterRead · 2 min
Lufthansa-Streik um Mitternacht begonnen
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Seit Mitternacht des 10. April 2026 streiken die Flugbegleiter der Lufthansa und Lufthansa Cityline an den deutschen Drehkreuzen München und Frankfurt sowie in Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Hunderte Abflüge sind betroffen und es wird erwartet, dass über 520 Flüge ausfallen. Lufthansa versucht, mit Zusatzflügen von Discover, Lufthansa City und Eurowings gegenzusteuern, während internationale Töchter ebenfalls zusätzliche Kapazitäten anbieten. Der Streik, initiiert von der Gewerkschaft UFO, erfolgte nach einer Urabstimmung und richtet sich gegen das bisherige Angebot der Lufthansa. Betroffen sind vor allem Reisende am Ende der Osterferien.

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"This situation would have been avoidable."

quoteUFO-Chef Joachim Vázquez Bürger
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75 percent of the nearly 350 planned Lufthansa departures were canceled in Frankfurt.

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ADV expects more than 520 flights to be canceled in total.

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Hundreds of departures of Lufthansa and Lufthansa Cityline are affected until 10 PM.

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Lufthansa flight attendants are striking since midnight.

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Full report

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Arbeitskampf Seit Mitternacht wird bei der Lufthansa gestreikt Stand: 10.04.2026 • 01:34 Uhr Flugreisende brauchen heute wieder einmal starke Nerven: Seit Mitternacht streiken die Flugbegleiter der Lufthansa - zahlreiche Flüge dürften im Laufe des Freitags ausfallen. Der Konzern will gegensteuern - unter anderem mit Zusatzflügen. Heute drohen zahlreiche Lufthansa-Flüge auszufallen - denn am letzten Tag der Osterferien sind die Flugbegleiter der Lufthansa zum Streik aufgerufen. Gestreikt wird seit Mitternacht, betroffen sind bis 22.00 Uhr Hunderte Abflüge der Kerngesellschaft Lufthansa und der Regionaltochter Lufthansa-cityline" class="entity-link entity-organization" data-entity-id="105395" data-entity-type="organization">Lufthansa Cityline. Bestreikt werden die Starts in Deutschland an den Drehkreuzen München und Frankfurt sowie in Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Für Fluggäste der Lufthansa bedeutet das vermutlich zahlreiche Ausfälle. Der Flughafenverband ADV geht davon aus, dass insgesamt mehr als 520 Flüge ausfallen werden. Am Drehkreuz Frankfurt wurden von knapp 350 geplanten Lufthansa-Abflügen 75 Prozent gestrichen, wie der Plan des Flughafens zeigt. Auch der Hessische Rundfunk schrieb online von rund 280 Starts und 270 Landungen in Frankfurt, die annulliert wurden. An größeren Flughäfen wie Hamburg oder Berlin wurden ebenfalls Dutzende Flüge abgesagt. Der Streik könnte auch Folgen für Reiserückkehrer aus dem Osterurlaub haben, da in der Folge Maschinen an ausländischen Zielen fehlen. Lufthansa kündigte als Reaktion auf den Streik zusätzliche Flüge seiner nicht bestreikten Airlines an. Demnach sollen Discover, Lufthansa City und Eurowings nach Möglichkeit Zusatzflüge übernehmen. Auch die internationalen Töchter wie Austrian Airlines, Swiss, Brussels Airlines, Air Dolomiti und ITA Airways würden versuchen, zusätzliche Frequenzen anzubieten und auf ihren Flügen von und nach Deutschland größere Flugzeuge einzusetzen. "Diese Situation wäre vermeidbar gewesen", betonte UFO-Chef Joachim Vázquez Bürger. Die Verantwortung liege bei der Lufthansa, die es bislang nicht einmal geschafft habe, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Dem Streik ist zunächst ein Warnstreik und dann eine Urabstimmung vorausgegangen, die hohe Zustimmung der Beschäftigten zu einem Arbeitskampf ergeben hat.
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