Volkswagen stoppt Produktion von Elektroauto ID.4 in den USA +++ Konzern präsentiert mit Cupra Raval das erste von vier E-Auto-Einstiegsmodellen +++
ADAC kritisiert Belastung durch hohe Spritpreise und fordert Entlastung +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.
Porsche verkauft erneut weniger Autos - Absatz sinkt um 15 Prozent Wie groß das Problem ist, das der neue
Porsche-Chef
Michael Leiters lösen muss, zeigen die aktuellen Absatzzahlen des Sportwagenherstellers. Im ersten Quartal 2026 gingen die Verkäufe weiter zurück, sie sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf nun 60.991 Fahrzeuge, wie
Porsche am Freitag mitteilte.
Porsche führt das hauptsächlich auf das Ende der 718-Reihe mit Verbrennungsmotor zurück sowie auf den starken Absatz zum Verkaufsstart des elektrischen Macan im Jahr 2025.„Nach dem Auslauf des 718 mit Verbrennungsmotor und den starken Auslieferungen des vollelektrischen Macan zum Marktstart liegen wir unter Vorjahr, insgesamt aber im Bereich unserer Erwartungen“, sagt Vertrieb- und Marketingvorstand
Matthias Becker. Zudem habe der Wegfall von Steuervergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge in den USA dem Unternehmen geschadet.Wichtigster Markt für
Porsche bleibt Nordamerika, dort gingen die Verkäufe um elf Prozent auf 18.344 Autos zurück. In
China verlor
Porsche abermals an Boden – dieses Mal sank die Verkaufszahl um mehr als 20 Prozent. Der Hersteller setzte im größten Automarkt der Welt 7.519 Autos ab. Nur im Heimatmarkt Deutschland haben sich die Zahlen stabilisiert und um vier Prozent auf 7.778 Fahrzeuge erhöht.Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen keine grundlegende Verbesserung – auch wenn Vertriebsvorstand Becker optimistisch auf die Markteinführung des elektrischen Cayenne blickt. „Die eingeschränkte Produktverfügbarkeit ist in unserer Planung für 2026 berücksichtigt“, erklärt Becker. Hanna DeckerHunderte
Lufthansa-Flüge von Streik betroffenDer Streik beim Kabinenpersonal ist angelaufen und sorgt am Freitag für den Ausfall von Hunderten Flügen der
Lufthansa. Der Arbeitskampf der Flugbegleitergewerkschaft
Ufo bei der Kernmarke
Lufthansa und der Airline-Tochtergesellschaft
Cityline startete kurz nach Mitternacht. Bis 22 Uhr sollen alle Abflüge von den Drehkreuzen in Frankfurt und München bestreikt werden. Dasselbe gilt auch für alle Abflüge der
Cityline von Hamburg, Bremen, Stuttgart, Köln, Düsseldorf, Berlin und Hannover. Um die Auswirkungen für die Passagiere abzufedern, sollen andere Airlines des
Lufthansa-Konzerns nach Möglichkeit Zusatzflüge übernehmen.Der Arbeitskampf trifft im Oster-Rückreiseverkehr Zehntausende Passagiere. Allein am Flughafen in Frankfurt wurden für Freitag etwa 580 Flüge von ursprünglich geplanten rund 1350 Starts und Landungen gestrichen, wie der Betreiber Fraport mitteilte. Darin sind Annullierungen vor allem von der
Lufthansa enthalten, aber auch vereinzelt von anderen Airlines. Betroffen sind demnach etwa 72.000 Passagiere. Auch an anderen Flughäfen fielen Dutzende Flüge der
Lufthansa aus.Die
Lufthansa hat den Arbeitskampf als verantwortungslose Eskalation kritisiert, die die Passagiere hart treffe. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (
Ufo) argumentiert, weder in den Verhandlungen über verbesserte Arbeitsbedingungen für die rund 19.000 Flugbegleiter bei der Kernmarke
Lufthansa noch in Sachen Sozialplan für die rund 800 Beschäftigten der vor der Schließung stehenden
Cityline habe sich die Arbeitgeberseite bewegt.„Wir haben die Osterfeiertage bewusst von Arbeitskampfmaßnahmen ausgenommen, um die Auswirkungen für Reisende so gering wie möglich zu halten", sagte
Ufo-Chef Joachim Vázquez Bürger. „Dass es nun dennoch zu Beeinträchtigungen bei der Rückkehr aus den Ferien kommen kann, ist uns sehr bewusst und wir bedauern das ausdrücklich.“Rebecca BoucseinVW präsentiert Cupra Raval Der VW-Konzern startet seine Elektro-Kleinwagen-Offensive: Mit dem Raval präsentierte die spanische VW-Tochter Cupra nun das erste von konzernweit vier elektrischen Einstiegsmodellen, die in diesem Jahr an den Start gehen sollen. Marktstart des sportlichen Elektro-Kleinwagens soll im Sommer sein, wie Cupra im Rahmen der Weltpremiere an mehreren Standorten ankündigte. Einstiegspreis für das Basismodell: 26.000 Euro.Den Cupra Raval wird es zum Start zunächst ausschließlich in drei „exklusiven Launch-Editions“ geben – mit großer Batterie, mindestens 211 PS und bis zu 450 Kilometern Reichweite. Preis: mindestens 37.250 Euro, wie eine Sprecherin auf Nachfrage mitteilte. Mitte des Jahres soll auch die Einstiegsversion für rund 26.000 Euro folgen - mit kleinerem Akku und weniger PS. Bestellen können Kunden sie voraussichtlich ab ca. Juli, so die Sprecherin weiter. Noch einmal 1.000 Euro günstiger soll der VW ID. Polo werden, der noch in diesem Jahr anlaufen soll. Die Preisliste startet knapp unter 25.000 Euro. Zwei weitere Modelle von VW und Skoda sollen folgen: die beiden kleinen SUVs VW ID.Cross und Skoda Epiq. Dominik JägerVW stellt Produktion von Elektro-SUV ID.4 noch im April in den USA einVolkswagen stellt die Produktion seines Elektro-SUV ID.4 in den USA noch in diesem Monat ein. Der Wolfsburger Autobauer begründete den Schritt am Donnerstag mit dem dortigen schwierigen Marktumfeld für Elektroautos. So hatte die US-Regierung im Herbst einen Steuerbonus von 7500 Dollar als Kaufanreiz für Elektrofahrzeuge gestrichen. Der Absatz des ID.4 war im vierten Quartal 2024 im Jahresvergleich um 62 Prozent eingebrochen.
Volkswagen will in seinem Werk in Chattanooga im Bundesstaat Tennessee die Produktion stattdessen auf seine absatzstärkeren SUV-Modelle mit Benzinmotor, den Atlas und den Atlas Cross Sport, umstellen.VW plant zwar eine künftige Version des ID.4 für den nordamerikanischen Markt, hat bislang aber noch keinen Zeitpunkt für die Einführung genannt. Der aktuelle Lagerbestand des ID.4 soll bis ins Jahr 2027 reichen. Der Elektro-Van ID. Buzz soll weiterhin in den USA angeboten werden. Zudem will
Volkswagen im Sommer die Fertigung einer überarbeiteten Version des Atlas aufnehmen, die 2027 in den Verkauf gehen soll. Dominik JägerOrsted-Chef: Nahostkrise beflügelt Ausbau von WindkraftDer Chef des dänischen Windkraft-Konzerns Orsted sieht in der Energiekrise im Nahen Osten einen Beschleuniger für die Energiewende in Europa. Dies stärke den politischen Willen zur Energieunabhängigkeit und damit das Geschäft mit Windkraft auf See. „Wir erleben die zweite globale Energiekrise innerhalb von fünf Jahren, erst mit der Ukraine und jetzt mit dem Nahen Osten, was zu steigenden Energiepreisen führt“, sagte Konzernchef Rasmus Errboe am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Für Europa bestehe die große Aufgabe, Energiesicherheit und Souveränität zu gewährleisten. Markus FrühaufMTU steigt in das Drohnengeschäft einDer schwerpunktmäßig auf die zivile Luftfahrt ausgerichtete Triebwerkshersteller MTU Aero Engines rüstet auf: Das Münchner Dax-Unternehmen übernimmt das auf Drohnenantriebe spezialisierte Kölner Start-up Aero Design Works. Damit erweitert MTU das Portfolio nach eigenen Angaben gezielt um Antriebslösungen für unbemannte Luftfahrzeuge und moderne Lenkflugkörpersysteme. Zugleich profitiere das 2011 gegründete, mittlerweile 40 Mitarbeitende zählende Start-up, von den industriellen Fähigkeiten der MTU im Triebwerksbau. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.Das Militärgeschäft hat für MTU bislang nur eine Randbedeutung: Vom Umsatz 2025 in Höhe von 8,7 Milliarden Euro entfielen 614 Millionen Euro auf die Militärsparte. Hauptumsatzträger dieser war der Antrieb für den Eurofighter. Mit der Akquisition will der Vorstandsvorsitzende Johannes Bussmann den Bereich stärken. „Das hilft uns, unser Militärgeschäft schneller wachsen zu lassen“, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Dominik JägerADAC kritisiert Belastung durch hohe Spritpreise und fordert EntlastungDrei Wege zur Senkung der Belastung der Autofahrer durch höhere Tankkosten schlägt der
ADAC vor, der mit mehr als 22 Millionen Mitgliedern größte Automobilclub Europas. Die finanziellen Belastungen durch die höheren Preise an den Zapfsäulen seien für viele Haushalte spürbar. „Bereits wenige Cent pro Liter wirken sich bei Menschen, die häufig pendeln oder beruflich auf das Auto angewiesen sind, deutlich auf das Monatsbudget aus“, kommentierte ein
ADAC-Sprecher. Bei einem typischen Pendelweg könnten Preissteigerungen von 20 bis 30 Cent pro Liter schnell zu Mehrkosten von mehreren Hundert Euro im Monat führen, das sei keine Kleinigkeit für Haushalte, die ohnehin hohe Fixkosten zu tragen hätten. Zur Milderung der Tankpreiseffekte gibt es nach Ansicht des
ADAC drei Interventionsmöglichkeiten, „die zielgenau wirken und schnell umsetzbar wären“. Als erste nennt der
ADAC „eine zeitlich befristete Entlastung bei der Energiesteuer, die unmittelbar an der Zapfsäule ankommt“. Als zweite Intervention wünscht sich der Automobilclub eine Erhöhung der Entfernungspauschale, um die stärkste Belastung für notwendige berufliche Wege abzufedern.Schließlich wird drittens auch noch eine Senkung der Stromsteuer gefordert, wie sie ohnehin vorgesehen gewesen sei, um die allgemeinen Energiekosten zu reduzieren. Dominik JägerHyundai leitet Schiffe um – Blockade der Straße von Hormus belastet LieferkettenHyundai schickt seine Frachtschiffe auf dem Weg nach Europa nun um den afrikanischen Kontinent, um die gesperrte Straße von Hormus zu umgehen. Die Folge: verzögerte Lieferketten und wachsender Druck auf den südkoreanischen Automobilhersteller, dessen globales Logistiknetz durch den Krieg im Iran empfindlich gestört wird. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.„Wir haben unsere Schiffe zum Kap der Guten Hoffnung umgeleitet“, sagte Vorstandschef José Muñoz am Mittwoch in einem Interview. Der Umweg über die Südspitze Afrikas bedeute „eine erhebliche Verlängerung der Lieferzeiten“. Die Umleitung sei Teil eines weitergehenden Plans, mit dem Hyundai seine Betriebsabläufe gegen Lieferkettenunterbrechungen, Zölle und geopolitische Risiken wappnen wolle. Auf längere Sicht strebe der Konzern an, Komponenten verstärkt in Europa zu beziehen, statt sie aus Südkorea einzuführen – von wo aus sie bislang durch die Straße von Hormus transportiert worden sind. Dominik JägerExxon sieht Produktionseinbußen durch Krieg im Nahen Osten – Aktie verliert acht ProzentDer Krieg im Iran hat beim US-Ölkonzern Exxon zu deutlichen Einbußen geführt. So seien im ersten Quartal sechs Prozent seiner weltweiten Produktion ausgefallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Spring (Texas) mit. Der Krieg hat weite Teile der Energiewirtschaft am Persischen Golf lahmgelegt. Die Hälfte dieser Ausfälle konzentriere sich auf einen Flüssiggaskomplex in Katar, an dem Exxon beteiligt ist, hieß es. Zwei Produktionslinien für Flüssiggas seien beschädigt worden.„Öffentliche Berichte deuten darauf hin, dass die Reparatur der Schäden einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen wird“, erklärte Exxon laut Mitteilung. Bis zur Begutachtung vor Ort könnten keine Angaben dazu gemacht werden, wie lange es dauern werde, bis die beiden Produktionslinien wieder normal in Betrieb genommen werden könnten.Exxon gehört zu den ersten internationalen Ölkonzernen, welche die Auswirkungen des Krieges auf ihre Anlagen im und um den Golf beziffern. Normalerweise entfällt etwa ein Fünftel der weltweiten Produktion des texanischen Unternehmens auf diese Region. Der britische Konkurrent Shell hatte am Morgen bereits über die Beeinträchtigung seines Gas-Geschäftes berichtet.Die Exxon-Aktie verlor wie andere Öl- und Gaswerte deutlich und lag zu Handelsstart an der Wall Street knapp acht Prozent im Minus, nachdem eine vereinbarte Waffenruhe im Iran die Öl- und Gaspreise hat fallen lassen. Dominik JägerExporteure rechnen trotz Nahostkonflikt mit Wachstum – Sorgen um US-Geschäft bleibenTrotz des Konflikts im Nahen Osten rechnet eine deutliche Mehrheit der deutschen Exporteure mit weiterem Wachstum. Laut einer Umfrage des Kreditversicherers Allianz Trade erwarten 85 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen für das laufende Jahr steigende Exportumsätze. Weltweit stimmen dem nur 75 Prozent zu.Auf den in der Nacht vereinbarten Waffenstillstand mit Iran hätten die Märkte sehr euphorisch reagiert, stellte Allianz-Experte Björn Griesbach fest. „Wenn der Waffenstillstand hält, würden Verkehr und Handel durch die Straße von Hormus deutlich anziehen.“ Gleichzeitig warnte er: „Das Risiko ist keineswegs vom Tisch.“ Mit den aktuellen Kursgewinnen sei erst rund ein Drittel des Risikos wieder ausgepreist, zwei Drittel blieben aber noch.Gleichzeitig haben die deutschen Exporteure größere Sorgen im US-Geschäft. 49 Prozent erwarten weitere negative Auswirkungen der US-Zollpolitik auch im laufenden Jahr, wie Allianz Trade berichtet. Noch pessimistischer seien weltweit nur die Unternehmen aus
China, die zu 50 Prozent negative Erwartungen äußern.Patrick WelterModerates Auftragsplus in der IndustrieDie Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes haben nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Februar 0,9 Prozent mehr Aufträge erhalten als zuvor. Die moderate Erholung der Auftragslage, die derzeit stark durch Großaufträge auch im militärischen Bereich beeinflusst wird, dauert damit an. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Dezember bis Februar um zwei Prozent höher als in den drei Monaten zuvor. Ohne Großaufträge gerechnet sank er im gleichen Zeitraum um 0,8 Prozent. Die Daten deuten darauf hin, dass die moderate Erholung die deutsche Wirtschaft nicht in der Breite erfasst hat. Im Februar sanken die Inlandsaufträge um 4,4 Prozent gegenüber Januar, während die Auslandsaufträge um 4,7 Prozent zulegten.Die Statistiker berichteten von einer guten Entwicklung in der Automobilindustrie (plus 3,8 Prozent) und in der Metallerzeugung und -verarbeitung (plus 3,7 Prozent). Im Segment sonstiger Fahrzeugbau, in dem auch Militärfahrzeuge erfasst werden, gingen die Aufträge dagegen gegenüber Januar um 25,9 Prozent zurück. Das deutet auf fehlende Großaufträge im Februar hin. In der Textilindustrie stiegen die Bestellungen demgegenüber um 45,2 Prozent.Hanna DeckerItalienischer Schnellzug für Tests in Deutschland unterwegsDer italienische Schnellzug Frecciarossa 1000 wird ab Mai für Probefahrten in Deutschland unterwegs sein. Die Testfahrten sind Teil eines Zulassungsprozesses der Hersteller Hitachi und Alstom. Denn zum Fahrplanwechsel im Dezember soll der Zugtyp auf den neuen Direktverbindungen München – Mailand und München – Rom eingesetzt werden.„Nach ersten Probefahrten im italienischen Netz im Jahr 2025 wurde kürzlich der erste umgerüstete Frecciarossa 1000 über den Brenner nach Deutschland überführt“, sagte ein Bahnsprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Dort erfolgen zahlreiche technische Tests an den Fahrzeugen. Im Mai 2026 starten wir dann mit umfangreichen Probefahrten in Deutschland und Österreich.“ Genauere Angaben, wo Probefahrten stattfinden, machte die DB zunächst nicht. Zunächst soll es je eine Verbindung pro Tag geben. Die Strecke München-Mailand wird rund sechseinhalb Stunden, die Strecke München-Rom etwa achteinhalb Stunden lang dauern. Damit würden Reisende im Vergleich zur aktuellen Fahrtzeit samt Umstiegen auf dem Weg nach Mailand nach früheren Angaben der Bahn gut 75 Minuten sparen. Nach Rom werde die Fahrt 45 Minuten kürzer. Am Ende sollen täglich fünf Hin- und Rückfahrten zwischen Deutschland, Österreich und Italien angeboten werden. Perspektivisch soll das Angebot schrittweise bis nach Berlin beziehungsweise Neapel ausgeweitet werden. Mit der für Ende 2032 geplanten Eröffnung des Brenner-Basistunnels werden sich die Fahrtzeiten voraussichtlich noch mal um etwa eine Stunde verkürzen.Der Frecciarossa 1000 (dt.: roter Pfeil) kann theoretisch bis zu 400 Kilometer pro Stunde erreichen. Zumindest in Italien gibt es zudem nicht nur zwei Klassen, dort können Fahrgäste zwischen Standard, Premium, Business und Executive wählen.Dominik JägerZu teuer: Verbraucher trinken weniger OrangensaftWegen hoher Preise sind in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich weniger Fruchtsäfte getrunken worden. Der Pro-Kopf-Verbrauch sei um rund acht Prozent auf 20,3 Liter gesunken, teilte der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Bonn mit – es waren 1,7 Liter weniger als 2024. Verbandshauptgeschäftsführer Klaus Heitlinger begründete diese Entwicklung mit gestiegenen Preisen. Es geht vor allem um Orangen- und Apfelsaft. Während der Preis für Orangensaft anzog, blieb der Durchschnittspreis für Apfelsaft dem Verband zufolge in etwa gleich.Die Nachfrage nach Gemüsesäften – etwa aus Karotten und Roter Bete – stieg hingegen um zehn Prozent, der Verbrauch erhöhte sich um 0,2 auf 2,2 Liter pro Kopf. Gemüsesäfte enthalten weniger Zucker als Fruchtsäfte, ihnen werden positive gesundheitliche Effekte wie Blutdrucksenkung bei Roter Bete zugeschrieben. Dominik JägerEvotec rechnet mit Erlösen von 100 Millionen Euro durch Tubulis-ÜbernahmeDer Pharmawirkstoff-Entwickler Evotec erwartet durch die Übernahme des Münchener Krebsforschungsunternehmens Tubulis durch den US-Pharmariesen Gilead einen finanziellen Vorteil. Evotec werde bei Abschluss der Transaktion Voraberlöse von etwa 100 Millionen Euro erhalten, teilte das Hamburger Unternehmen am Dienstag mit. Zudem rechnet das Unternehmen mit zusätzlich bedingten Zahlungen von bis zu 58 Millionen US-Dollar, sofern bestimmte Meilensteine erreicht werden.Evotec ist im Mai 2022 als Investor bei Tubulis eingestiegen und hält 3,14 Prozent an der Münchener Biotechfirma. Tubulis entwickelt den Angaben zufolge derzeit zwei klinische Programme zur Behandlung solider Tumore. Die Übernahme von Tubulis durch Gilead soll voraussichtlich im zweiten Quartal abgeschlossen sein, hieß es weiter. Dominik JägerDieselpreis übersteigt im Schnitt 2,50 EuroDiesel hat erstmals im bundesweiten Durchschnitt mehr als 2,50 Euro gekostet. Direkt nach der mittäglichen Erhöhung ermittelte der
ADAC für 12.15 Uhr einen Preis von 2,502 Euro pro Liter. Das waren 9 Cent mehr als noch eine halbe Stunde zuvor. Superbenzin der Sorte E10 verteuerte sich um 7,6 Cent auf 2,235 pro Liter. Sowohl die Anstiege als auch die Preise waren etwas höher als am Montag.Die Spritpreise eilen derzeit von Rekord zu Rekord. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Montags hatte Diesel mit 2,443 Euro das sechste Allzeithoch in Folge aufgestellt. Superbenzin der günstigsten gängigen Sorte E10 kratzte mit 2,192 Euro am Allzeithoch für den Durchschnittspreis eines ganzen Tages. Zum Rekord aus dem März 2022 fehlten nur noch 1,1 Cent.Verglichen mit dem letzten Tag vor Einführung der 12-Uhr-Regel am 1. April, hat sich E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt um weitere 8,5 Cent pro Liter verteuert, Diesel um 12,7 Cent. Im Vergleich zum letzten Tag vor Kriegsausbruch ist es noch deutlich mehr: gut 41 Cent bei E10 und fast 70 Cent bei Diesel. Mehr ladenTickarooLive Blog Software