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FRI · 2026-04-10 · 12:18 GMTBRIEF NSR-2026-0410-61969
News/Luftfahrt: „Das war bisher undenkbar“
NSR-2026-0410-61969News Report·DE·Economic Impact

Luftfahrt: „Das war bisher undenkbar“

Ein Streik der Unabhängigen Flugbegleiter-Organisation (UFO) hat die Lufthansa am Oster-Rückreisewochenende stark beeinträchtigt, was zur Streichung zahlreicher Flüge führte. Lufthansa Airlines-Chef Jens Ritter bekräftigte in einem internen Interview, dass die Fluggesellschaft an ihren Umbauplänen festhalten wird, um nur dort zu wachsen, wo Gewinne erzielt werden.

Von Jens Flottau, FrankfurtSueddeutsche ZeitungFiled 2026-04-10 · 12:18 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Luftfahrt: „Das war bisher undenkbar“
Sueddeutsche ZeitungFIG 01
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Ein Streik der Unabhängigen Flugbegleiter-Organisation (UFO) hat die Lufthansa am Oster-Rückreisewochenende stark beeinträchtigt, was zur Streichung zahlreicher Flüge führte. Lufthansa Airlines-Chef Jens Ritter bekräftigte in einem internen Interview, dass die Fluggesellschaft an ihren Umbauplänen festhalten wird, um nur dort zu wachsen, wo Gewinne erzielt werden. Ritter kritisierte den Zeitpunkt des Streiks angesichts globaler Krisen und betonte, dass die bestehenden Strukturen und Tarifverträge nicht mehr zur aktuellen finanziellen Lage von Lufthansa Airlines passen. Die Fluggesellschaft leidet unter komplexen und teuren Strukturen und verlagert zunehmend Kurz- und Mittelstreckenflüge zu günstigeren Tochtergesellschaften wie Discover oder City Airlines. Ritter sieht die Lufthansa an einem Scheideweg und fordert eine Anpassung an die Realität.

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Lufthansa Airlines has been loss-making for years, only recently returning to a small profit.

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Lufthansa Airlines will only grow where it generates profits.

quoteJens Ritter
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Lufthansa had to cancel the majority of its flights due to the UFO strike during the Easter holidays.

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The current agreements and regulations no longer fit the current time and Lufthansa's financial situation.

quoteJens Ritter
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Lufthansa is shifting more short- and medium-haul aircraft to cheaper subsidiaries.

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Der Streik der Unabhängigen Flugbegleiter-Organisation (UFO) hat die Lufthansa am Freitag schwer getroffen – die Fluggesellschaft musste mitten in den Osterferien die Mehrzahl ihrer Flüge streichen. Lufthansa-airlines" class="entity-link entity-organization" data-entity-id="59551" data-entity-type="organization">Lufthansa Airlines-Chef Jens Ritter betonte nun in einem intern verbreiteten Interview, die Fluglinie werde an ihren Umbauplänen nichts ändern.„Wir werden im Konzern und auch bei Lufthansa-airlines" class="entity-link entity-organization" data-entity-id="59551" data-entity-type="organization">Lufthansa Airlines nur dort wachsen, wo wir Gewinne erwirtschaften“, so Ritter. „Alles andere macht betriebswirtschaftlich keinen Sinn und ist damit nicht zu verantworten. Und wir werden uns davon auch nicht durch Streikaufrufe abbringen lassen.“ Die Kernmarke des Konzerns hat zuletzt jahrelang Verluste geschrieben und erst im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder einen kleinen Gewinn ausgewiesen. Ein Sanierungsprogramm läuft, aber derzeit sind andere Tochtergesellschaften wie Lufthansa-technik" class="entity-link entity-organization" data-entity-id="69898" data-entity-type="organization">Lufthansa Technik, Swiss oder Eurowings deutlich profitabler.Ritter kritisierte die Gewerkschaft deutlich für den Streik zum aktuellen Zeitpunkt. „Wir stehen an einem Scheideweg und müssen uns überlegen, welchen Weg wir einschlagen“, so der Airline-Chef. „Die Welt ist in Aufruhr mit Kriegen und Krisen und all den dramatischen Folgen auch für uns – und wir erleben einen Streikaufruf einer Gewerkschaft am Oster-Rückreisewochenende. Das war bisher undenkbar.“Flugzeuge der Lufthansa am Flughafen in München. MICHAELA STACHE/AFPLufthansa Airlines leidet unter den in Jahrzehnten gewachsenen komplizierten und teuren Strukturen – sowohl was die Organisation angeht als auch die Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen. „Die Vereinbarungen und Regelungen der Vergangenheit passen einfach nicht mehr zur aktuellen Zeit und zu unserer finanziellen Lage“, findet Ritter. „Das ist eine Realität, die wir akzeptieren müssen.“ Derzeit verlagert Lufthansa intern schon immer mehr Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge von Lufthansa-airlines" class="entity-link entity-organization" data-entity-id="59551" data-entity-type="organization">Lufthansa Airlines zu günstigeren Ablegern wie Discover oder City Airlines.
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Entities

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Keywords & salience

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