Leben in der Straße von Hormus: Vom Sprechen mit dem Wind

AI Summary
Die iranisch-australische Fotografin Hoda Afshar beleuchtet in ihrem Fotobuch "Speak The Wind" das Leben auf den Inseln Qeschm, Hengam und Hormus in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Das Projekt, das 2021 veröffentlicht wurde, konzentriert sich auf spirituelle Überzeugungen der Inselbewohner, die stark von historischen Handels- und Machtverhältnissen geprägt sind. Im Mittelpunkt stehen Winde, die sowohl geologische Formationen schufen als auch als spirituelle Kräfte gefürchtet werden, da sie Menschen "besessen" machen und krank machen können. Schamanische Rituale mit Musik und Tanz werden durchgeführt, um die Besessenen zu heilen, wobei in verschiedenen Sprachen mit den Winden kommuniziert wird. Diese Überzeugungen ähneln denen in Ostafrika und könnten durch den arabischen Sklavenhandel in den Iran gelangt sein, was auch die rassistischen Vorurteile gegenüber Menschen afrikanischer Herkunft auf den Inseln erklärt.
Article Analysis
Key Claims (5)
AI-ExtractedSlavery was officially abolished in Iran late in 1929.
Hoda Afshar's photo project 'Speak The Wind' deals with spiritual beliefs on the islands.
The islands of Qeschm, Hengam and Hormus are located in the Strait of Hormuz.
Shamanic rituals are performed to heal those possessed by winds.
Winds are seen as dangerous and capable of possessing people, causing illness.
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