Reformen würden Alleinverdiener-Ehen mit bis zu 5760 Euro im Jahr belasten
Reformen des Ehegattensplittings und der beitragsfreien Mitversicherung, wie sie von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) diskutiert werden, würden Alleinverdiener-Ehen finanziell belasten. Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen, dass Haushalte mit einem Einkommen zwischen 35.000 und 100.000 Euro jährlich zwischen 2198 und 5760 Euro weniger zur Verfügung hätten.
Briefing Summary
AI-generatedReformen des Ehegattensplittings und der beitragsfreien Mitversicherung, wie sie von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) diskutiert werden, würden Alleinverdiener-Ehen finanziell belasten. Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen, dass Haushalte mit einem Einkommen zwischen 35.000 und 100.000 Euro jährlich zwischen 2198 und 5760 Euro weniger zur Verfügung hätten. Das IW erwartet durch diese Änderungen einen Anreiz für nicht-erwerbstätige Ehepartner, eine Beschäftigung aufzunehmen, um das geringere Nettoeinkommen auszugleichen. Die Berechnungen berücksichtigen den Wegfall der beitragsfreien Mitversicherung und die Einführung eines fiktiven Realsplittings mit einem übertragbaren Betrag von 13.805 Euro. Klingbeil hatte Ende März angekündigt, das Ehegattensplitting in seiner heutigen Form für zukünftige Ehen abzuschaffen.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedThe Finanzkommission Gesundheit proposed abolishing free co-insurance for spouses with few exceptions.
Lars Klingbeil (SPD) wants to abolish the current form of Ehegattensplitting for future marriages.
A household with a taxable income of 35,000 euros would have 2198 euros less available per year.
Reforms would burden single-earner marriages with up to 5760 euros per year.
The reform package would incentivize non-working spouses to take up employment.