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Lufthansa streikt am Montag und DienstagStand: 17:05 UhrLesedauer: 2 MinutenQuelle: AFP/KIRILL KUDRYAVTSEVDie Vereinigung Cockpit ruft die Piloten der
Lufthansa-Gruppe für Montag und Dienstag zum Streik auf. Betroffen sind
Lufthansa,
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Lufthansa Cargo, Cityline und
Eurowings – mit Ausnahme bestimmter Flüge in den Nahen Osten.Die Piloten der deutschen
Lufthansa-Gruppe sind an diesem Montag und Dienstag zu Streiks aufgerufen. Der Ausstand ist von Montag 00.01 Uhr bis Dienstag 23.59 Uhr vorgesehen, wie die Vereinigung Cockpit (VC) am Samstag mitteilte. Zum Streik aufgerufen sind die VC-Mitglieder bei der Deutschen
Lufthansa AG, der
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Lufthansa Cargo AG, der
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Lufthansa Cityline GmbH sowie der
Eurowings GmbH. „Die Vereinigung Cockpit sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, nachdem die Arbeitgeberseite in mehreren Tarifkonflikten keinen erkennbaren Willen zu einer Lösung zeigt“, sagte VC-Präsident
Andreas Pinheiro. „Trotz eines bewussten Verzichts auf Streikmaßnahmen über die Osterfeiertage blieben ernst zu nehmende Angebote aus. In dieser Zeit gab es weder eine Reaktion noch erkennbare Gesprächsbereitschaft seitens der Arbeitgeber.“ Forderung nach betrieblicher AltersversorgungNach VC-Angaben liegt weder bei
Lufthansa und
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Lufthansa Cargo ein Angebot zur betrieblichen Altersversorgung vor, noch gibt es bei
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Lufthansa Cityline ein tragfähiges Angebot für einen neuen Vergütungstarifvertrag. Bei
Eurowings sei das vorgelegte Angebot zur betrieblichen Altersversorgung inakzeptabel und bewege sich „auf einem derart niedrigen Niveau, dass es diesen Namen kaum verdient“. Die Vereinigung Cockpit betonte, man sei weiterhin gesprächsbereit. „Die Arbeitgeberseite hat jederzeit die Möglichkeit, den Streik abzuwenden, indem sie verhandlungsfähige Angebote vorlegt“, erklärte Pinheiro. Lesen Sie auch„Ein Streik ist immer das letzte Mittel, um Bewegung in gescheiterte Verhandlungen zu bringen. Wir hätten sehr gerne darauf verzichtet – insbesondere vor dem Hintergrund der Belastungen für unsere Passagiere sowie für die Kolleginnen und Kollegen am Boden. Die Verantwortung hierfür liegt jedoch bei der Arbeitgeberseite“, so Pinheiro. Vor dem Hintergrund der aktuellen Situation im Nahen Osten sind Flüge von
Lufthansa und
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Lufthansa Cityline aus Deutschland zu folgenden Destinationen vom Streik nach Konzernangaben ausgenommen: Aserbaidschan, Ägypten,
Bahrain, Irak, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate. Bei
Eurowings hingegen werden alle Flüge bestreikt, die im Streikfenster von deutschen Flughäfen starten.dpa/coh