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MON · 2026-04-13 · 07:50 GMTBRIEF NSR-2026-0413-65417
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NSR-2026-0413-65417News Report·DE·Social Justice

Nach Eta-Beförderung – Union wehrt sich gegen sexistische Kommentare

Nach der Entlassung von Trainer Steffen Baumgart hat der 1. FC Union Berlin Marie-Louise Eta zur Nachfolgerin ernannt.

Die WeltFiled 2026-04-13 · 07:50 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
DIE WELT
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Nach der Entlassung von Trainer Steffen Baumgart hat der 1. FC Union Berlin Marie-Louise Eta zur Nachfolgerin ernannt. Damit trainiert erstmals eine Frau ein Männerteam in der Fußball-Bundesliga. Die Beförderung der 34-jährigen Eta führte zu teils sexistischen Kommentaren im Internet, gegen die sich der Verein wehrt. Union Berlin verteidigt seine Trainerin auf Social Media und betont die Unterstützung der "Union-Familie". Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball, wird sich auf einer Pressekonferenz zu der Entscheidung äußern. Eta, die zuvor die U19-Mannschaft trainierte, übernimmt das Profiteam vorerst bis Saisonende.

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Framing
Social Justice
Human Interest
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Key claims

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Kai Wegner expressed respect and recognition for FC Union Berlin's decision.

quoteKai Wegner
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Marie-Louise Eta will take over the professional team until the end of the season.

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Horst Heldt will comment on the dismissal of Steffen Baumgart at a press conference.

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1. FC Union Berlin dismissed coach Steffen Baumgart after a 3-1 loss to Heidenheim.

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Marie-Louise Eta is the first woman to coach a men's team in the Bundesliga.

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PfadnavigationHomeSportFußballNeue TrainerinNach Eta-Beförderung – Union wehrt sich gegen sexistische KommentareStand: 09:55 UhrLesedauer: 2 MinutenMarie-Louise Eta Quelle: picture alliance/Gonzales Photo/Inaki EsnaolaMit Marie-Louise Eta trainiert erstmals eine Frau ein Männerteam in der Fußball-Bundesliga. Ihre Beförderung beim 1. FC Union sorgt für Aufsehen, aber auch Gegenwind. Der Klub wehrt sich gegen sexistische Kommentare.Der Termin ist für 13 Uhr angesetzt. Auf einer Pressekonferenz will sich Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball beim 1. FC Union Berlin, am Montag erstmals nach der Entlassung von Trainer Steffen Baumgart ausführlich äußern. Nach dem Offenbarungseid von Heidenheim, wo Union beim zuvor in 15 Spielen sieglosen Tabellenletzten 1:3 verloren hatte, war der Coach unmittelbar nach der Rückkehr am späten Samstagabend entlassen worden.Der Bundesligist berief Marie-Louise Eta als Nachfolgerin, die damit als erste Frau ein Männerteam in der Bundesliga trainiert. Nach der Beförderung der 34 Jahre alten Eta hat sich der Tabellen-Elfte gegen sexistische Kommentare gewehrt. „Aber genau das bist du, ein Sexist“, antworten die Köpenicker beispielsweise auf X auf einen herablassenden Beitrag eines Nutzers. Dieser hatte geschrieben: „Der Bundesliga Trainer, der gegen sie verliert, hat für immer sein Gesicht verloren. Es gibt, glaube ich, kaum etwas Peinlicheres.“Lesen Sie auchEta, die zuletzt die U19-Mannschaft von Union trainiert hat, übernimmt das Profiteam vorerst bis Saisonende. Im Internet wird der Personalwechsel kontrovers und manchmal unsachlich diskutiert. Die Union-Familie stehe hinter ihr, verteidigten die Köpenicker ihre Trainerin gegen Hasskommentare und bezeichneten sie als „Fußballgöttin“. Von vielen Nutzern gab es dafür Lob. Regierender Bürgermeister mit FauxpasAuf einen Beitrag, dass kein Spieler eine Frau ernst nehme, die von Taktik oder Fußball erzähle, antworteten die Eisernen: „Bei aller Liebe, aber das ist Sexismus.“Zu den Personen, die ausschließlich positive Worte für den Meilenstein im Männer-Fußball fanden, gehörte unter anderem Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. „Respekt und Anerkennung an den FC Union Berlin für diese Entscheidung. Ein starkes Signal für den Profifußball und für Frauen im Spitzensport“, äußerte der CDU-Politiker.Dass Wegner den Doppelnamen der 34-Jährigen falsch schrieb und bei Louise den Buchstaben o vergaß, begründete er nach einem Hinweis des Bundesligisten so: „Da waren wir so überwältigt ...“.LaGa/dpa
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Keywords & salience

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marie-louise eta
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