Mit wem Menschen am liebsten teilen – und mit wem nicht
Eine Studie der Universität zu Köln untersuchte die Bereitschaft von Menschen, mit Personen aus anderen Ländern zu teilen. Über 6000 Teilnehmer aus 25 Ländern nahmen an einem Experiment teil, bei dem sie virtuelle "Taler" mit Personen aus verschiedenen Ländern teilen konnten.
Briefing Summary
AI-generatedEine Studie der Universität zu Köln untersuchte die Bereitschaft von Menschen, mit Personen aus anderen Ländern zu teilen. Über 6000 Teilnehmer aus 25 Ländern nahmen an einem Experiment teil, bei dem sie virtuelle "Taler" mit Personen aus verschiedenen Ländern teilen konnten. Die Ergebnisse, veröffentlicht in "PNAS Nexus", zeigten, dass Menschen zwar tendenziell Landsleute bevorzugen, aber auch Prosozialität gegenüber Ausländern zeigen, insbesondere gegenüber kulturell ähnlichen oder weniger wohlhabenden Ländern. Die Teilnehmenden teilten am wenigsten mit Personen aus den USA oder China und mit Ländern, mit denen ihr eigenes Land in Konflikt steht. Die Studie deutet darauf hin, dass zwischenstaatliche Spannungen die individuelle Bereitschaft zum Teilen beeinflussen können, was globale Herausforderungen zu psychologischen Koordinierungsproblemen macht.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedAlmost 90 percent of participants shared more with people from their own country than with people from other countries.
Participants from wealthier countries shared more with people from less wealthy countries.
Prosociality increases with cultural similarity.
People are generally willing to share with people from other countries, but this willingness is not equally distributed.
The least willingness to share existed towards people from the USA or China.