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MON · 2026-04-13 · 07:09 GMTBRIEF NSR-2026-0413-65422
News/Mit wem Menschen am liebsten teilen – und mit wem nicht
NSR-2026-0413-65422News Report·DE·Social Justice

Mit wem Menschen am liebsten teilen – und mit wem nicht

Eine Studie der Universität zu Köln untersuchte die Bereitschaft von Menschen, mit Personen aus anderen Ländern zu teilen. Über 6000 Teilnehmer aus 25 Ländern nahmen an einem Experiment teil, bei dem sie virtuelle "Taler" mit Personen aus verschiedenen Ländern teilen konnten.

Die WeltFiled 2026-04-13 · 07:09 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Mit wem Menschen am liebsten teilen – und mit wem nicht
Die WeltFIG 01
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2min
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388words
Sources cited
1cited
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6entities
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100%
§ 01

Briefing Summary

AI-generated
NEWSAR · AI

Eine Studie der Universität zu Köln untersuchte die Bereitschaft von Menschen, mit Personen aus anderen Ländern zu teilen. Über 6000 Teilnehmer aus 25 Ländern nahmen an einem Experiment teil, bei dem sie virtuelle "Taler" mit Personen aus verschiedenen Ländern teilen konnten. Die Ergebnisse, veröffentlicht in "PNAS Nexus", zeigten, dass Menschen zwar tendenziell Landsleute bevorzugen, aber auch Prosozialität gegenüber Ausländern zeigen, insbesondere gegenüber kulturell ähnlichen oder weniger wohlhabenden Ländern. Die Teilnehmenden teilten am wenigsten mit Personen aus den USA oder China und mit Ländern, mit denen ihr eigenes Land in Konflikt steht. Die Studie deutet darauf hin, dass zwischenstaatliche Spannungen die individuelle Bereitschaft zum Teilen beeinflussen können, was globale Herausforderungen zu psychologischen Koordinierungsproblemen macht.

Confidence 0.90Sources 1Claims 5Entities 6
§ 02

Article analysis

Model · rule-based
Framing
Social Justice
Human Interest
Tone
Measured
AI-assessed
CalmNeutralAlarmist
Factuality
0.70 / 1.00
Factual
LowHigh
Sources cited
1
Limited
FewMany
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Key claims

5 extracted
01

Almost 90 percent of participants shared more with people from their own country than with people from other countries.

statistic
Confidence
1.00
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Participants from wealthier countries shared more with people from less wealthy countries.

factual
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Prosociality increases with cultural similarity.

quoteVanessa Clemens vom Social Cognition Center Cologne
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People are generally willing to share with people from other countries, but this willingness is not equally distributed.

factual
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The least willingness to share existed towards people from the USA or China.

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0.80
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Full report

2 min read · 388 words
PfadnavigationHomeGesundheitSoziales ExperimentMit wem Menschen am liebsten teilen – und mit wem nichtStand: 09:09 UhrLesedauer: 2 MinutenMit dem Teilen ist das so eine Sache – zumindest bei KindernQuelle: Getty Images/Natalia LebedinskaiaMenschen sind grundsätzlich bereit, auch mit Personen aus anderen Ländern zu teilen – aber diese Bereitschaft ist nicht gleich verteilt. Sie hängt von bestimmten Faktoren ab.Globale Herausforderungen wie der Klimawandel erfordern die Suche nach Lösungen über nationale Grenzen hinweg – nicht nur zwischen Regierungen, sondern auch unmittelbar zwischen betroffenen Menschen. Psychologen der Universität zu Köln wollten herausfinden, was die Zusammenarbeit zwischen Menschen fördert beziehungsweise ihr im Weg steht. Ihr Fokus lag dabei auf der sogenannten Prosozialität, also der Neigung, das Wohl anderer zu fördern und mit Menschen aus verschiedenen Ländern zu teilen.„Es ist zwar bekannt, dass Menschen ihre eigenen Landsleute bevorzugen, aber diese Studie zeigt, dass sie auch gegenüber Menschen aus anderen Ländern eine beträchtliche Prosozialität an den Tag legen“, erklärt Vanessa Clemens vom Social Cognition Center Cologne, die Erstautorin der Studie. Allerdings zeigten die Ergebnisse auch, dass nicht alle „Fremden“ gleich behandelt werden. Die Prosozialität nimmt mit kultureller Ähnlichkeit zu.Lesen Sie auchDie Forscher hatten ein soziales Experiment durchgeführt und dafür 6182 Teilnehmer aus 25 Ländern eingeladen. Jede Person erhielt 150 „Taler“ und hatte dann verschiedene Möglichkeiten, diese Taler mit einer Person aus einem bestimmten Land zu teilen. Über die Ergebnisse berichten die Forscher im Fachmagazin „PNAS Nexus“. Demnach teilten fast 90 Prozent der Teilnehmer mehr mit Personen aus ihrem eigenen Land als mit Personen aus anderen Ländern.Die Teilnehmer aus wohlhabenderen Ländern teilten mehr mit Menschen aus weniger wohlhabenden Ländern. Am großzügigsten teilten die Teilnehmer mit Personen aus Ghana und Kenia. Die geringste Bereitschaft zu teilen bestand gegenüber Personen aus den USA oder China. Und: Die Teilnehmer teilten weniger mit Personen aus Ländern, mit denen ihr eigenes Land in einem Konflikt liegt oder in der Vergangenheit lag.Spannungen auf staatlicher Ebene, so das Fazit der Forscher, können sich somit auf individueller Ebene widerspiegeln. Globale Herausforderungen seien nicht nur institutionelle oder strategische Probleme, sondern auch „psychologische Koordinierungsprobleme“. Sind die Beziehungen zwischen zwei Ländern dagegen kooperativ, ist auch die Bereitschaft zu teilen größer.Lesen Sie auchWenn Menschen weniger bereit sind, sich gerade gegenüber Personen aus rivalisierenden Ländern prosozial zu verhalten, so schlussfolgern die Forscher, kann das den politischen Handlungsspielraum einschränken, die öffentliche Unterstützung für kooperative Maßnahmen verringern und die Wirksamkeit internationaler Abkommen schmälern.dia
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Entities

6 identified
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Keywords & salience

9 terms
teilen
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Topic connections

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