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MON · 2026-04-13 · 13:26 GMTBRIEF NSR-2026-0413-65934
News/Deutschlands Bevölkerung schrumpft laut IW-Prognose bis 2045…
NSR-2026-0413-65934News Report·DE·Economic Impact

Deutschlands Bevölkerung schrumpft laut IW-Prognose bis 2045 um drei Prozent

Laut einer Prognose des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird die Bevölkerung Deutschlands bis 2045 um 2,9 Prozent auf rund 81,1 Millionen schrumpfen. Hauptgrund für diesen Rückgang ist die sinkende Zuwanderung, die nicht mehr ausreicht, um die durch Sterbefälle bedingte Abnahme auszugleichen.

Die WeltFiled 2026-04-13 · 13:26 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Deutschlands Bevölkerung schrumpft laut IW-Prognose bis 2045 um drei Prozent
Die WeltFIG 01
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§ 01

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Laut einer Prognose des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird die Bevölkerung Deutschlands bis 2045 um 2,9 Prozent auf rund 81,1 Millionen schrumpfen. Hauptgrund für diesen Rückgang ist die sinkende Zuwanderung, die nicht mehr ausreicht, um die durch Sterbefälle bedingte Abnahme auszugleichen. Im vergangenen Jahr sank die Bevölkerungszahl bereits um 100.000 auf 83,5 Millionen. IW-Experten führen die Entwicklung auf das Ende des wirtschaftlichen Aufschwungs und Migrationsbegrenzungsmaßnahmen zurück. Im Extremfall könnte die Bevölkerungszahl bis 2045 sogar auf knapp 78 Millionen fallen, da die Alterung der Gesellschaft die Sterbezahlen erhöht.

Confidence 0.90Sources 1Claims 5Entities 5
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Article analysis

Model · rule-based
Framing
Economic Impact
Political Strategy
Tone
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AI-assessed
CalmNeutralAlarmist
Factuality
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Factual
LowHigh
Sources cited
1
Limited
FewMany
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Key claims

5 extracted
01

The number of deaths exceeded the number of births by approximately 350,000.

statisticInstitut der deutschen Wirtschaft (IW)
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1.00
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In the past year, 250,000 more people immigrated to Germany than emigrated.

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In the past year, the population decreased by 100,000 to 83.5 million people.

statisticInstitut der deutschen Wirtschaft (IW)
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Germany's population is projected to shrink by 2.9% to around 81.1 million by 2045.

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The main reason for the population decline is the decreasing immigration.

factualInstitut der deutschen Wirtschaft (IW)
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Full report

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PfadnavigationHomeWirtschaftBerechnung von ÖkonomenDeutschlands Bevölkerung schrumpft laut IW-Prognose bis 2045 um drei ProzentStand: 15:26 UhrLesedauer: 2 MinutenMenschenmenge auf der Einkaufsmeile Zeil in Frankfurt am MainQuelle: picture alliance/epd-bild/Tim WegnerAufgrund sinkender Zuwanderung und einer höheren Zahl an Sterbefällen als Geburten nimmt die Bevölkerungszahl Deutschlands ab. Das Institut der deutschen Wirtschaft geht von einem Rückgang um drei Prozent bis 2045 aus.Jahrelang ist die Bevölkerung in Deutschland gewachsen. Experten rechnen nun jedoch damit, dass die Einwohnerzahl mittelfristig wieder sinken wird. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet bis 2045 einen Rückgang um 2,9 Prozent auf rund 81,1 Millionen. Hauptgrund ist demnach vor allem die sinkende Zuwanderung. In der vorherigen Prognose waren die Forscher noch von einem moderaten Wachstum bis 2040 ausgegangen.Laut Berechnungen des IW reichte die Zuwanderung zuletzt nicht mehr aus, um die durch Sterbefälle abnehmende Bevölkerungszahl auszugleichen. Die sank im vergangenen Jahr um 100.000 auf 83,5 Millionen Menschen. „Klammert man das erste Jahr der Pandemie aus, war es der erste Rückgang seit 2010“, sagt IW-Experte Philipp Deschermeier. Lesen Sie auchIn den kommenden Jahren ist laut Prognose mit einem weiteren Schrumpfen der Bevölkerung zu rechnen. Der Ökonom führt dies vor allem auf das Ende des wirtschaftlichen Aufschwungs und auf die Maßnahmen der Bundesregierung zur Begrenzung der Migration zurück. Je nach Entwicklung der Zuwanderung könnte die Bevölkerungszahl bis 2045 im Extremfall sogar auf knapp 78 Millionen fallen.Experte warnt vor FolgenIn Deutschland sterben seit Jahrzehnten mehr Menschen, als Babys geboren werden. Dass die Bevölkerung seit Beginn der 2010er Jahre nicht mehr geschrumpft ist, lag Deschermeier zufolge an der Zuwanderung. Die Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU, die Flüchtlingsmigration sowie der wirtschaftliche Aufschwung bewirkten demnach einen demografischen Paradigmenwechsel. Zwischen 2010 und 2024 wuchs die Bevölkerungszahl von 80,3 auf 83,6 Millionen. Lesen Sie auchIm vergangenen Jahr kamen hingegen nur noch 250.000 Menschen mehr nach Deutschland als abwanderten. Die Zahl der Sterbefälle überstieg die Zahl der Geburten um etwa 350.000. Der IW-Ökonom erwartet, dass sich der negative Bevölkerungssaldo durch die Alterung der Gesellschaft und die damit einhergehenden höheren Sterbezahlen noch weiter ausweitet.Lesen Sie auch„Arbeitsmarkt und Sozialversicherung könnten viel früher und stärker unter Druck geraten als bislang befürchtet“, sagt Deschermeier. Bei schrumpfender Bevölkerung sinke auch das wirtschaftliche Potenzialwachstum. 20 Millionen Rentner verschärften die Belastung der Rentenkassen zusätzlich. Der Experte fordert: Die Politik müsse die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte erleichtern, etwa durch schnellere Visaverfahren und eine einfachere Anerkennung ausländischer Abschlüsse.dpa/doli
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Entities

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Keywords & salience

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bevölkerungsschwund
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