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MON · 2026-04-13 · 18:16 GMTBRIEF NSR-2026-0413-66376
News/Wolfram Weimer: Kunstjury wehrt sich gegen seine Einschüchte…
NSR-2026-0413-66376News Report·DE·Political Strategy

Wolfram Weimer: Kunstjury wehrt sich gegen seine Einschüchterungsversuche

Eine Jury des Kunstfonds wehrt sich gegen Einschüchterungsversuche des parteilosen Politikers Wolfram Weimer. Auslöser war Weimers Versuch, Entscheidungen der Jury zu beeinflussen, wobei er sich auf angebliche geheimdienstliche Erkenntnisse berief, ohne diese zu konkretisieren.

Ulrike Knöfel, DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-04-13 · 18:16 GMTLean · Center-LeftRead · 1 min
Wolfram Weimer: Kunstjury wehrt sich gegen seine Einschüchterungsversuche
Der SpiegelFIG 01
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Eine Jury des Kunstfonds wehrt sich gegen Einschüchterungsversuche des parteilosen Politikers Wolfram Weimer. Auslöser war Weimers Versuch, Entscheidungen der Jury zu beeinflussen, wobei er sich auf angebliche geheimdienstliche Erkenntnisse berief, ohne diese zu konkretisieren. Die Juroren kritisieren die Einbeziehung des Verfassungsschutzes und sehen darin eine Erschütterung der demokratischen Kulturförderung. Sie betonen die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Kunst und warnen vor zunehmenden Angriffen auf die Meinungs- und Kunstfreiheit durch die Politik. Die Jury befürchtet, dass politischer Druck Bewerber abschreckt und die freie künstlerische Meinungsäußerung einschränkt, was sie als Zeichen einer Demokratiekrise wertet.

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Political Strategy
Human Rights
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Key claims

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Die Kontrolle und Instrumentalisierung von Kunst sei ein gesellschaftliches Armutszeugnis.

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Die Juroren wehren sich gegen jegliche Einflussnahme und die Beschädigung ihrer Arbeit.

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Kunstfonds-Juroren sagen, die Einschaltung des Verfassungsschutzes habe ihr Grundverständnis einer demokratischen Kulturförderung erschüttert.

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Viele Bewerber halten sich mit Anträgen zurück aufgrund des politischen Drucks.

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Die Politik schlägt Breschen in demokratische Strukturen, die von antidemokratischen Kräften ausgenutzt werden.

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Heraus kam der Grund gegen Weimers Willen, der parteilose Politiker rechtfertigte sich dann mit den geheimdienstlichen »Erkenntnissen«, konkretisierte diese aber nicht. Das Einschalten des Verfassungsschutzes, so steht nun in dem Schreiben der Kunstfonds-Juroren, »hat unser Grundverständnis einer demokratischen Kulturförderung erschüttert«.Gesellschaftliches ArmutszeugnisAusdrücklich verwehre man sich gegen »jegliche Einflussnahme und die daraus resultierende Beschädigung unserer Arbeit und unseres Rufs als unabhängige Jury«. Das Grundgesetz garantiere die Freiheit von Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre. »Mit großer Besorgnis nehmen wir jedoch zunehmend Angriffe und Einschüchterungsversuche der Politik auf die Meinungs- und Kunstfreiheit wahr.« Auswirkungen auf mögliche Kandidaten werden schon jetzt festgestellt. Viele Bewerber hielten sich mit Anträgen zurück, »nicht, weil sie im Rahmen ihrer künstlerischen Praxis gegen die demokratische Grundordnung verstoßen würden, sondern weil sich die Diskursgrenze aufgrund des politischen Drucks bereits verschoben hat«. Die Kontrolle und Instrumentalisierung von Kunst sei ein »gesellschaftliches Armutszeugnis«. Eine Demokratie, die das Spektrum der freien künstlerischen Meinungsäußerung nicht aushalte, sei keine freiheitliche Demokratie.Für die Stiftung Kunstfonds entscheiden üblicherweise Künstlerinnen und Künstler, dazu Fachleute, die Kunstvereine leiten oder Galerien führen. Berufen werden sie vom Stiftungsrat des Kunstfonds. Ihr Statement beendeten die Verfasserinnen und Verfasser mit dieser Warnung: Die Breschen, die die Politik heute in demokratische Strukturen schlage, »werden morgen von antidemokratischen Kräften ausgenutzt«.
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Keywords & salience

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