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TUE · 2026-04-14 · 02:41 GMTBRIEF NSR-2026-0414-66662
News/Kolumbien will Flusspferde von Drogenbar/Kolumbien will Flusspferde von Drogenbaron Escobar keulen
NSR-2026-0414-66662News Report·DE·Environmental

Kolumbien will Flusspferde von Drogenbaron Escobar keulen

Die kolumbianische Regierung plant, die wachsende Flusspferdpopulation, die ursprünglich von Drogenbaron Pablo Escobar importiert wurde, durch Keulung zu reduzieren. Umweltministerin Irene Vélez Torres kündigte an, zunächst etwa 80 Tiere zu töten, da Umsiedlungsversuche in Zoos und Wildparks scheiterten.

Die WeltFiled 2026-04-14 · 02:41 GMTLean · Center-RightRead · 1 min
Kolumbien will Flusspferde von Drogenbaron Escobar keulen
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Die kolumbianische Regierung plant, die wachsende Flusspferdpopulation, die ursprünglich von Drogenbaron Pablo Escobar importiert wurde, durch Keulung zu reduzieren. Umweltministerin Irene Vélez Torres kündigte an, zunächst etwa 80 Tiere zu töten, da Umsiedlungsversuche in Zoos und Wildparks scheiterten. Die Flusspferde, deren Zahl auf etwa 200 geschätzt wird, breiten sich in Kolumbien aus, gefährden das Ökosystem und einheimische Arten. Escobar importierte einst vier Flusspferde für seinen privaten Zoo, die sich nach seinem Tod in den umliegenden Wäldern vermehrten. Ohne Maßnahmen wird erwartet, dass die Population bis 2035 auf 1.000 Tiere ansteigt.

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Escobar schaffte sich einst vier afrikanische Flusspferde für seinen Tierpark an.

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PfadnavigationHomePanoramaBedrohung fürs ÖkosystemKolumbien will Flusspferde von Drogenbaron Escobar keulenStand: 04:42 UhrInvasive Art: Flusspferde leben in Afrika und kommen natürlicherweise nicht in Südamerika vorQuelle: Fernando Vergara/AP/dpaAus vier wurden 200: Die einst von Pablo Escobar nach Kolumbien gebrachten Flusspferde breiten sich rasant aus und bedrohen das Ökosystem. Weil Umsiedlungspläne scheiterten, will die Regierung nun zahlreiche Tiere töten.Nach jahrelangen Diskussionen um das Schicksal der Flusspferde von Drogenbaron Pablo Escobar will die kolumbianische Regierung die Population der invasiven Art in dem südamerikanischen Land deutlich reduzieren. Zunächst sollten etwa 80 Exemplare gekeult werden, kündigte Umweltministerin Irene Vélez Torres an. Alle Bemühungen, die Tiere in Zoos oder Wildparks etwa in Mexiko, Indien oder den Philippinen unterzubringen, seien bislang gescheitert. Das Ministerium arbeite aber weiterhin an Umsiedlungsplänen.Schätzungsweise leben derzeit rund 200 Flusspferde in Kolumbien. Ohne Gegenmaßnahmen könnte die Population bis ins Jahr 2035 auf 1.000 Exemplare steigen. Die Tiere bringen Experten zufolge das lokale Ökosystem aus dem Gleichgewicht und gefährden einheimische Arten wie Manatis und Flussschildkröten. Zudem zerstören sie immer wieder Felder und bringen auch Menschen in Gefahr.Lesen Sie auchDer kolumbianische Drogenbaron Pablo Escobar schaffte sich einst vier afrikanische Flusspferde für den Tierpark in seinem Luxusanwesen Hacienda Nápoles an. Nachdem der Chef des Medellín-Kartells 1993 von Sicherheitskräften erschossen worden war, verfiel das Anwesen. Die Flusspferde zogen in die umliegenden Wälder, pflanzten sich kräftig fort und breiteten sich immer weiter aus.dpa/jmr
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