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TUE · 2026-04-14 · 07:03 GMTBRIEF NSR-2026-0414-66991
News/Gesundheitsreform: Warken legt vor – zie/„Riesen Verwaltungsvolumen“ – Linnemann will Zahl der Kranke…
NSR-2026-0414-66991News Report·DE·Economic Impact

„Riesen Verwaltungsvolumen“ – Linnemann will Zahl der Krankenkassen drastisch reduzieren

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert eine drastische Reduzierung der Anzahl der Krankenkassen in Deutschland, um das ineffiziente und teure Gesundheitssystem zu verbessern. Er schlägt vor, die Anzahl von über 90 Kassen auf etwa zehn zu reduzieren, beispielsweise durch eine Mindestmitgliederzahl.

Die WeltFiled 2026-04-14 · 07:03 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
„Riesen Verwaltungsvolumen“ – Linnemann will Zahl der Krankenkassen drastisch reduzieren
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CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert eine drastische Reduzierung der Anzahl der Krankenkassen in Deutschland, um das ineffiziente und teure Gesundheitssystem zu verbessern. Er schlägt vor, die Anzahl von über 90 Kassen auf etwa zehn zu reduzieren, beispielsweise durch eine Mindestmitgliederzahl. Linnemann argumentiert, dass echter Wettbewerb zwischen den Kassen aufgrund ähnlicher Leistungen fehle und die Verwaltungskosten zu hoch seien. Er plädiert zudem dafür, dass Krankenkassenkosten für Bürgergeldempfänger nicht mehr von Beitragszahlern getragen werden sollten. Gesundheitsministerin Nina Warken wird sich zu Vorschlägen einer Expertenkommission für Einsparungen im Gesundheitswesen äußern, die bis 2027 Einsparungen von bis zu 42 Milliarden Euro ermöglichen sollen. Ein Gesetzentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung soll am 29. April vom Kabinett vorgelegt werden.

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The statutory health insurance funds are expected to have a deficit of around 15 billion euros.

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An expert commission proposed 66 measures to relieve the statutory health insurance funds by up to 42 billion euros in 2027.

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Linnemann suggests reducing the number of health insurance funds to ten.

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Linnemann wants to drastically reduce the number of health insurance funds in Germany.

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Germany has the most expensive and one of the most inefficient health systems.

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandGesundheitswesen„Riesen Verwaltungsvolumen“ – Linnemann will Zahl der Krankenkassen drastisch reduzierenStand: 09:28 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Bundesregierung plant eine umfassende Reform der gesetzlichen Krankenversicherung. Expertenempfehlungen sollen umgesetzt werden, darunter Sparmaßnahmen und Änderungen bei der Lohnfortzahlung.Gesundheitsministerin Warken will sich heute zur geplanten GKV-Reform äußern. CDU-Generalsekretär Linnemann denkt dabei auch über eine Reduzierung der Zahl der Krankenkassen nach. Eine Sache sei ihm dabei „völlig egal“.CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat sich für eine deutliche Reduzierung der Zahl der Krankenkassen ausgesprochen. Deutschland habe das teuerste Gesundheitssystem und gleichzeitig eines der ineffizientesten, sagte er in der Sendung „Frühstart“ von RTL/ntv. „Wir haben immer noch über 90 Krankenkassen, die in der Regel die gleichen Leistungen anbieten. Riesen Verwaltungsvolumen, da müssen wir ran. Mindestens die Hälfte. Ich finde, zehn Krankenkassen in Deutschland reichen.“ Auf die Frage, wie er eine solche Reduzierung durchsetzen wolle, sagte Linnemann, man könne zum Beispiel eine Schwelle bei der Zahl der Mitglieder setzen, etwa bei 200.000 oder 250.000. „Ich habe nichts gegen Wettbewerb, aber so richtigen Wettbewerb gibt es nicht unter den Krankenkassen. Die Leistungen sind gleich.“ Lesen Sie auchAngesprochen darauf, dass diese Forderung zu Verwerfungen mit den Krankenkassen führen könne, sagte Linnemann: „Das ist mir völlig egal. Ich bin nicht für die Krankenkassen verantwortlich, sondern für die Volkswirtschaft in Deutschland. Ich bin Volksvertreter.“ Linnemann sprach sich ebenfalls dafür aus, dass die Krankenkassenkosten von Bürgergeldempfängern künftig nicht mehr von den Beitragszahlern mitgetragen werden sollten. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hatte sich zuletzt dagegen gestemmt, diese Kosten künftig komplett aus Steuermitteln statt über Sozialbeträge zu bezahlen. Vorschläge für Stabilisierung der Krankenkassen Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will heute auf Vorschläge einer von ihr eingesetzten Expertenkommission für Einsparungen im Gesundheitswesen reagieren. Lesen Sie auchDie Kommission hatte 66 Maßnahmen vorgeschlagen, die die gesetzlichen Krankenkassen 2027 um bis zu 42 Milliarden Euro entlasten können. Am 29. April soll das Kabinett einen Gesetzentwurf für die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung vorlegen. Hintergrund ist ein erwartetes Defizit von rund 15 Milliarden Euro. Die schwarz-rote Koalition plant ein Reformpaket, um diese Lücke zu schließen und neue Beitragsanhebungen zu vermeiden. Zentraler Punkt ist, dass Ausgaben für medizinische Leistungen nicht stärker steigen sollen als die Kassen-Einnahmen.dpa/rct
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