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TUE · 2026-04-14 · 11:21 GMTBRIEF NSR-2026-0414-67399
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„Sein Haupt neigen und entschuldigen“ – Israelischer Minister geht Merz scharf an

Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich kritisierte den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf für dessen Besorgnis über den geplanten Bau von 34 neuen israelischen Siedlungen im Westjordanland. Merz hatte in einem Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu seine Bedenken geäußert.

Die WeltFiled 2026-04-14 · 11:21 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
„Sein Haupt neigen und entschuldigen“ – Israelischer Minister geht Merz scharf an
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Der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich kritisierte den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf für dessen Besorgnis über den geplanten Bau von 34 neuen israelischen Siedlungen im Westjordanland. Merz hatte in einem Telefonat mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu seine Bedenken geäußert. Smotrich reagierte darauf auf X mit der Aussage, Deutschland solle sich angesichts der Holocaust-Vergangenheit nicht anmaßen, Israel zu belehren. Er betonte, dass die Zeiten, in denen Deutsche Juden vorschrieben, wo sie leben dürfen, vorbei seien und dass die Rückkehr ins Land Israel eine Antwort auf Vernichtungsversuche sei. Die israelische Regierung plant den Bau der Siedlungen im Westjordanland, teilweise in Gebieten, die 2005 im Rahmen des Rückzugsplans aus dem Gazastreifen geräumt wurden.

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"Am Vorabend des Holocaust-Gedenktags sollte der deutsche Bundeskanzler sein Haupt neigen und sich tausendmal im Namen Deutschlands entschuldigen..."

quoteBezalel Smotrich
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Merz warned Netanjahu against a "de facto annexation" of the West Bank.

factualArticle
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Smotrich accused Merz of telling Jews where they can and cannot live.

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Smotrich criticized Merz's remarks as a moral lecture.

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Friedrich Merz expressed concern about the construction of 34 new settlements in the West Bank.

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PfadnavigationHomePolitikAuslandSiedlungen im Westjordanland„Sein Haupt neigen und entschuldigen“ – Israelischer Minister geht Merz scharf anStand: 13:21 UhrLesedauer: 2 MinutenIsraels Finanzminister Bezalel SmotrichQuelle: REUTERS/Ronen ZvulunFriedrich Merz hatte sich besorgt über den Bau von 34 neuen Siedlungen im Westjordanland gezeigt. Israels Finanzminister empfindet die Worte des Kanzlers als Moralpredigt.Israels rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smotrich verbittet sich Kritik des Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU) am Siedlungsbau im Westjordanland. Mit scharfen Worten urteilte er am Montagabend auf X über Aussagen von Merz, der sich in einem Telefonat mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu „sehr besorgt“ über die Entwicklungen im Westjordanland gezeigt hatte.„Am Vorabend des Holocaust-Gedenktags sollte der deutsche Bundeskanzler sein Haupt neigen und sich tausendmal im Namen Deutschlands entschuldigen, anstatt es zu wagen, uns Moralpredigten darüber zu halten, wie wir uns gegenüber den Nazis unserer Generation verhalten sollen“, schrieb Smotrich auf X. Am 14. April wird in Israel der Opfer der Schoah gedacht, mit „Nazis unserer Generation“ meint Smotrich offenbar Terroristen der Hamas und weiterer islamistischer Gruppen. Er erinnerte in dem Post auch an das Massaker vom 7. Oktober 2023.Weiter schrieb der Minister, dessen Partei Siedler im Westjordanland politisch vertritt: „Herr Bundeskanzler, die Zeiten, in denen Deutsche den Juden vorschrieben, wo sie leben durften und wo nicht, sind vorbei und werden nicht wiederkehren. Sie werden uns nicht erneut in Gettos zwingen, schon gar nicht in unserem eigenen Land.“„Unsere Rückkehr ins Land Israel – unsere biblische und historische Heimat – ist die Antwort an jeden, der versucht hat oder versucht, uns zu vernichten, und wir entschuldigen uns dafür keinen Augenblick lang“, hieß es am Ende des Posts.Hintergrund der Kritik von Merz sind Pläne der israelischen Regierung, 34 weitere Siedlungen im Westjordanland zu bauen. Die Genehmigung dafür soll laut Medienberichten bereits im März erfolgt sein, wurde aber noch nicht offiziell kommuniziert. Ein Teil der neuen Siedlungen soll in dem Teil des Westjordanlands entstehen, der im Rahmen des israelischen Rückzugsplans aus dem Gazastreifen 2005 geräumt wurde.Smotrich sprach sich in der Vergangenheit bereits für eine „Annexion“ des Westjordanlandes aus. Vor diesem Hintergrund mahnte Merz im Telefonat mit Netanjahu, es dürfe keine „De-facto-Annexion“ des Westjordanlandes geben, wie er auf X schrieb.sebe
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