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TUE · 2026-04-14 · 13:43 GMTBRIEF NSR-2026-0414-67497
News/Kategorie aus Corona-Zeit: Verfassungsschutz spricht nicht m…
NSR-2026-0414-67497News Report·DE·National Security

Kategorie aus Corona-Zeit: Verfassungsschutz spricht nicht mehr von „Delegitimierern“

Eine 2021 vom Inlandsnachrichtendienst eingeführte Extremismus-Kategorie wird es künftig nicht mehr geben. Sie war angesichts der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen des Staates eingeführt worden.

Mona Jaeger, BerlinFAZFiled 2026-04-14 · 13:43 GMTLean · Center-RightRead · 1 min
Kategorie aus Corona-Zeit: Verfassungsschutz spricht nicht mehr von „Delegitimierern“
FAZFIG 01
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1min
Word count
243words
Sources cited
1cited
Entities identified
7entities
Quality score
50%
§ 02

Article analysis

Model · rule-based
Framing
National Security
Political Strategy
Tone
Measured
AI-assessed
CalmNeutralAlarmist
Factuality
0.90 / 1.00
Factual
LowHigh
Sources cited
1
Limited
FewMany
§ 03

Key claims

5 extracted
01

The Verfassungsschutz will continue to monitor individuals or groups from this former category who pursue efforts against the democratic order.

factualVerfassungsschutz
Confidence
1.00
02

In 2024, approximately 1500 people were assigned to the category nationwide, compared to 1600 in the previous year.

statisticVerfassungsschutzbericht
Confidence
1.00
03

The Federal Office for the Protection of the Constitution stated that the phenomenon has lost significant importance.

quoteBundesamt für Verfassungsschutz
Confidence
1.00
04

The category was introduced in 2021 in response to protests against the state's Covid measures.

factual
Confidence
1.00
05

The German domestic intelligence service will no longer use the extremism category 'Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates'.

factual
Confidence
1.00
§ 04

Full report

1 min read · 243 words
Eine 2021 vom Inlandsnachrichtendienst eingeführte Extremismus-Kategorie wird es künftig nicht mehr geben. Sie war angesichts der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen des Staates eingeführt worden.Die vom Inlandsnachrichtendienst 2021 eingeführte Extremismus-Kategorie „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ wird es künftig nicht mehr geben. Das Bundesamt für Verfassungsschutz teilte mit, dass der Phänomenbereich damals angesichts der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen des Staates eingeführt worden sei, inzwischen aber stark an Bedeutung verloren habe. Im nächsten Verfassungsschutzbericht wird der Phänomenbereich nicht mehr enthalten sein.Der 2021 geschaffenen Kategorie wurden laut Verfassungsschutzbericht im Jahr 2024 bundesweit rund 1500 Menschen zugerechnet, nach 1600 „Delegitimierern“ im Jahr zuvor, von denen damals rund 250 als gewaltbereit eingeschätzt wurden. Die Kategorie war geschaffen worden, um extremistische Akteure zu erfassen, die sich keiner der bekannten Kategorien – Islamismus, Rechtsextremismus, Linksextremismus, auslandsbezogener Extremismus, sogenannte Reichsbürger und Selbstverwalter – zuordnen ließen.Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte „Delegitimierer“ als Akteure beschrieben, die darauf abzielen, wesentliche Verfassungsgrundsätze außer Geltung zu setzen oder die Funktionsfähigkeit des Staates oder seiner Einrichtungen erheblich zu beeinträchtigen. „Sie machen demokratische Entscheidungsprozesse und Institutionen von Legislative, Exekutive und Judikative verächtlich, sprechen ihnen öffentlich die Legitimität ab und rufen zum Ignorieren behördlicher oder gerichtlicher Anordnungen und Entscheidungen auf.“Für Menschen, die zuletzt der Kategorie der „Delegitimierer“ zugeordnet wurden, bedeutet deren Abschaffung allerdings nicht automatisch, dass sie der Inlandsnachrichtendienst künftig nicht mehr im Blick hat. Der Verfassungsschutz teilte mit: „Unabhängig davon werden aber solche Personen oder Gruppierungen aus diesem ehemaligen Phänomenbereich weiterhin bearbeitet, die Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung verfolgen.“
§ 05

Entities

7 identified