„Herzlich willkommen in der Parallelwelt Bayern. (...) Die Bundesregierung sieht in ihren Albträumen die Ölfässer davonschwimmen. Die Präsenz des kompletten Kabinetts hier beweist eindeutig: Für die bayerische Staatsregierung ist das wahre schwarze Gold der Maibock.“„Der Maibock hat den Petrodollar als Leitwährung abgelöst. Eigentlich könnte sich Wirtschaftsministerin Reiche ganz auf ihren Hauptjob konzentrieren. Also auf das Sorgerecht für Karl-Theodor zu Guttenberg.“„Jetzt wird auch klar, warum diese Bundesregierung so viele NGOs ausbremsen will. Weil: Schwarz-Rot ist ja selber eine Nichtregierungsorganisation.“„Compliance ist in Bayern eine ganz wichtige Angelegenheit, damit alles reibungslos funktioniert. Compliance heißt nämlich auf Bayerisch: Des schreibma so nei, dass bassd!“„Der Markus will einen glücklichen Koalitionspartner, damit es sich angenehm regieren lässt. Und die Stichwahlen in Bayern haben gezeigt, dass dieses Konzept von der Basis bis zur Parteispitze funktioniert. Resultat der Stichwahlen Freie Wähler gegen CSU: 21 zu vier.“ (über Ministerpräsident Markus Söder, CSU)„Huberts Heimatzeitung, also die SZ, hat geschrieben: In einem ersten Statement gegenüber der SZ gab sich Hubert Aiwanger betont nüchtern. Das heißt was! Wer den Hubert länger kennt, weiß auch: Normalerweise wirkt der Hubert nicht mal mit Null Promille nüchtern!“ (über Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger)Diesmal wieder live dabei: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder mit Frau Karin Baumüller-Söder. Robert Haas„Vielerorts wird gelästert über den Star-Trek-Fan Söder. Aber: Markus Söder besucht am 31. März das Mission Control Center der Nasa in Houston. Und nur einen Tag später – am 1. April – passiert was? Die Artemis 2 startet zum Mond. Das kann kein Zufall sein. Hat mir der Markus sogar selber bestätigt.“„Interessant fand ich übrigens die Information: Regionalzüge fahren wie immer. Also kaum. Wenigstens eine Konstante in Zeiten, wo klar wird: Es gibt keine Gewissheiten mehr.“ (zum ÖPNV-Streik)„Die Zeit der Gewissheiten ist endgültig vorbei. Eine gewisse Nähe zum FC Bayern war bislang immer eine Garantie für Erfolg. Und eine gewisse Nähe zur SPD war bislang immer eine Garantie fürs Bürgermeisteramt in München. Tempi passati, würde da der Römer sagen. Denn ein Dieter Reiter musste erkennen: Schnell wird aus erhoffter Zukunft harte Vergangenheit. Und eine sicher geglaubte Wiederwahl kann man gerade auf den letzten Metern verplempern. Oder wie der Römer zu sagen pflegt: Plempi passati.“ (über die OB-Wahl in München)„Worüber ist denn der Dieter Reiter gestolpert? Angeblich wusste er gar nicht, dass er Geld bekommt für die Ämter beim FC Bayern. Aber er hat es versteuert. Die schwarz wählende Öffentlichkeit denkt sich da natürlich: Ein echter Schwarzer weiß immer, wenn er Geld bekommt. Ob er es dann versteuert? Ganz andere Geschichte.“„Ein Markus Söder weiß: Man muss einem jeden eine Chance geben. Eine Chance zum Scheitern. So handhabt das der Markus erfolgreich mit dem Kollegen Friedrich Merz. Und die gleiche Fairness darf sich auch ein Dominik Krause erwarten.“ (über Bayerns Ministerpräsident und den neuen Münchner OB Dominik Krause von den Grünen)