Stationäre Behandlung: Jugendliche kommen am häufigsten wegen psychischer Erkrankungen ins Krankenhaus
Laut dem Statistischen Bundesamt waren psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen im Jahr 2024 die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen bei Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren in Deutschland. Von insgesamt 615.300 stationär behandelten Jugendlichen entfielen 116.300 Fälle auf diesen Bereich. Depressionen waren mit 33.900 Fällen die häufigste Einzeldiagnose, gefolgt von Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (11.700 Fälle) sowie alkoholbedingten Erkrankungen (9.900 Fälle). Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der stationären Behandlungen aufgrund psychischer Erkrankungen bei Jugendlichen um 3,4 Prozent. Im 20-Jahres-Vergleich zeigt sich ein deutlicher Anstieg um 36,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2004.