„Da war viel Blut“: Neunjährige muss im Prozess um Mord an ihrer Mutter aussagen
Im Prozess um den Mord an ihrer Mutter musste ein neunjähriges Mädchen vor dem Landgericht Augsburg aussagen. Per Videoübertragung schilderte sie, wie sie in der Tatnacht durch einen Knall aufwachte und ihre Mutter blutend vorfand. Ein 29-jähriger Mann ist angeklagt, die 30-jährige Frau im Mai letzten Jahres mit vier Kopfschüssen getötet zu haben. Der Angeklagte ist der Ziehsohn des Ex-Partners des Opfers, dessen Beziehung von Eifersucht geprägt war. Laut Aussage des Mädchens soll der Ex-Partner den Angeklagten beauftragt haben, die Frau auszuspionieren. Die Staatsanwaltschaft vermutet Rache als Motiv. Das Kind leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung.