Erstmals in der Menschheit wird das teuerste Material der Welt transportiert
Wissenschaftler am Kernforschungszentrum Cern in der Schweiz werden erstmals Antiteilchen, genauer gesagt Antiprotonen, auf der Straße transportieren. Der erste Testtransport über fünf Kilometer findet am 24. März auf dem Cern-Gelände statt. Ziel ist es, die Machbarkeit des Transports zu beweisen und die Möglichkeit zu eröffnen, Antimaterie unabhängig vom Produktionsort zu untersuchen. Gelingt der Test, sollen später Transporte per Lkw zu Laboren in Düsseldorf, Hannover und Heidelberg folgen. Dieser Transport könnte neue Forschung ermöglichen, um die Grundlagen des Universums besser zu verstehen. Experten betonen, dass die Menge an transportierter Antimaterie gering ist und keine Gefahr darstellt, im Gegensatz zu fiktiven Darstellungen in Büchern und Filmen.