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Antisemitische Gewalt auf höchstem Stand seit mehr als 30 Jahren

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Updated 14.4.2026
Key Topics & People
Urija Schavit *Universität Tel Aviv Hamas Tel Aviv University Gazakrieg

Coverage Framing

2
Human Rights(2)
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Story Timeline

Apr 14 Evening

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antisemitismusantisemitische gewalthamasantisemitische vorfällejudenhass
Human Rights(2)
Die WeltApr 14

Antisemitische Gewalt auf höchstem Stand seit mehr als 30 Jahren

Einem aktuellen Bericht der Universität Tel Aviv zufolge hat antisemitische Gewalt weltweit ein Niveau erreicht, das über dem der letzten 30 Jahre liegt. Im vergangenen Jahr wurden 20 Juden bei vier Anschlägen getötet, die höchste Zahl an Todesopfern seit über drei Jahrzehnten. Obwohl einige Länder einen leichten Rückgang antisemitischer Vorfälle verzeichneten, blieb das Niveau höher als vor 2022, dem Jahr vor der Eskalation im Nahen Osten. Besonders alarmierend ist die Entwicklung in Australien und Kanada, wo neue Höchststände registriert wurden. In Deutschland wurden 2023 5729 antisemitische Vorfälle registriert, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr, aber immer noch deutlich mehr als 2022. Der Bericht zeigt, dass viele Täter Einzeltäter sind und keiner festen Organisation angehören.

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Negative
Der SpiegelApr 14

Judenhass: Antisemitismus laut Bericht der Universität Tel Aviv weltweit auf Höchststand

Ein Bericht der Universität Tel Aviv zeigt, dass der Antisemitismus weltweit ein Höchststand erreicht hat. Obwohl einige Staaten leichte Rückgänge antisemitischer Vorfälle verzeichneten, blieb das Niveau deutlich höher als vor dem 7. Oktober 2023. In Deutschland wurden 2023 5729 antisemitische Vorfälle registriert, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr, aber immer noch deutlich über dem Niveau von 2022. Der Bericht deutet darauf hin, dass ein hohes Maß an antisemitischen Vorfällen zur Normalität wird, wobei insbesondere schwere Gewalt zunimmt. Viele Täter handeln als Einzeltäter und stammen aus unterschiedlichen ideologischen Lagern, darunter Rechtsextreme und radikale Muslime, oft aus sozial marginalisierten Verhältnissen. Besonders alarmierend ist die Entwicklung in Australien und Kanada, wo neue Höchststände registriert wurden.

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Negative

Key Claims

statistic

Antisemitic violence worldwide has reached a level significantly higher than in the past three decades.

— Tel Aviv University's annual report

statistic

In the past year, 20 Jews were killed in four attacks on three continents.

— Tel Aviv University's annual report

statistic

In Germany, 5729 antisemitic incidents were registered in 2025.

— Tel Aviv University's annual report

statistic

In Germany, 5729 antisemitic incidents were registered in 2025.

— Bericht

quote

A high level of antisemitic incidents is becoming the new normal.

— Urija Schavit, Herausgeber des Berichts

Apr 13 Evening

1 articles|1 sources
jüdischer studenthaftstrafeantisemitisches motivberufungsprozessgefährliche körperverletzung
Unclassified(1)
FAZApr 13

Berufungsprozess: Gericht verhängt Haftstrafe wegen Attacke auf jüdischen Studenten

Ein jüdischer Student, Lahav Shapira, wurde in Berlin brutal angegriffen. Im Berufungsprozess wurde der Täter wegen gefährlicher Körperverletzung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Landgericht Berlin wich damit von dem Urteil der ersten Instanz ab, die drei Jahre Haft wegen eines "antisemitischen Gewaltexzesses" verhängt hatte. Das Gericht sah im Berufungsverfahren keinen antisemitischen Hintergrund für die Tat. Der Angeklagte, ein ehemaliger Kommilitone Shapiras, hatte die Tat gestanden, aber ein antisemitisches Motiv bestritten. Der Angriff ereignete sich im Februar 2024, nachdem der Angeklagte Shapira in einer Bar traf und ihm folgte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Negative