Ukrainische Angriffe auf Ölanlagen treffen Russland hart
Ukrainische Drohnenangriffe haben in den letzten zehn Tagen mehrere russische Ölanlagen getroffen, insbesondere im Nordwesten Russlands, darunter Anlagen in Ust-Luga, Primorsk und Kirishi. Die Angriffe, die seit dem 22. März verstärkt stattfinden, zielen auf die russische Ölexportinfrastruktur ab, die vor allem für Exporte nach Asien von Bedeutung ist. Experten schätzen, dass bis zu 30-40% der russischen Ölexportkapazitäten betroffen sind, was einem potenziellen Verlust von bis zu drei Millionen Barrel Öl pro Tag entspricht. Die Angriffe haben bereits zu Unterbrechungen der Öllieferungen geführt und könnten Russland finanziell erheblich schwächen, da das Land im Februar noch fast eine halbe Milliarde Euro täglich durch Ölexporte erzielte. Der Kreml hat sich zu den genauen Zahlen bedeckt gehalten.