Zwölf Personen bewachen 103 Zentimeter hohes Geländer an Frankfurter Schule
An einer Frankfurter Grundschule, der Frauenhofschule, werden Treppengeländer, die sieben Zentimeter zu niedrig sind, von zwölf Wachleuten bewacht. Die Maßnahme wurde ergriffen, nachdem bei einer Routinebegehung festgestellt wurde, dass die Geländerhöhe nur 103 statt der vorgeschriebenen 110 Zentimeter beträgt. Bis eine bauliche Lösung gefunden ist, kostet die Bewachung die Stadt wöchentlich rund 13.700 Euro brutto. Die kommissarische Schulleiterin kritisiert die Maßnahme als Verschwendung von Steuergeldern, die dringend für die Schulen benötigt würden. Die Stadt beruft sich auf die hessische Bauordnung und die Muster-Schulbau-Richtlinie von 2009, die eine Geländerhöhe von 1,10 Metern vorschreibt. Auch während der Osterferien soll die Bewachung fortgesetzt werden, allerdings zu reduzierten Kosten.