Iranische Oppositionelle: Alinejad rechtfertigt Krieg gegen Mullah-Regime
Die iranische Regimegegnerin Masih Alinejad erhielt in der Frankfurter Paulskirche den erstmals verliehenen Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie. In ihrer Dankesrede kritisierte sie die nachsichtige Haltung des Westens gegenüber dem iranischen Regime und forderte entschiedeneres Handeln. Alinejad argumentierte, dass militärische Aktionen gegen das Regime in Teheran, wie sie von den USA und Israel geführt werden, kein Völkerrechtsbruch, sondern ein Zeichen der Gerechtigkeit seien. Sie kritisierte Bundespräsident Steinmeier für dessen gegenteilige Einschätzung und mahnte, das Völkerrecht nicht zur Verteidigung des Regimes zu nutzen. Der Preis, dotiert mit 50.000 Euro, würdigt Alinejads Einsatz für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit.