Verfassungsbeschwerde: Ob Karlsruhe sich das wirklich traut?
23 ehemalige Bundestagsabgeordnete der FDP haben eine Verfassungsbeschwerde gegen das 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität eingereicht. Sie argumentieren, dass das Sondervermögen die Schuldenbremse faktisch aufhebt und zukünftige Generationen in ihrer finanziellen Handlungsfreiheit einschränkt. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe muss nun entscheiden, ob es die Beschwerde annimmt. Sollte das Gericht die Beschwerde inhaltlich prüfen und ihr zustimmen, würde dies die finanzielle Grundlage der Regierung erheblich beeinträchtigen. Die Initiative wird vom hessischen FDP-Vorsitzenden Thorsten Lieb angeführt und wird als relevanter Beitrag zur politischen Debatte gesehen, unabhängig vom Ausgang der Verfassungsbeschwerde.