Frau unterrichtet als falsche Lehrerin – lange Haftstrafe
Eine 41-jährige Frau ist vom Landgericht Heidelberg zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil sie ohne Qualifikation als Lehrerin in Schulen unterrichtet hat. Sie wurde des Betrugs und der Urkundenfälschung schuldig befunden, nachdem sie gefälschte Hochschulzeugnisse und ein Führungszeugnis vorgelegt hatte. Zwischen 2021 und 2025 unterrichtete sie an Privatschulen in Heidelberg und Homburg, wo sie sich unrechtmäßig fast 200.000 Euro bzw. 11.000 Euro an Gehalt erschlich. Zusätzlich soll sie mit gefälschten Gehaltsnachweisen einen Kredit beantragt haben. Das Gericht ordnete die Einziehung von knapp 124.000 Euro an, und in die Haftstrafe wurde eine frühere Bewährungsstrafe einbezogen.