Zahl der Lawinentoten in Europa auf Höchststand seit 2018
Europäische Lawinenwarndienste vermeldeten zum Ende der Skisaison 2025/2026 einen deutlichen Anstieg der Lawinentoten. Mindestens 135 Menschen starben seit Oktober in den Alpen und anderen europäischen Gebirgen durch Lawinen. Italien war mit 38 Todesfällen, insbesondere in Südtirol, am stärksten betroffen. Im Vergleich zum Vorjahr 2024/25, in dem es 70 Lawinentote gab, hat sich die Zahl fast verdoppelt und erreichte den höchsten Stand seit 2017/18. Als ein möglicher Grund für den Anstieg wird der Klimawandel genannt, der zu instabileren Schneeverhältnissen führt. Die Daten stammen vom European Avalanche Warning Service (EAWS). In deutschen Gebirgen gab es keine Todesopfer.