Wirtschaft: Zahl der Gründer wächst in der Krise
In Deutschland ist die Zahl der Unternehmensgründungen im Jahr 2025 auf rund 690.000 gestiegen, ein Anstieg von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut einer KfW-Umfrage ist dieser Zuwachs vor allem auf einen deutlichen Anstieg der Nebenerwerbsgründungen zurückzuführen, die nun 70 Prozent aller Gründungen ausmachen. Hauptmotiv für diese Entwicklung sind die gestiegenen Lebenshaltungskosten, die viele Menschen dazu bewegen, sich nebenberuflich selbstständig zu machen, um zusätzliches Einkommen zu erzielen. Die Mehrheit der Gründer zieht die Selbstständigkeit einer Festanstellung vor, wobei kleine Gründungen ohne Angestellte dominieren. Die KfW betont die Bedeutung junger Unternehmen für Deutschland, weist aber auch auf die Notwendigkeit von Unternehmensnachfolgern für bestehende mittelständische Betriebe hin.