Vance in Ungarn: Orbán bekommt Hilfe aus Washington
Kurz vor der ungarischen Parlamentswahl reiste US-Vizepräsident J.D. Vance nach Ungarn, um Ministerpräsident Viktor Orbán die Unterstützung Washingtons zuzusichern. Vance lobte Orbán als einen "großartigen Staatsmann" und den "einzigen europäischen Führer", der in der Energiekrise richtig handle, indem er weiterhin auf russisches Öl und Gas setze. Vance sprach sich für eine Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland aus, um die Energiepreise zu senken. Er warf der EU Einmischung in den ungarischen Wahlkampf vor und kritisierte die eingefrorenen EU-Gelder aufgrund von Rechtsstaatsverstößen. Vance beanstandete auch die EU-Regelung zur Transparenz politischer Werbung in sozialen Medien, die Orbáns Fidesz benachteilige.