Religiöse Feiertage: Warum Orthodoxe und westliche Kirchen nicht am selben Tag Ostern feiern
Orthodoxe Christen feiern Ostern am 2. Mai, später als westliche Kirchen, da sie sich nach dem julianischen Kalender richten, der 13 Tage hinter dem gregorianischen Kalender liegt. Die Daten für Ostern wurden im Jahr 325 n. Chr. auf dem Konzil von Nicäa festgelegt, wobei Ostern auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond fallen soll. Die unterschiedlichen Kalender führen zu einer Verschiebung des Frühlingsbeginns und somit auch des Ostertermins, außer wenn der erste Vollmond nach der Tagundnachtgleiche spät genug liegt, wie 2025. Orthodoxe Kirchen entstanden 1054 n. Chr. und sind heute Nationalkirchen in Ländern wie Russland, Äthiopien, der Ukraine, Griechenland und Serbien. Wie in westlichen Kirchen fasten auch orthodoxe Christen 40 Tage vor Ostern.