Nuba‑Berge: Unsicherer Rückzugsraum im Krieg im Sudan
Die Nuba-Berge zwischen Sudan und Südsudan dienen seit 2011 als Rückzugsraum, sind aber durch den seit drei Jahren andauernden Krieg im Sudan geschwächt. Hunderttausende suchen hier Schutz vor der Gewalt, während die Region von der Rebellenbewegung SPLM-N kontrolliert wird, die sich gegen die Marginalisierung der Bevölkerung einsetzt. Die SPLM-N verbündete sich im Februar 2025 mit den Rapid Support Forces (RSF), einer Miliz, die früher an Angriffen auf die Region beteiligt war. Die Zivilbevölkerung leidet unter den Kämpfen und Drohnenangriffen, wie das Beispiel des medizinischen Helfers Hassan Koko zeigt, der durch einen solchen Angriff verletzt wurde. Der Krieg im Sudan hat insgesamt zu einer schweren humanitären Krise mit vielen Toten und Vertriebenen geführt. Die Nuba-Berge sind nur schwer zugänglich für humanitäre Hilfe.