Razzia bei Nutella-Hersteller—Büro in Luxemburg durchsucht
Die EU-Kommission hat Büros des Süßwarenkonzerns Ferrero in Luxemburg durchsucht. Der Verdacht lautet, dass Ferrero gegen EU-Kartellvorschriften verstoßen hat, insbesondere durch die Einschränkung des Warenverkehrs zwischen EU-Mitgliedsstaaten. Konkret geht es um mögliche Beschränkungen des Binnenmarktes und Hindernisse bei länderübergreifenden Einkäufen. Ferrero bestätigte die laufenden Untersuchungen und erklärte, mit den Behörden zu kooperieren. Der Einzelhandelsverband Eurocommerce begrüßte die Untersuchung, da Einzelhändler großen Konsumgüterherstellern seit langem vorwerfen, Preisunterschiede zwischen EU-Ländern aufrechtzuerhalten.