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News/Iran-Liveblog: ++ USA schicken amphibisches Angriffsschiff +…
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Iran-Liveblog: ++ USA schicken amphibisches Angriffsschiff ++

Ein Liveblog vom 20. März 2026 berichtet über den Krieg im Nahen Osten.

tagesschau.deTagesschau (ARD)Filed 2026-03-20 · 22:21 GMTLean · CenterRead · 21 min
Iran-Liveblog: ++ USA schicken amphibisches Angriffsschiff ++
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Ein Liveblog vom 20. März 2026 berichtet über den Krieg im Nahen Osten. US-Präsident Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren, obwohl die USA gleichzeitig ein amphibisches Angriffsschiff in die Region verlegen. Ein iranischer Militärsprecher drohte als Reaktion auf die Angriffe mit weltweiten Attentaten. Im Libanon ist die Zahl der Todesopfer durch Kämpfe zwischen Hisbollah und Israel auf über 1.000 gestiegen. Seit Kriegsbeginn wurden 232 US-Soldaten verletzt und 13 getötet. Der Irak hat offenbar die Ölförderung ausländischer Konzerne gestoppt.

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Seit Beginn der Kämpfe zwischen der Hisbollah und Israel sind im Libanon 1.021 Menschen gestorben.

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Die USA schicken ein amphibisches Angriffsschiff.

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Seit Beginn der Angriffe auf den Iran sind 232 US-Soldaten verletzt worden.

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Der Sprecher der iranischen Streitkräfte hat wegen der Angriffe auf sein Land mit weltweiten Attentaten gedroht.

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US-Präsident Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren.

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liveblog Krieg im Nahen Osten ++ Trump erwägt Angriffe auf Iran zurückzufahren ++ Stand: 20.03.2026 • 23:21 Uhr US-Präsident Trump erwägt nach eigenen Angaben, die Militärangriffe auf den Iran zurückzufahren. Der Sprecher der iranischen Streitkräfte hat wegen der Angriffe auf sein Land mit weltweiten Attentaten gedroht. Trump erwägt Angriffe auf Iran zurückzufahren USA schicken amphibisches Angriffsschiff Iranischer Militärsprecher droht mit Attentaten in aller Welt Sprecher der Revolutionsgarde offenbar getötet Israel greift Ziele in Syrien an 20.03.2026 • 23:21 Uhr Ende des Liveblogs Für heute endet der Liveblog zum Krieg am Persischen Golf und im Nahen Osten. Wir bedanken uns für Ihr Interesse. 20.03.2026 • 22:56 Uhr Trump: Erwägen Angriffe auf Iran zurückzufahren Die USA könnten nach Angaben von Präsident Donald Trump ihre Angriffe auf Iran bald zurückfahren. "Wir stehen kurz davor, unsere Ziele zu erreichen, während wir erwägen, unsere umfangreichen militärischen Bemühungen im Nahen Osten in Bezug auf das terroristische Regime im Iran zu reduzieren", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Gleichzeitig verlegen die USA allerdings Tausende weitere Soldaten und Kriegsschiffe in die Region. Zu den beinahe erreichten Zielen zählen laut Trump die komplette Zerstörung der iranischen Raketenkapazitäten und Rüstungsindustrie, eine Eliminierung der iranischen Marine und Luftwaffe, eine Absicherung, dass Iran nie eine Atombombe bauen könne, und der Schutz der US-Verbündeten in der Region. 20.03.2026 • 22:33 Uhr Libanons Gesunheitsministerium meldet mehr als 1.000 Tote Die Zahl der Todesopfer im Libanon seit Beginn der neuen Kämpfe zwischen der Hisbollah und Israel ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Beirut auf 1.021 gestiegen. In den vorangegangenen 24 Stunden seien 20 neue Todesopfer gemeldet worden, teilte das Ministerium mit. 20.03.2026 • 22:31 Uhr 232 verletzte US-Soldaten seit Kriegsbeginn Seit Beginn der Angriffe auf den Iran sind 232 US-Soldaten verletzt worden. 207 von ihnen seien bereits wieder im Dienst, sagte Tim Hawkins, ein Sprecher des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), am der Nachrichtenagentur AP. Zuletzt hatte Centcom am Montag rund 200 verletzte Soldaten gemeldet. Es sind also 30 dazugekommen. Die Zahl der Schwerverletzten blieb aber gleich bei 10. 13 US-Soldaten kamen seit Kriegsbeginn ums Leben. 20.03.2026 • 22:15 Uhr Irak stoppt offenbar Ölförderung ausländischer Konzerne Wegen der Eskalation des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran hat der Irak Insidern zufolge für alle von ausländischen Konzernen erschlossenen Ölfelder höhere Gewalt (Force Majeure) geltend gemacht. Militäreinsätze hätten die Schifffahrt durch die Straße von Hormus gestört und die meisten Rohölexporte des Landes zum Erliegen gebracht, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen. In einem Schreiben des Ölministeriums vom 17. März, das der Nachrichtenagentur Reuters vorlag, hieß es, die beispiellosen Kampfhandlungen hätten die Durchfahrt durch die Meerenge stark beeinträchtigt. Da die meisten irakischen Ölexporte über diese Route abgewickelt würden, seien die Lagerkapazitäten nun erschöpft. Das Ministerium ordnete dem Schreiben zufolge einen vollständigen Produktionsstopp in den betroffenen Konzessionsgebieten an, ohne dass die Unternehmen vertraglichen Anspruch auf Entschädigung hätten. Ölminister Hajan Abdel-Ghani erklärte am Freitag, die Produktion der Basra Oil Company sei von 3,3 Millionen auf 900.000 Barrel pro Tag gedrosselt worden. Die verbleibende Menge werde für den Betrieb heimischer Raffinerien genutzt. Der Exportrückgang dürfte die ohnehin fragilen Finanzen des Landes stark belasten: Die Einnahmen des Irak stammen zu mehr als 90 Prozent aus dem Ölverkauf. 20.03.2026 • 21:17 Uhr Trump lehnt Feuerpause ab US-Präsident Donald Trump lehnt eine Feuerpause im Krieg mit Iran ab. "Wir können einen Dialog führen, aber ich will keine Waffenruhe", sagte Trump vor Journalisten. "Wissen Sie, man vereinbart keine Waffenruhe, wenn man die andere Seite gerade vernichtet." 20.03.2026 • 19:46 Uhr Großbritannien erlaubt USA Nutzung von Militärbasen Die britische Regierung erlaubt den USA die Nutzung ihrer Militärbasen für Angriffe auf iranische Raketenstellungen, welche die Schifffahrt in der Straße von Hormus bedrohen. Dies wird nach Beratungen des britischen Kabinetts über die Lage dort bekanntgegeben. Das Abkommen zur kollektiven Selbstverteidigung der Region umfasse US-Einsätze zur Zerstörung derartiger Raketenstellungen, teilt das Büro von Premierminister Keir Starmer mit. 20.03.2026 • 18:49 Uhr Bericht: Iran fordert Angriffsende vor Verhandlungen über Hormus Der Iran ist einem Medienbericht zufolge nicht zu Verhandlungen über eine Öffnung der Straße von Hormus bereit, solange er angegriffen wird. Die Meldung der Agentur Bloomberg bezieht sich auf die faktisch blockierte Wasserstraße, über die ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Erdgastransports läuft. 20.03.2026 • 18:49 Uhr Auch Bundeswehrsoldaten aus dem Irak abgezogen Im Zuge des NATO-Abzugs aus dem Irak sind auch Bundeswehrsoldaten des Einsatzes "NATO Mission Iraq" (NMI) von Bagdad nach Hause geholt worden. Sie seien gestern wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt, gibt das Verteidigungsministerium bekannt. Verteidigungsminister Boris Pistorius zeigt sich erleichtert. "Wir haben mit mehreren A400M Personal und Material unter sehr riskanten Bedingungen aus Bagdad ausgeflogen", erklärt er unter Verweis auf Transportflugzeuge des Typs. "Darunter selbstverständlich auch das anderer Partnernationen." Im Nordirak und in Jordanien nehmen knapp 200 deutsche Soldaten weiter an den Einsätzen "Counter Daesh" und "Capacity Building Iraq" teil. 20.03.2026 • 17:46 Uhr USA verlegen amphibisches Landungsschiff in den Nahen Osten Die US-Armee entsendet ein amphibisches Landungsschiff mit Tausenden Marineinfanteristen und Matrosen in den Nahen Osten. Dies sagten mehrere Regierungsbeamte zu Nachrichtenagenturen. Laut US-Medien hat die USS "Boxer" bereits den Hafen von San Diego verlassen und ist auf dem Weg in die Golfregion. Bereits in der kommenden Woche soll das Landungsschiff "Tripoli" das Meeresgebiet nahe des Iran erreichen, an Bord befinden sich 2.000 Soldaten und Hubschrauber. 20.03.2026 • 17:46 Uhr Schriftliche Botschaft Modschtaba Chameneis: Irans Feinde werden "besiegt" Nach den Worten des neuen obersten iranischen Führers Modschtaba Chamenei werden die Feinde der Islamischen Republik im Iran-Krieg "besiegt". In einer schriftlichen Botschaft Chameneis zum persischen Neujahrfest Nowruz am Freitag hieß es: "In diesem Moment, wegen der besonderen Einheit, die sich zwischen euch, unseren Landsleuten, gebildet hat - trotz aller Unterschiede bei religiöser, intellektueller, kultureller und politischer Herkunft -, ist der Feind besiegt worden." 20.03.2026 • 17:18 Uhr London warnt Iran vor Angriffen auf britische Einrichtungen Großbritannien hat Iran vor Angriffen auf britische Einrichtungen gewarnt. In einem Telefonat habe die britische Außenministerin Yvette Cooper gegenüber ihrem iranischen Kollegen Abbas Araghtschi die Warnung ausgesprochen, dass Iran keine Militärstützpunkte, Territorien oder andere Einrichtungen des Vereinigten Königreichs "direkt ins Visier nehmen" solle, teilte das Außenministerium in London mit. Cooper sagte Araghtschi demnach weiter, dass das "defensive Vorgehen" Großbritanniens in der Golfregion "Antwort auf die iranische Aggression gegen Partner-Länder am Persischen Golf" sei. Darüber hinaus drang sie den Angaben zufolge auf eine schnelle Friedenslösung im Iran-Krieg. 20.03.2026 • 16:59 Uhr Israelische Bodeneinsätze im Libanon dauern an Bei ihren Bodeneinsätzen im Südlibanon hat die israelische Armee nach eigenen Angaben mit Unterstützung aus der Luft mehrere Mitglieder der Hisbollah getötet. Wie Israels Militär weiter mitteilte, wurden seit dem Beginn "gezielter Bodeneinsätze" vor rund einer Woche auch Stellungen der Miliz zerstört und Waffen sichergestellt. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, es gebe derzeit heftige Kämpfe zwischen der Hisbollah und israelischen Soldaten in der Stadt Chiam. Diese hätten sich inzwischen in den Norden der Stadt verlagert, da Israels Armee immer weiter vordringe. Insgesamt sei das Militär aus dem südlichen Nachbarland bereits sieben Kilometer tief im Libanon vorgerückt. Die Hisbollah-Miliz feuerte indes erneut Raketen und Drohnen Richtung Israel. 20.03.2026 • 16:57 Uhr Polen zieht seine Soldaten aus dem Irak ab Polen zieht wegen des Iran-Kriegs sein Militärkontingent aus dem Irak ab. Diese Entscheidung habe man nach der Analyse potenzieller Risiken getroffen, schrieb Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz auf X. Mehr als hundert Soldaten und Soldatinnen seien bereits nach Polen zurückgekehrt, sagte ein Sprecher des Oberkommandos der Streitkräfte der Nachrichtenagentur PAP. Mehrere Dutzend wurden demnach nach Jordanien verlegt, um den Betrieb des Kontingents aufrechtzuerhalten. 20.03.2026 • 16:46 Uhr Chamenei weist Verwicklung in Angriffe auf Türkei und Oman zurück Irans geistlicher Führer, Modschtaba Chamenei, hat eine Verwicklung seines Landes in Angriffe auf die Türkei und den Oman zurückgewiesen. Diese seien weder vom Iran noch von verbündeten Kräften ausgeführt worden, erklärte Chamenei in einer Mitteilung. Auf seinem Telegram-Kanal betonte er zudem, der Iran glaube fest an eine Stärkung der Beziehungen zu den Nachbarstaaten. In diesem Zusammenhang rief er Afghanistan und Pakistan auf, ihre Beziehungen zu verbessern, und bietet iranische Hilfe an. 20.03.2026 • 16:41 Uhr Israel meldet Tötung von weiterem iranischen Geheimdienstmitarbeiter Die israelische Armee hat die Tötung eines weiteren ranghohen Mitglieds der iranischen Basidsch-Miliz bekanntgegeben: Der Geheimdienstchef der paramilitärischen Einheit, Esmail Ahmadi, sei bei einem Angriff im der Nacht zum vergangenen Dienstag "ausgeschaltet" worden, erklärte die Armee. Ahmadi habe unter anderem eine "zentrale Rolle" bei der "Umsetzung terroristischer Aktivitäten" der Basidsch-Miliz und bei der Niederschlagung der landesweiten Proteste zu Jahresbeginn gespielt.Bei dem Angriff auf Ahmadi handelte es sich den Angaben zufolge um denselben, bei dem auch der Chef der Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, getötet wurde. Dessen Tod hat der Iran bereits bestätigt. 20.03.2026 • 16:36 Uhr Chamenei lobt Standhaftigkeit der Iraner Der neue Oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, hat nach drei Wochen Krieg die Standhaftigkeit seiner Landsleute gewürdigt. Die Angriffe der USA und Israels beruhten auf der Illusion, dass sie durch die Tötung von Spitzenpolitikern den Sturz der Regierung herbeiführen könnten, hieß es in einer schriftlichen Erklärung Chameneis, die anlässlich des persischen Neujahrsfestes im iranischen Fernsehen verlesen wurde. Darin sagte er, die Iraner hätten "eine landesweite Verteidigungsfront und Bastionen in Städten, Stadtvierteln und Moscheen aufgebaut". Den Feind hätten sie verwirrt, sodass er "in Widersprüche und irrationale Erklärungen verfallen" sei. Nach israelischen Geheimdiensteinschätzungen wurde Chamenei verwundet, als sein Vater Ali Chamenei, der vorherige Oberste Führer des Landes, zu Beginn des Krieges getötet wurde. 20.03.2026 • 16:30 Uhr NATO verlegt Personal der Irak-Mission nach Europa Die NATO verlegt das gesamte Personal ihrer Irak-Mission aus dem Nahen Osten nach Europa. Der NATO-Oberbefehlshaber für Europa, US-General Alexus Grynkewich, dankte dem Irak und den Verbündeten für die Unterstützung bei dem sicheren Abzug. Der Einsatz werde vom Hauptquartier im italienischen Neapel aus fortgesetzt, teilte das Militärbündnis weiter mit. Die Mission berät die irakischen Sicherheitskräfte und ist nach NATO-Angaben nicht an Kampfeinsätzen beteiligt. 20.03.2026 • 16:07 Uhr Chamenei bleibt unsichtbar - Iran wartet auf erste Rede Der erste öffentliche Auftritt des neuen iranischen Revolutionsführers, Modschtaba Chamenei, lässt weiter auf sich warten. Viele Menschen im Iran hatten mit Spannung erwartet, ob er zum Neujahrsfest live sprechen würde. Doch das Staatsfernsehen zeigte lediglich ein Standbild mit seinem Porträt und einer iranischen Flagge. Dazu wurde eine Rede verlesen, die ihm zugeschrieben wurde. 20.03.2026 • 15:55 Uhr Einschlag von Geschoss in der Nähe der Altstadt von Jerusalem In unmittelbarer Nähe der Altstadt von Jerusalem ist ein Geschoss eingeschlagen. Rauch stieg in der Nähe der Stadtmauern auf, wie das israelische Fernsehen zeigte. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hatten zuvor laute Explosionen über Jerusalem gehört, Israel hatte vor iranischen Raketen gewarnt. Auf Bildern israelischer Medien war ein Krater in einer Straße zu sehen, die anscheinend in der Nähe des jüdischen und armenischen Viertels der Altstadt liegt. Die israelische Polizei teilte mit, sie nehme Suchaktionen vor, um die Einschlagsorte von Munition oder abgefangenen Geschossteilen im Bereich Jerusalem ausfindig zu machen. 20.03.2026 • 15:46 Uhr Zwei Verdächtige in Schottland an Basis mit Atom-U-Booten festgenommen In Schottland hat die Polizei zwei Verdächtige an einem Marine-Stützpunkt mit Atom-U-Booten festgenommen. Die beiden Verdächtigen hätten am Donnerstagnachmittag versucht, in das Gelände der Marinebasis Faslane-on-Clyde in der Nähe von Glasgow einzudringen, teilte die Polizei mit. Bei einem der Festgenommenen soll es sich britischen Medien zufolge um einen Iraner handeln. Nach Angaben der schottischen Polizei handelt es sich bei den Festgenommenen um eine 31-jährige Frau und einen 34-jährigen Mann. Weitere Einzelheiten gab die Polizei zunächst nicht bekannt. Der Marinestützpunkt beherbergt vier britische U-Boote mit Atomwaffen sowie weitere U-Boote mit nuklearem Antrieb. Vor der Basis gibt es regelmäßig Proteste von Atomwaffengegnern. Großbritannien ist zwar nicht direkt am Krieg der USA und Israels gegen Iran beteiligt. London erlaubt Washington aber, zwei seiner Militärstützpunkte - Fairford in Südengland und Diego Garcia im Indischen Ozean - für den Krieg zu nutzen. Ein U-Boot der Vanguard-Klasse wird am 28. April 2023 auf dem Marinestützpunkt Clyde in Faslane, nordwestlich von Glasgow, Schottland, gewartet. Hier hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen. 20.03.2026 • 15:28 Uhr Insider: USA verlegen Tausende Soldaten nach Nahost Die USA verlegen Insidern zufolge Tausende zusätzliche Soldaten in den Nahen Osten. Dies sagten drei US-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters. 20.03.2026 • 15:13 Uhr Trump beschimpft NATO-Partner als "Feiglinge" US-Präsident Donald Trump greift die NATO-Verbündeten wegen ihrer mangelnden Unterstützung im Krieg der USA und Israels gegen Iran scharf an. "Ohne die USA ist die NATO ein Papiertiger!", schreibt Trump in einem Beitrag in den sozialen Medien. Er bezeichnet die langjährigen Verbündeten als "Feiglinge" und fügt hinzu: "Wir werden uns daran erinnern!" 20.03.2026 • 15:12 Uhr Spanien senkt Mehrwertsteuer auf Strom - Benzin soll billiger werden Spanien will die wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Konflikts mit einem milliardenschweren Hilfspaket abfedern. Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte Maßnahmen im Umfang von fünf Milliarden Euro an. Dazu gehört unter anderem eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom von 21 auf zehn Prozent. Die Maßnahmen sollen so lange wie nötig in Kraft bleiben, sagte Sanchez. Er gehört zu den schärfsten Kritikern der Angriffe der USA und Israels auf Iran, wegen der die Öl- und Gaspreise weltweit stark gestiegen sind. 20.03.2026 • 14:53 Uhr Iran droht Armeeangehörigen der USA und Israels mit Angriffen auch im Urlaub Die iranische Armee hat Militärangehörigen der USA und Israels mit Angriffen auch im Urlaub und bei Freizeitaktivitäten gedroht. "Wir haben ihre feigen Beamten, Kommandeure, Piloten und niederträchtigen Soldaten im Blick", sagte der Sprecher der iranischen Armee, Abolfasl Schekartschi, dem iranischen Staatsfernsehen zufolge. "Von nun an werden für sie auch die Promenaden, die Urlaubsresorts sowie die Tourismus- und Unterhaltungszentren weltweit nicht mehr sicher sein", fügte Schekartschi mit Blick auf die Armeeangehörigen der USA und Israels hinzu. 20.03.2026 • 14:34 Uhr NATO zieht ihre Mission im Irak ab Angesichts des Iran-Kriegs hat die NATO ihre Mission aus dem Irak abgezogen. "Wir können bestätigen, dass wir unsere Präsenz im Rahmen der NATO -Mission im Irak anpassen", teilte eine NATO-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP in Brüssel mit. Aus irakischen Regierungskreise verlautete, es handele sich um einen "vorübergehenden Abzug" der "gesamten NATO-Mission", mit Ausnahme einer kleinen Anzahl von Personal. Den Angaben aus Bagdad zufolge ist die NATO "wegen der Lage besorgt". Es gebe "keine Meinungsverschiedenheiten" mit der irakischen Regierung. Die NATO-Sprecherin erläuterte, die "Sicherheit unseres Personals" habe "oberste Priorität". Daher würden "zu dieser Angelegenheit keine weiteren Einzelheiten bekannt" gegeben, fügte sie hinzu. Die Zusammenarbeit mit dem Irak werde aber fortgesetzt. 20.03.2026 • 14:17 Uhr Iranischer Militärsprecher droht mit Attentaten in aller Welt Der Sprecher der iranischen Streitkräfte hat vor dem Hintergrund der US-israelischen Angriffe auf sein Land mit weltweiten Attentaten gedroht. Die Feinde Teherans könnten sich in Parks, Erholungsgebieten und an Touristenorten nicht mehr sicher fühlen, erklärte General Abolfasl Schekartschi am Freitag im Staatsfernsehen. Die Stellungnahme dürfte Sorgen von Beobachtern befeuern, dass sich die Islamische Republik auf eine Taktik der Militanz außerhalb der Nahost-Region verlagern könnte, um Druck auszuüben. 20.03.2026 • 14:16 Uhr IEA warnt vor schwersten Energiekrise der Geschichte Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, warnt vor der möglicherweise schwersten Energiekrise der Geschichte. Es könne bis zu sechs Monate dauern, die Öl- und Gasflüsse aus der Golfregion wiederherzustellen. "Es wird für einige Anlagen sechs Monate dauern, bis sie wieder betriebsbereit sind, für andere noch viel länger", sagt er der "Financial Times". Politiker und Märkte unterschätzten das Ausmaß der Störung. Rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gasversorgung sei in der Region blockiert. 20.03.2026 • 14:04 Uhr Schweiz genehmigt keine Waffenxporte mehr in USA wegen Iran-Kriegs Die Schweiz genehmigt unter Berufung auf ihre Neutralität wegen der Angriffe auf Iran bis auf Weiteres keine Waffenexporte mehr in die USA. "Die Ausfuhr von Kriegsmaterial in Länder, die in den internationalen bewaffneten Konflikt mit dem Iran verwickelt sind, kann für die Dauer des Konflikts nicht genehmigt werden", teilt die Regierung mit. "Ausfuhren von Kriegsmaterial in die USA können derzeit nicht genehmigt werden." 20.03.2026 • 14:03 Uhr Hilfsorganisation: Humanitäre Notlage im Iran nimmt rapide zu Der Leiter des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC), Jan Egeland, warnt vor einer dramatischen Verschlechterung der humanitären Lage im Iran. Schätzungen zufolge seien mehr als drei Millionen Menschen im Land auf der Flucht, sagte Egeland dem arabischen Fernsehsender Al Jazeera. Der Iran sei riesig und der Bedarf wachse rasant, so der NRC-Generalsekretär. Seine Hilfsorganisation sei "überlastet, überfordert und unterfinanziert". Schiffs- und Flugverkehr seien unterbrochen, sodass lokale und internationale Gruppen Schwierigkeiten hätten, dringend benötigte Hilfsgüter ins Land zu bringen. 20.03.2026 • 13:25 Uhr Zwei iranische Spione in Großbritannien festgenommen In Großbritannien sind einem Zeitungsbericht zufolge zwei mutmaßliche iranische Spione festgenommen worden. Die beiden hätten am Donnerstag versucht, in den Stützpunkt der britischen Atom-U-Boote in Schottland zu gelangen, berichtet die Sun. 20.03.2026 • 13:22 Uhr Ukraine hat Drohnenabwehreinheiten in fünf Nahost-Länder geschickt Die Ukraine hat Militäreinheiten in fünf Länder des Nahen Ostens entsandt, um dort zum Schutz von kritischer und ziviler Infrastruktur vor Drohnenangriffen beizutragen. Das teilt der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates, Rustem Umjerow, nach einem Besuch in der Region mit. Er habe in der vergangenen Woche die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und Jordanien besucht. In jedem dieser Länder seien nun ukrainische Einheiten im Einsatz, schreibt Umjerow auf der Plattform X. Zudem seien weitere Schritte für eine "langfristige Sicherheitskooperation" mit jedem der Staaten skizziert worden. "Es wurden Abfangeinheiten zum Schutz ziviler und kritischer Infrastruktur stationiert", erklärt er. "Es wird auch daran gearbeitet, die Abdeckungsgebiete zu erweitern." 20.03.2026 • 13:17 Uhr FAZ: SPD stellt Bedingungen für Einsatz in Straße von Hormus Außenpolitiker der Koalition haben begrüßt, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die deutsche Bereitschaft erklärt hat, zu einer Sicherung der Straße von Hormus beizutragen.Der SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetović zog allerdings eine klare rote Linie für eine solche Mission. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ/Samstagsausgabe) sagte er: "Der Krieg, wie er derzeit geführt wird, ist nicht nur ein Fehler, sondern auch verantwortungslos: Es fehlt an klaren Kriegszielen, an einem Exit-Plan und an einer Strategie für die Zeit danach". Vor diesem Hintergrund begrüße er die Entscheidung des Bundeskanzlers, sich nicht militärisch an diesem Krieg zu beteiligen. "Ebenso ist es richtig, dass eine mögliche Beteiligung Deutschlands an der Sicherung internationaler Gewässer erst dann in Betracht gezogen wird, wenn die Kampfhandlungen im Iran beendet sind", sagte Ahmetović der FAZ. Deutschland sei grundsätzlich bereit, seiner internationalen Verantwortung gerecht zu werden. "Eine Sicherung der Straße von Hormus kann jedoch nur auf Grundlage eines abgestimmten Mandats unter internationalem oder europäischem Dach erfolgen." 20.03.2026 • 13:09 Uhr Soldat verrät durch Jogging-App die Position von Frankreichs Flugzeugträger Durch die Verwendung einer Jogging-App hat ein französischer Marinesoldat laut einem Zeitungsbericht versehentlich die exakte Position des französischen Flugzeugträgers "Charles de Gaulle" verraten. Wie die Zeitung Le Monde am Donnerstagabend berichtete, konnte sie über das als öffentlich eingestellte Profil des Mannes auf der Fitness-Tracking-App Strava quasi in Echtzeit verfolgen, wie dieser am 13. März auf dem fahrenden Flugzeugträger im Mittelmeer nordwestlich von Zypern seine Joggingrunden drehte. Frankreich hatte die "Charles de Gaulle" und mehrere Begleitschiffe Anfang März kurz nach Beginn des Iran-Kriegs ins Mittelmeer entsandt. Derselbe Strava-Nutzer war dem Le Monde-Bericht zufolge Ende Februar in Kopenhagen gejoggt - auf der anderen Seite der Öresundbrücke zum schwedischen Malmö, wo der französische Flugzeugträger zu diesem Zeitpunkt vor Anker lag. Der Generalstab der französischen Armee kündigte "angemessene Maßnahmen" an, falls sich der Zeitungsbericht bestätigen sollte. Das in dem Bericht geschilderte Verhalten entspreche "nicht den geltenden Vorschriften". Die Mitglieder der Kriegsmarine und des Militärs würden regelmäßig über die Sicherheitsgefahren aufgeklärt, die mit der Nutzung von Mobilgeräten verbunden seien. 20.03.2026 • 12:45 Uhr Berichte: USA und Israel attackieren 16 Frachtschiffe in iranischen Häfen Im Krieg gegen Iran haben die USA und Israel laut iranischen Behörden mindestens 16 iranische Frachtschiffe in iranischen Häfen am Persischen Golf attackiert. Die Schiffe seien dabei verbrannt, hieß es unter Berufung auf Behörden in einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Angriffe gab es laut einem Vertreter der Behörden der Provinz Hormusgan in den Städten Bandar Lengeh und Bandar Kong, die beide an der strategisch wichtigen Straße von Hormus liegen. Die Schiffe seien "völlig ausgebrannt", sagte der Behördenvertreter der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. 20.03.2026 • 12:13 Uhr Bundesregierung will sich nicht auf weitere Entlastungen festlegen Angesprochen auf Forderungen nach einer Absenkung der Stromsteuer für alle oder einer Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne sagte Regierungssprecher Sebastian Hille in Berlin, es würden mögliche Optionen geprüft. Die Regierung habe bereits erste Maßnahmen für eine stärkere Regulierung von Preiserhöhungen an Tankstellen sowie zur Schärfung des Kartellrechts beschlossen. Dies sollte nun erstmal wirken. "Wir beobachten die Lage natürlich weiter." 20.03.2026 • 12:11 Uhr Strompreise steigen - Langfristig hohe Energiekosten befürchtet Die Folgen des Iran-Kriegs für Verbraucher in Deutschland weiten sich aus und die Energiekosten könnten längerfristig hoch bleiben. Einer Auswertung des Portals Finanztip zufolge steigen mittlerweile neben den Gas- auch die Strompreise für Neukunden. Katar, wichtiger Produzent von Flüssigerdgas, teilte mit, dass LNG-Produktionskapazitäten in dem Golfstaat durch iranische Angriffe wohl nachhaltig beschädigt wurden. SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese stellte im Fall einer anhaltenden Energiepreiskrise Entlastungen für Verbraucher in Aussicht. 20.03.2026 • 12:10 Uhr Israels Armee beginnt neue Luftangriffe in Iran Die israelische Armee greift eigenen Angaben zufolge erneut Ziele in Iran an. Das Militär habe neue Bombardements auf Stellungen der iranischen Führung in der Gegend der Stadt Nur im Norden des Landes begonnen, hieß es in einer Mitteilung am Mittag. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. 20.03.2026 • 11:39 Uhr Bundesregierung lockert Regeln für Rüstungsexport in Golfstaaten Die Bundesregierung lockert die Regeln für den Export bestimmter Rüstungsgüter für eine Reihe von Golfstaaten und die Ukraine. Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, ist dazu heute eine neue, befristete Allgemeine Genehmigung in Kraft getreten. Sie ist auf sechs Monate befristet. Exporteure können so schnellere Ausfuhrgenehmigungen nutzen, ohne vorher beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen Ausfuhrantrag stellen zu müssen. Die Regelung soll eine schnelle Lieferung von Gütern der Luft- und maritimen Verteidigung ermöglichen. Damit setze die Bundesregierung ein "Zeichen der Solidarität", sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. "Die wahllosen Angriffe Irans auf die Golfstaaten haben zur Folge, dass dort Rüstungsgüter vor allem zur Luftverteidigung dringend benötigt werden", betonte die CDU-Politikerin. Die bis 15. September befristete Verfügung umfasst Ausfuhren nach Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar, Kuwait, Bahrain und Oman. Zugleich bestehe der Bedarf der Ukraine zur militärischen Unterstützung insbesondere der Luftverteidigung weiter, sagte Reiche weiter. 20.03.2026 • 11:21 Uhr Ölraffinerie in Haifa soll Betrieb in einigen Tagen wieder aufnehmen Die Ölraffinerie im israelischen Haifa ist nach dem iranischen Raketenangriff von gestern beschädigt und wird nach Konzernangaben erst in einigen Tagen ihren Betrieb wiederaufnehmen. Das teilte der Raffinerie- und Petrochemiekonzern Oil Refineries mit. Bei dem Angriff wurde die Stromversorgung der Raffinerie beschädigt, die für den Betrieb unerlässlich sei. 20.03.2026 • 10:40 Uhr Teile von Raffinerie in Kuwait nach Drohnenangriff abgeschaltet In Kuwait sind nach Drohnenangriffen Teile einer Ölraffinerie abgeschaltet worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf die Kuwait Petroleum Corporation (KPC) berichtete, wurde die Ölraffinerie Mina al-Ahmadi am frühen Morgen mit mehreren Drohnen angegriffen. Dabei sei in einigen Anlagen der Raffinerie Feuer ausgebrochen. Ersten Informationen zufolge gibt es keine Verletzten oder Tote infolge der Angriffe. Feuerwehr und Rettungskräfte hätten sofort mit den Löscharbeiten begonnen, mehrere Anlagen der Raffinerie seien abgeschaltet worden. Die Raffinerie war bereits gestern getroffen worden, dabei kam es nach KPC-Angaben zu einem begrenzten Brand. Die Anlage gehört zu den wichtigsten Ölraffinerien des Landes und auch der Golfregion. 20.03.2026 • 10:11 Uhr Sprecher der islamischen Revolutionsgarde offenbar getötet Im Iran ist der Sprecher der Revolutionsgarde, Ali Mohammad Naini, bei einem Angriff der USA und Israels am Morgen getötet worden. Das berichtet das staatliche iranische Fernsehen. Die iranische Führung hat unterdessen die Mitarbeiter des Geheimdienstes dazu aufgerufen, den "Feinden im In- und Ausland" die Sicherheit zu entziehen. In einer Mitteilung auf dem X-Profil des neuen obersten Führers, Modschtaba Chamenei, hieß es weiter, nach dem Tod von Geheimdienstchef Ismail Chatib müssten die "übrigen Beamten und Mitarbeiter dieses sensiblen Ministeriums" diese Lücke ausgleichen. 20.03.2026 • 09:19 Uhr Israel greift Ziele in Syrien an Israel hat Einrichtungen des syrischen Militärs in der südlichen Provinz Suwaida angegriffen. Ziele des Beschusses in der Nacht seien ein Kommandozentrum und weitere Armeeanlagen gewesen, teilte das israelische Militär mit. Vorausgegangen seien Angriffe auf drusische Zivilisten, hieß es. Das israelische Militär erklärte, es werde nicht dulden, dass die drusische Bevölkerung Schaden erleide. Die Drusen und die Sunniten, die in Syrien die Mehrheit stellen, sind seit langem verfeindet. So kam es im vergangenen Juli zu heftigen Kämpfen zwischen Drusen und sunnitischen Beduinen um die Kontrolle in der gleichnamigen Stadt Suwaida. Die syrische Regierung von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa schickte deshalb Truppen in die Region. 20.03.2026 • 08:48 Uhr Iran dementiert Netanjahu-Aussage zu Raketenbau Iran produziert nach eigenen Angaben trotz der anhaltenden Luftangriffe der USA und Israels weiterhin ballistische Raketen. "Selbst unter Kriegsbedingungen setzen wir die Raketenproduktion fort", sagte der Sprecher der iranischen Revolutionsgarde, Ali Mohammed Naini. Auch Engpässe bei der Bevorratung gebe es demnach nicht. Der Sprecher wies damit Aussagen des israelischen Premierministers Netanjahu zurück. 20.03.2026 • 08:34 Uhr Netanjahu: "Iran wird dezimiert" Israels Premierminister Benjamin Netanjahu sieht Iran knapp drei Wochen nach Beginn des Kriegs stark geschwächt. Die Luftangriffe Israels und der USA hätten dazu geführt, dass Iran nicht mehr in der Lage sei, Uran anzureichern oder ballistische Raketen herzustellen. Nach Angaben Netanjahus sei der Krieg noch nicht zu Ende. "Es gibt noch mehr zu tun und Israel wird das auch tun", so der israelische Regierungschef wörtlich. Gleichzeitig kündigte er an, der Krieg werde schneller enden, als viele denken. 20.03.2026 • 07:23 Uhr Explosionen und Brände nach Angriffen in Golfstaaten In Bahrain ist nach einer iranischen Angriffswelle am Morgen ein Feuer in einem Lagergebäude ausgebrochen. Nach Angaben des Innenministeriums sind Feuerwehrkräfte dabei, den Brand zu löschen. Saudi-Arabien meldet mehrere Abschüsse von iranischen Drohnen. Sie hätten auf die ölreiche Ostprovinz gezielt. Heftige Explosionen erschütterten am Morgen Dubai. Nach Angaben der Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten war zuvor Raketenalarm ausgelöst worden, mehrere Geschosse seien abgefangen worden. Es habe keine Verletzten gegeben. 20.03.2026 • 06:03 Uhr Drohnenangriffe auf Ölraffinerie in Kuwait Die kuwaitische Ölraffinerie Mina Al-Ahmadi ist am frühen Morgen von mehreren Drohnen angegriffen worden. Dabei sei in einigen Anlagen ein Feuer ausgebrochen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur unter Berufung auf den Ölkonzern KPC. Verletzte wurden demnach bislang nicht gemeldet. Die Feuerwehr sei sofort im Einsatz gewesen. Mehrere Anlagen seien vorsorglich abgeschaltet worden, um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten. 20.03.2026 • 04:58 Uhr US-Medien: US-Kampfflugzeug von mutmaßlich iranischem Beschuss getroffen Ein US-Tarnkappen-Kampfflugzeug vom Typ F-35 ist US-Medienberichten zufolge von mutmaßlich iranischem Beschuss getroffen worden. Das Flugzeug habe an einem US-Luftwaffenstützpunkt im Nahen Osten notlanden müssen, berichteten unter anderem die Sender ABC und CNN. Der Sprecher für das Nahost-Kommando Centcom, Tim Hawkins, erklärte, das Flugzeug sei sicher gelandet und der Pilot befinde sich in stabilem Zustand. "Dieser Vorfall wird untersucht", sagte er. Die US-Armee hat im bisherigen Verlauf des Iran-Krieges bereits mehrere Flugzeuge verloren. Anfang März waren drei Kampfflugzeuge vom Typ F-15E nach Angaben der US-Armee "versehentlich" von der kuwaitischen Flugabwehr abgeschossen worden. Alle sechs Insassen konnten sich aber per Schleudersitz retten. Mitte März stürzte ein Betankungsflugzeug vom Typ KC-135 über dem Westirak ab. Dabei starben sechs Besatzungsmitglieder. Bislang ist jedoch von keinem Flugzeug bekannt, das von iranischem Beschuss getroffen wurde. 20.03.2026 • 04:15 Uhr Iran greift erneut Golfstaaten an Als Reaktion auf die amerikanisch-israelischen Militärschläge hat Iran in der Nacht seine Angriffe gegen arabische Staaten, in denen es US-Militärstützpunkte gibt, fortgesetzt. Die Armee von Kuwait meldete auf der Plattform X erneuten Beschuss durch Raketen und Drohnen. Die Flugabwehr sei dabei, die Geschosse abzufangen. Das Verteidigungsministerium in Saudi-Arabien wehrte nach eigenen Angaben gleich mehrere Drohnenangriffe ab. Auch die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten meldeten auf X die erfolgreiche Abwehr eines Luftangriffs. In Bahrain geriet nach Angaben des Innenministeriums ein Lagerhaus durch herabfallende Trümmer in Brand. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht worden. Es gebe keine Verletzten, hieß es. 20.03.2026 • 04:07 Uhr Ölpreis könnte auf 180 Dollar steigen Der Ölpreis könnte nach Einschätzungen von Vertretern der Ölindustrie in Saudi-Arabien auf über 180 Dollar pro Barrel steigen, falls die Störungen durch den Iran-Krieg bis Ende April anhalten. Das berichtet die US-Zeitung Wall Street Journal. 20.03.2026 • 03:42 Uhr VAE: "Terrornetzwerk" von Hisbollah und Iran zerschlagen Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben nach eigenen Angaben ein "von der libanesischen Hisbollah und Iran finanziertes und betriebenes Terrornetzwerk" zerschlagen und dessen Mitglieder festgenommen. Den Männern wird vorgeworfen, "unter dem Deckmantel eines fiktiven Unternehmens im Land operiert zu haben und versucht zu haben, die nationale Wirtschaft zu infiltrieren sowie externe Pläne umzusetzen, die die finanzielle Stabilität des Landes bedrohen". Außerdem sollen sie Geldwäsche betrieben haben. 20.03.2026 • 03:38 Uhr Libanons Präsident fordert Waffenstillstand und Verhandlungen mit Israel Der libanesische Präsident Joseph Aoun hat erneut zu einem Waffenstillstand und Verhandlungen mit Israel aufgerufen. Aoun betonte "die Notwendigkeit eines Waffenstillstands" und erklärte, dass "das Wichtigste darin besteht, die Eskalation" zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz zu beenden, wie es in einer Erklärung des libanesischen Präsidentenamtes hieß. Am 9. März hatte Aoun eine Vier-Punkte-Initiative vorgeschlagen, die einen "vollständigen Waffenstillstand" mit Israel, verstärkte Unterstützung für die libanesische Armee zur "Entwaffnung der Hisbollah" sowie "direkte Verhandlungen" mit Israel vorsah. Diese Initiative liege nach wie vor auf dem Tisch, erklärte Aoun. Jedoch behindere "die anhaltende militärische Eskalation" ihre Umsetzung. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der vergangene Woche mit Aoun und weiteren libanesischen Führungspersönlichkeiten gesprochen hatte, drängte die israelische Regierung am Donnerstag, direkten Gesprächen mit Beirut zuzustimmen. 20.03.2026 • 03:16 Uhr Katar exportiert weniger Erdgas wegen Schäden an LNG-Anlagen Katar hat nach den jüngsten iranischen Angriffen auf Erdgasanlagen gemeldet, dass sich dadurch die Exporte um 17 Prozent verringern würden. Die Reparatur der Schäden an den LNG-Anlagen werde drei bis fünf Jahre dauern, sagte Energieminister Saad Scherida al-Kaabi. Von den ausbleibenden Exporten sind demnach China, Südkorea, Italien und Belgien betroffen. 20.03.2026 • 03:12 Uhr EU knüpft Hilfe in der Straße von Hormus an Bedingungen Die EU hat ihre Bereitschaft erklärt, bei der Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus Hilfe zu leisten, knüpft dies aber an nicht näher genannte Bedingungen. "Der Europäische Rat begrüßt ferner die von den Mitgliedstaaten angekündigten verstärkten Anstrengungen, unter anderem durch eine verstärkte Koordinierung mit Partnern in der Region, um die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten - sobald die Voraussetzungen dafür gegeben sind", heißt es in der am Donnerstagabend verabschiedeten Gipfelerklärung in Brüssel. Damit folgt die EU der Erklärung von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Japan, die ebenfalls ihre Hilfe angeboten hatten, ohne aber auf das Hilfeersuchen von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg konkret einzugehen. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte einen Einsatz der Bundeswehr ausgeschlossen, solange der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran andauert. 20.03.2026 • 03:04 Uhr Israel und Iran setzen gegenseitige Angriffe fort Israel hat in der Nacht zum Freitag weitere Luftangriffe gegen Iran geflogen. Die israelische Armee erklärte am frühen Freitagmorgen, sie habe mit Angriffen auf Teheran begonnen. Die Ankündigung des israelischen Militärs folgte auf einen intensiven Tag iranischer Raketenangriffe auf Israel. Den Angaben zufolge gab es allein am Donnerstag mehr als ein Dutzend Abschüsse. Iran setzte am Freitag seine Angriffe auf Israel fort, die bereits Millionen Menschen in Schutzräume zwangen. Sirenen ertönten über weite Teile des Nordens, von Haifa über Galiläa bis zur Grenze zum Libanon. 20.03.2026 • 00:52 Uhr Merz erwartet leichten Anstieg der Inflation durch Iran-Krieg Kanzler Friedrich Merz erwartet durch den Iran-Krieg einen leichten Anstieg der Inflation. Er verwies nach Ende des EU-Gipfels auf eine entsprechende Einschätzung der Europäischen Zentralbank. "Wenn dieser Konflikt schnell beendet ist, dann lassen sich die Auswirkungen relativ schnell auch abschließend beurteilen und bewerten", fügte er hinzu. Wenn der Krieg länger dauere, sei die weitere Entwicklung auch der Inflation aber nur schwer abschätzbar. 20.03.2026 • 00:08 Uhr Der Liveblog vom Donnerstag zum Nachlesen Die EU-Staaten fordern von allen Kriegsparteien, keine Energie- und Wasseranlagen mehr anzugreifen. Der israelische Regierungschef Netanjahu hat verkündet, dass Iran keine ballistischen Raketen mehr produzieren und kein Uran mehr anreichern kann.
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