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SUN · 2026-03-22 · 03:48 GMTBRIEF NSR-2026-0322-28209
News/Dobrindt will Pflichtunterricht für Zivilschutz an Schulen b…
NSR-2026-0322-28209News Report·DE·National Security

Dobrindt will Pflichtunterricht für Zivilschutz an Schulen bundesweit einführen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plant, bundesweit verpflichtenden Zivilschutzunterricht an deutschen Schulen einzuführen. Angesichts von Bedrohungslagen wie Blackouts, Terror und Krieg sollen Schüler im Umgang mit Notfallsituationen geschult werden.

Die WeltFiled 2026-03-22 · 03:48 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Dobrindt will Pflichtunterricht für Zivilschutz an Schulen bundesweit einführen
Die WeltFIG 01
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Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plant, bundesweit verpflichtenden Zivilschutzunterricht an deutschen Schulen einzuführen. Angesichts von Bedrohungslagen wie Blackouts, Terror und Krieg sollen Schüler im Umgang mit Notfallsituationen geschult werden. Der Unterricht soll praxisnahes Wissen vermitteln, beispielsweise zum Verhalten bei Stromausfällen und Naturkatastrophen. Dobrindt will das Thema auf der nächsten Innenministerkonferenz im Juni besprechen, wobei eine verpflichtende Doppelstunde pro Halbjahr vorgesehen ist. Ziel ist es, Schüler zu befähigen, Gefahren zu erkennen, richtig zu handeln und das Wissen in ihre Familien zu tragen, ähnlich wie in Ländern wie Finnland, Japan und Lettland, wo Krisenvorsorge bereits in der schulischen Ausbildung verankert ist.

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National Security
Political Strategy
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Zivile Verteidigung gehört in die Schulen. Vorsorge schafft Sicherheit.

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Bei der nächsten Innenministerkonferenz im Juni soll das Thema konkret besprochen werden.

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Innenminister Dobrindt will Zivilschutz als Pflichtunterricht bundesweit in Schulen einführen.

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Vorgesehen ist eine verpflichtende Doppelstunde Zivilschutz pro Halbjahr.

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Schüler sollen Gefahren früh erkennen, richtig handeln und das Wissen in ihre Familien tragen.

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBlackouts, Terror und KriegDobrindt will Pflichtunterricht für Zivilschutz an Schulen bundesweit einführenStand: 04:49 UhrLesedauer: 2 MinutenMit einem neuen Pflichtunterricht will Innenminister Dobrindt die Krisenvorsorge stärkenQuelle: Sebastian Gollnow/dpaKrisenvorsorge soll in Schulen zur Pflicht werden: Innenminister Alexander Dobrindt will Schüler auf Notfälle vorbereiten. Sie sollen lernen, Gefahren früh zu erkennen, richtig zu handeln und das Wissen in ihre Familien zu tragen.SBundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will das Thema Zivilschutz im deutschen Schulalltag verankern. Angesichts von Bedrohungslagen wie Blackouts, Hochwasser, Terror und Krieg müsse Deutschland besser vorbereitet sein – und zwar bereits im Klassenzimmer, sagte er der „Bild am Sonntag“. Er wolle sich dafür einsetzen, dass Schüler künftig gezielt für den Ernstfall geschult werden.„Zivile Verteidigung gehört in die Schulen. Vorsorge schafft Sicherheit“, betonte Dobrindt. Schüler würden so zu Krisenvorsorge-Kennern: „Sie tragen das Wissen so direkt in die Familien hinein.“Nach den Plänen des Ministers soll das Thema bei der nächsten Innenministerkonferenz im Juni konkret besprochen werden. Vorgesehen ist demnach eine verpflichtende Doppelstunde pro Halbjahr. In dieser Zeit sollen Schüler praxisnahes Wissen erwerben: vom richtigen Verhalten bei Stromausfällen und Naturkatastrophen über das Erkennen von Warnsignalen bis hin zu Notfallkontakten und der Vorsorge zu Hause.Lesen Sie auchKrisenvorsorge als Schulfach: Blick ins AuslandDas Konzept der Krisenvorsorge in Schulen ist in vielen Ländern bereits fest verankert. In Finnland gilt der Zivilschutz als fester Bestandteil der schulischen Ausbildung. Das Land wird häufig als europäischer „Musterschüler“ bezeichnet. „Resilienztraining“ ist dort von der Grundschule an integriert. Schüler lernen unter anderem das sogenannte „72-Stunden-Konzept“, das Haushalte dazu befähigen soll, Krisensituationen mehrere Tage lang eigenständig zu bewältigen.Auch in Japan beginnt die Vorbereitung auf Krisen früh. Aufgrund der ständigen Gefahr durch Erdbeben und Tsunamis setzt das Land bereits im Kindergarten an. Notfallübungen gehören zum routinemäßigen Schulalltag und werden regelmäßig durchgeführt.In Lettland ist Verteidigungsunterricht seit dem Schuljahr 2024 verpflichtend. Das Fach richtet sich an Schüler der 10. und 11. Klassen.kna/ceb
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