NEWSAR
Multi-perspective news intelligence
SRCTagesschau (ARD)
LANGDE
LEANCenter
WORDS443
ENT10
SUN · 2026-03-22 · 18:56 GMTBRIEF NSR-2026-0322-29139
News/So erklärt die SPD in einer internen Par/Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU punktet bei Rentnern un…
NSR-2026-0322-29139News Report·DE·Political Strategy

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU punktet bei Rentnern und Selbstständigen

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026 siegt die CDU vor der SPD, wobei sie besonders bei Rentnern und Selbstständigen Stimmen gewinnt. Laut Analysen von infratest dimap war das Parteiprogramm für CDU-Wähler ausschlaggebender als Spitzenkandidat Gordon Schnieder, während bei der SPD Ministerpräsident Alexander Schweitzer eine größere Rolle spielte.

Jörg SchönenbornTagesschau (ARD)Filed 2026-03-22 · 18:56 GMTLean · CenterRead · 2 min
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU punktet bei Rentnern und Selbstständigen
Tagesschau (ARD)FIG 01
Reading time
2min
Word count
443words
Sources cited
1cited
Entities identified
10entities
Quality score
100%
§ 01

Briefing Summary

AI-generated
NEWSAR · AI

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026 siegt die CDU vor der SPD, wobei sie besonders bei Rentnern und Selbstständigen Stimmen gewinnt. Laut Analysen von infratest dimap war das Parteiprogramm für CDU-Wähler ausschlaggebender als Spitzenkandidat Gordon Schnieder, während bei der SPD Ministerpräsident Alexander Schweitzer eine größere Rolle spielte. Die SPD verzeichnete Verluste, insbesondere bei Frauen, und erreichte ihr niedrigstes Ergebnis in der Landesgeschichte. Die AfD konnte Zugewinne verzeichnen und profitiert von der Enttäuschung über andere Parteien. Die Wahl deutet auf einen möglichen Machtwechsel in Rheinland-Pfalz hin.

Confidence 0.90Sources 1Claims 5Entities 10
§ 02

Article analysis

Model · rule-based
Framing
Political Strategy
Economic Impact
Tone
Measured
AI-assessed
CalmNeutralAlarmist
Factuality
0.80 / 1.00
Factual
LowHigh
Sources cited
1
Limited
FewMany
§ 03

Key claims

5 extracted
01

45% of SPD voters decided to vote for the party mainly because of the Minister President Alexander Schweitzer.

statisticnull
Confidence
1.00
02

Around 50% of CDU voters stated that the party's program was the decisive factor.

statisticnull
Confidence
1.00
03

CDU gained the most support among pensioners and self-employed voters.

factualnull
Confidence
1.00
04

CDU won the election in Rheinland-Pfalz ahead of the SPD.

factualnull
Confidence
1.00
05

The AfD is benefiting from the disappointment with other parties.

factualnull
Confidence
0.90
§ 04

Full report

2 min read · 443 words
analyse Stand: 22.03.2026 • 19:56 Uhr Die CDU siegt in Rheinland-Pfalz vor der SPD. Dabei legt sie in einzelnen Wählergruppen besonders zu. Das Programm war ausschlaggebender als die Person. Der Vorsprung für die CDU in der ARD-Hochrechnung ist inzwischen deutlich, Rheinland-Pfalz steuert auf einen Machtwechsel zu. Am stärksten gepunktet hat die Partei von Spitzenkandidat Gordon Schnieder neben Rentnerinnen und Rentnern bei den Selbstständigen. In dieser Gruppe hat sie nach vorläufigen Zahlen rund zehn Punkte gegenüber der vergangenen Wahl zugelegt und einen Stimmenanteil von 42 Prozent erreicht. In den rund 20.000 Interviews, die infratest dimap heute in 180 ausgewählten Wahllokalen für die ARD durchführt hat, konnten die Wählerinnen und Wähler angeben, ob für ihre Entscheidung der Spitzenkandidat, das Programm der Partei oder die langfristige Bindung am wichtigsten war. Hier ergibt sich für CDU und SPD ein völlig unterschiedliches Bild. Rund 50 Prozent der CDU-Wählerinnen und -Wähler geben das Programm der Partei als ausschlaggebend an. Das passt zu unseren Vorwahlbefragungen, in denen der CDU auf entscheidenden Feldern wie der Wirtschaftspolitik, der Bildungspolitik und in der Kriminalitätsbekämpfung die größte Kompetenz zugetraut wurde. Demgegenüber war Spitzenkandidat Gordon Schnieder nach vorläufigen Zahlen nur für 22 Prozent das entscheidende Argument, CDU zu wählen. Bei der SPD ist das Bild umgekehrt. Mit 45 Prozent hat sich hier die größte Gruppe vor allem wegen des Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer für die Partei entschieden. Das ist im langfristigen Vergleich ein sehr guter Wert, auch wenn er nicht an Spitzenwerte wie von Cem Özdemir (Grüne) vor zwei Wochen in Baden-Württemberg oder von Malu Dreyer (SPD) vor fünf Jahren hier in Rheinland-Pfalz (jeweils 51 Prozent) heranreicht. Warnzeichen für die SPD: Nicht einmal jeder Dritte gibt an, wegen des Programms SPD gewählt zu haben. Zum Absturz der SPD auf das niedrigste Ergebnis in der Landesgeschichte haben auch überdurchschnittliche Verluste bei Frauen beigetragen. Malu Dreyer hatte hier bei der letzten Wahl für einen großen Abstand gesorgt. Nach vorläufigen Zahlen hat die SPD bei den Frauen elf Punkte verloren, bei Männern sieben Punkte. Die AfD verzeichnet die höchsten Zugewinne und könnte im Bereich ihres Bundestagswahlergebnisses vom vergangenen Jahr landen, als sie in Rheinland-Pfalz 20,1 Prozent erreichte. Die AfD profitiert erkennbar von der Enttäuschung über andere Parteien. In der Befragung heute erklären 47 Prozent der AfD-Wählerinnen und -Wähler, die Partei aus Überzeugung gewählt zu haben, 39 Prozent aus Enttäuschung über andere Parteien. Schaut man nur auf die Gruppe der AfD-Wähler, die sich neu für diese Partei entschieden haben, ist das Bild ein anderes: Hier geben fast drei Viertel an, sie hätten ihr Kreuz bei der AfD vor allem aus Enttäuschung über andere Parteien gemacht. Hinweis der Redaktion: Der Artikel wurde nach Veröffentlichung der ARD-Hochrechnung zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz aktualisiert.
§ 05

Entities

10 identified
§ 06

Keywords & salience

10 terms
landtagswahl
1.00
rheinland-pfalz
1.00
cdu
0.90
spd
0.80
selbstständige
0.70
wählergruppen
0.70
rentner
0.70
programm
0.60
machtwechsel
0.50
afd
0.40
§ 07

Topic connections

Interactive graph
Network visualization showing 51 related topics
View Full Graph
Person Organization Location Event|Click node to navigate|Edge numbers = shared articles