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SUN · 2026-03-22 · 19:18 GMTBRIEF NSR-2026-0322-29399
News/Collien Fernandes streicht »Ulmen« aus I/Collien Fernandes: Stefanie Hubig plant Strafen für Deep-Fak…
NSR-2026-0322-29399News Report·DE·Legal & Judicial

Collien Fernandes: Stefanie Hubig plant Strafen für Deep-Fake-Pornos und Sauna-Spannen

Nach einem prominenten Fall um Collien Fernandes plant Ministerin Stefanie Hubig in Deutschland Strafen für Deep-Fake-Pornos und andere Formen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Der Gesetzesentwurf sieht bis zu zwei Jahre Haft oder Geldstrafen für die Verbreitung von Darstellungen vor, die sexuelle Handlungen oder unbekleidete Körperteile einer Person zeigen, ohne deren Zustimmung.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-03-22 · 19:18 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Collien Fernandes: Stefanie Hubig plant Strafen für Deep-Fake-Pornos und Sauna-Spannen
Der SpiegelFIG 01
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2min
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367words
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8entities
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100%
§ 01

Briefing Summary

AI-generated
NEWSAR · AI

Nach einem prominenten Fall um Collien Fernandes plant Ministerin Stefanie Hubig in Deutschland Strafen für Deep-Fake-Pornos und andere Formen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Der Gesetzesentwurf sieht bis zu zwei Jahre Haft oder Geldstrafen für die Verbreitung von Darstellungen vor, die sexuelle Handlungen oder unbekleidete Körperteile einer Person zeigen, ohne deren Zustimmung. Auch sogenannte Revenge Porns, selbst wenn einvernehmlich entstanden, sollen strafbar werden. Zudem soll ein neuer Paragraph die "Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch täuschende Inhalte" ahnden, beispielsweise Deepfakes, die dem Ansehen einer Person schaden. Der Entwurf zielt auch auf unbefugtes Tracking und die Nutzung von Spyware ab.

Confidence 0.90Sources 3Claims 5Entities 8
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Article analysis

Model · rule-based
Framing
Legal & Judicial
Human Rights
Tone
Measured
AI-assessed
CalmNeutralAlarmist
Factuality
0.80 / 1.00
Factual
LowHigh
Sources cited
3
Well sourced
FewMany
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Key claims

5 extracted
01

The draft includes a new paragraph against unauthorized tracking and use of spyware.

factualArticle Text
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02

Hubig aims to criminalize 'violation of personal rights through deceptive content'.

quoteHubig
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03

Collien Fernandes filed a complaint against Christian Ulmen in Palma de Mallorca.

factualArticle Text
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The draft law proposes up to two years imprisonment or a fine for creating deepfake pornography.

factualArticle Text
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05

Stefanie Hubig plans penalties for deep-fake porn and sauna voyeurism.

factualArticle Title
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Full report

2 min read · 367 words
Ministerin drückt nach prominentem Fall aufs TempoDas Verbot bezieht sich auf alle Darstellungen, bei denen »der Anschein erweckt wird, dass sexuelle Handlungen oder die unbekleideten Genitalien, das unbekleidete Gesäß oder die unbekleidete weibliche Brust einer anderen Person abgebildet seien«. Der Entwurf sieht dafür bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe vor.Die Reform hatte Hubig zuvor im Interview angekündigt , nachdem der SPIEGEL Vorwürfe der Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen veröffentlicht hatte . Der SPIEGEL hat Ulmen einen umfangreichen Fragenkatalog geschickt. Er selbst äußerte sich nicht dazu. Lesen Sie hier die Titelstory zu den umfassenden Recherchen des SPIEGEL.Ulmens Anwälte boten dem SPIEGEL ein Hintergrundgespräch an, das vor der Veröffentlichung des Artikels stattfand. Die Juristen gingen dabei auf einen Teil der Vorwürfe gegen Ulmen ein – zuvor hatten sie allerdings zur Bedingung gemacht, dass nicht über ihre Einlassungen berichtet werden darf. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.Tausende demonstrieren in BerlinAm Sonntag demonstrierten Tausende in Berlin gegen sexualisierte Gewalt und folgten damit einem Aufruf, den auch Fernandes verbreitet hatte. Manche forderten für Deutschland das »spanische Modell«. Nach eigenen Angaben hat die Schauspielerin Ulmen am früheren gemeinsamen Wohnsitz in Palma de Mallorca angezeigt, weil Spanien in ihrem Fall eine rechtliche Handhabe biete. Mit Hubigs Entwurf sollen außerdem sogenannte Revenge Porns unter Strafe gestellt werden, auch wenn die Aufnahmen einvernehmlich entstanden. Eine schon existierende Strafvorschrift gegen sexuelle Erpressung oder »Sextortion« würde sich laut Ministerium künftig ebenfalls auf die neu erfassten Bild- und Videoaufnahmen beziehen.Neue Vorschriften gegen Deepfake-Werbung, Tracking und SpywareHubig sagte im SPIEGEL-Interview , ihr gehe es »generell um Fakes, die in Persönlichkeitsrechte eingreifen«, auch in nicht sexuellem Kontext. Ein neuer Paragraf 201b würde die »Verletzung von Persönlichkeitsrechten durch täuschende Inhalte« unter Strafe stellen. Dies greift bei einem Deepfake, »der geeignet ist, dem Ansehen dieser Person erheblich zu schaden«. Als Beispiel werden mittels künstlicher Intelligenz generierte Videos genannt, »durch die der Anschein erweckt wird, dass ein prominenter Mediziner Werbung für Produkte mache«. Zudem sieht der Entwurf einen neuen Paragrafen gegen unbefugtes Tracking und Nutzen von Spyware vor, also das Überwachen und Verfolgen anderer mit technischen Mitteln.Neben dem strafrechtlichen Teil ist auch eine Reform zivilrechtlicher Ansprüche geplant. Dieser Bereich wird von dem nun vorliegenden Entwurf aber noch nicht abgedeckt.
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Entities

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Keywords & salience

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Topic connections

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