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MON · 2026-03-23 · 08:10 GMTBRIEF NSR-2026-0323-30262
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Nahost: Bericht: IEA-Chef fürchtet schlimmere Energiekrise als in den 1970ern

Der Artikel berichtet über die angespannte Lage im Nahen Osten und die Sorge vor einer Energiekrise. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) befürchtet eine schlimmere Energiekrise als in den 1970er Jahren.

Alle Entwicklungen im LiveblogSueddeutsche ZeitungFiled 2026-03-23 · 08:10 GMTLean · Center-LeftRead · 10 min
Nahost: Bericht: IEA-Chef fürchtet schlimmere Energiekrise als in den 1970ern
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Der Artikel berichtet über die angespannte Lage im Nahen Osten und die Sorge vor einer Energiekrise. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) befürchtet eine schlimmere Energiekrise als in den 1970er Jahren. US-Präsident Trump kündigte an, Angriffe auf iranische Energieanlagen auszusetzen, abhängig vom Erfolg laufender Gespräche, was zu einem Anstieg der Aktienmärkte und einem Einbruch des Ölpreises führte. Iran dementierte jedoch Verhandlungen mit den USA. Zudem kritisierte der israelische Außenminister den deutschen Botschafter wegen dessen Äußerungen zu Angriffen auf Israelis. Die iranische Marine eskortiert einen indischen LNG-Tanker durch die Straße von Hormus.

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Israels Außenministerium wirft deutschem Botschafter fehlende Empathie für Israel vor

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Der Dax machte daraufhin einen Satz nach oben und legte in der Spitze um 3,6 Prozent auf 23 178 Punkte zu.

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Trump hat Pentagon angewiesen, Angriffe auf Energie in Iran auszusetzen

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Iran dementiert Verhandlungen mit den USA

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IEA-Chef fürchtet schlimmere Energiekrise als in den 1970ern

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Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesIran dementiert Verhandlungen mit den USAIran droht bei Angriff auf Küste mit Verminung des GolfsIEA: Über 40 Energieanlagen im Nahen Osten schwer beschädigt Iranische Marine eskortiert indischen LNG-Tanker durch Straße von HormusBericht: IEA-Chef fürchtet schlimmere Energiekrise als in den 1970ernTrump: Habe Pentagon angewiesen, Angriffe auf Energie in Iran auszusetzen US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das ​Pentagon anzuweisen, jegliche militärischen Angriffe ⁠auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur für ​fünf ​Tage auszusetzen. ‌Die Aussetzung sei aber ‌vom Erfolg laufender Treffen ​und ​Gespräche abhängig, teilte Trump ​am Montag mit. In den ‌beiden vergangenen Tagen habe es gute ‌und ‌produktive Gespräche ​mit Iran gegeben. Die Ankündigung hat die Aktienmärkte beflügelt und den Ölpreis einbrechen ​lassen. Der Dax machte daraufhin einen Satz nach oben und legte in der Spitze um 3,6 Prozent auf 23 178 Punkte zu. ​Auch der ​EuroStoxx50 drehte ins Plus und gewann zeitweise mehr ‌als drei Prozent. Der Preis für ‌Rohöl der Sorte Brent brach in der Spitze mehr als 14 Prozent auf 96,00 Dollar je Barrel ein.Iran dementiert Verhandlungen mit den USAIran hat Aussagen von US-Präsident Donald Trump widersprochen, wonach Verhandlungen zwischen Teheran und Washington laufen. Es gebe keinerlei direkte Kontakte zu Donald Trump, auch nicht über Vermittler, berichten die Nachrichtenagenturen Fars und Tasnim, die Irans Revolutionswächtern nahestehen. Trump hatte zuvor erklärt, Angriffspläne auf iranische Kraftwerke und Energieinfrastruktur vorerst ausgesetzt zu haben – mit Verweis auf „detaillierte und konstruktive Gespräche“ mit Teheran, die diese Woche fortgesetzt werden sollen. In Iran wird der Schritt als Erfolg verkauft. Das staatliche Fernsehen kommentierte: „Der US-Präsident macht nach Irans deutlicher Warnung einen Rückzieher.“ Die Lage vor OrtIsraels Außenministerium erhebt Vorwürfe gegen deutschen Botschafter Der israelische Außenminister Gideon Saar hat scharf auf einen X-Post des deutschen Botschafters Steffen Seibert reagiert. „Botschafter Seibert fällt es schwer, Angriffe auf Israelis zu verurteilen, ohne die Palästinenser zu erwähnen“, schrieb Saar auf der Plattform X. „Gut zu wissen, dass bald ein neuer Botschafter kommt – einer, der die israelisch-deutschen Beziehungen stärken wird.“ Das israelische Außenministerium warf Seibert fehlende Empathie für Israel vor.Seibert hatte am Sonntagabend in seinem X-Post von einem Tag der Trauer und Empörung nach dem Tod eines Israelis durch Hisbollah-Beschuss und hunderten Verletzten durch iranische Raketen gesprochen. Zugleich schrieb er über Siedlergewalt gegen palästinensische Dorfbewohner im Westjordanland. Zuvor war es zum Tod eines Siedlers gekommen. Wegen der Kritik an Siedlergewalt warf Saar Seibert eine „Besessenheit auf die in Judäa und Samaria lebenden Juden“ vor, die ihn daran hindere, den Tod eines Juden durch Palästinenser zu verurteilen. Als Judäa und Samaria bezeichnet die israelische Regierung die Gebiete im Westjordanland.In einer Reaktion auf Saars X-Post betonte Botschafter Seibert, Deutschland stehe in dem gegenwärtigen Krieg gegen Iran an der Seite Israels. Es habe die iranischen Angriffe auf israelische Zivilisten und den „verbrecherischen Einsatz von Streubomben öffentlich verurteilt“, schrieb der Diplomat in seiner Erwiderung auf X. „Die Gewalt der Siedler bereitet uns, wie auch dem israelischen Präsidenten und anderen führenden Politikern, große Sorgen“, fügte er hinzu.Der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) stellte sich nach der Kritik hinter Seibert. Wadephul habe am Sonntagabend mit seinem Amtskollegen telefoniert und ihn überzeugt, dass der Botschafter ein deutlicher Unterstützer Israels sei und Deutschland fest an der Seite Israels stehe, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin. Dabei habe Wadephul auch gesagt, dass es ein deutlich entschiedeneres Vorgehen Israels gegen Siedlergewalt im Westjordanland brauche. Wadephul sagte weiter, es sei ganz klar Aufgabe des Botschafters, auch Themen anzusprechen, bei denen man unterschiedlicher Meinung sei.Amelie SchmidtIran droht bei Angriff auf Küste mit Verminung des GolfsEin Angriff auf die iranische Südküste oder die Inseln des Landes würde laut staatlichen Stellen mit der Verminung der Seewege im Golf beantwortet werden. Jeder Versuch eines Angriffs habe den Einsatz verschiedener Seeminen zur Folge, darunter auch von der ​Küste ausgesetzte treibende Minen, heißt es in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung des iranischen Verteidigungsrates. In diesem Fall werde der gesamte Golf für lange Zeit unpassierbar sein. Hintergrund ⁠ist ein Bericht des Nachrichtenportals Axios, wonach die USA eine Blockade oder Besetzung der für den Ölexport zentralen iranischen Insel Charg erwägen, um eine Öffnung der Straße von Hormus zu erzwingen. Am Krieg unbeteiligte Staaten können die Meerenge dem Rat ​zufolge weiterhin nur ​nach vorheriger Abstimmung mit Iran passieren IEA: Über 40 Energieanlagen im Nahen Osten schwer beschädigt Im Zuge des Irankriegs sind laut Internationaler Energieagentur (IEA) mehr als 40 Energieanlagen in neun Ländern im Nahen Osten „schwer oder sehr schwer“ beschädigt worden. Die Schäden könnten die Störungen globaler Lieferketten auch nach einem Ende des Konflikts verlängern. Es werde einige Zeit dauern, bis Ölfelder, Raffinerien und Pipelines wieder in Betrieb gehen, sagte IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol am Montag bei einer Veranstaltung im National Press Club im australischen Canberra. Iranische Marine eskortiert indischen LNG-Tanker durch Straße von HormusDie iranische Marine hat in der vergangenen Woche einen indischen Flüssiggas-Tanker durch die Straße von Hormus geleitet. Das Schiff konnte eine vorab genehmigte Route passieren, nachdem es diplomatische Abstimmungen durch Delhi gegeben hatte, wie ein ranghoher Offizier an Bord berichtet. Der Offizier bat um Anonymität, da die Besatzung seines Schiffs – eines von zwei indischen Schiffen, die die Straße durchquerten – nicht mit den Medien sprechen darf. Seine Schilderung bestätigt Einschätzungen von Analysten, wonach Teheran versucht, ein Kontrollsystem für den Schiffsverkehr in der Meerenge durchzusetzen. Demnach erhalten Schiffe befreundeter Nationen sichere Durchfahrt, während andere weiterhin Angriffe fürchten müssen.Während der Passage stand das Schiff nach Angaben des Offiziers per Funk in Kontakt mit der iranischen Marine. Die iranischen Behörden erfassten Details wie Flagge, Namen sowie Abfahrts- und Zielhäfen des Schiffs und die Nationalität der Besatzung, die vollständig aus Indern bestand. Anschließend wurde das Schiff entlang einer abgestimmten Route geleitet.„Es scheint, dass Iran ausgewählten Schiffen die Durchfahrt durch Hormus nach einer Überprüfung erlaubt, die während der Passage in iranischen Gewässern erfolgt“, sagt Martin Kelly, Leiter der Beratung bei EOS Risk Group. „Zwar dürfen Schiffe die Meerenge passieren, doch kommt dies größtenteils nur Iran zugute.“Vor der Einfahrt in die Meerenge in der vergangenen Woche bereiteten die Seeleute an Bord des Flüssiggas-Tankers ihre Rettungsboote vor, so der Offizier. Sie hatten etwa zehn Tage lang im Persischen Golf vor Anker gelegen, als ihnen am Morgen des Freitags, dem 13. März, mitgeteilt wurde, dass ihnen die Genehmigung erteilt worden sei, die Durchfahrt in dieser Nacht durchzuführen.In der vergangenen Woche nutzten mehrere Schiffe eine enge Passage zwischen den iranischen Inseln Larak und Qeshm und hielten sich nahe an der iranischen Küste. Darunter waren zwei Massengutfrachter, die zuvor iranische Häfen angelaufen hatten, sowie das unter pakistanischer Flagge fahrende Schiff Karachi.Der Offizier des indischen Tankers machte keine genauen Angaben zur Route. Während der Durchfahrt war das automatische Identifikationssystem (AIS) des Schiffs ausgeschaltet, wie sowohl Aussagen des Offiziers als auch von der Nachrichtenagentur Bloomberg ausgewertete AIS-Daten zeigen. Erst nach dem sicheren Erreichen des Golfs von Oman wurde es wieder aktiviert. Zudem konnte das Schiff kein GPS nutzen, da dieses seit Beginn des Konflikts erheblich gestört wird. Dadurch dauerte die Überfahrt mehrere Stunden länger als üblich.Bericht: IEA-Chef fürchtet schlimmere Energiekrise als in den 1970ernFatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), bezeichnete die Energiekrise als „sehr schwerwiegend“ und sieht die Weltwirtschaft „einer enormen Bedrohung ausgesetzt“. Die Lage sei schlimmer als die beiden aufeinanderfolgenden Ölkrisen von 1973 und 1979, in denen die Welt täglich rund 10 Millionen Barrel Öl verlor, sowie der Gasmarkteinbruch nach Russlands Invasion in der Ukraine. Birol äußerte sich am Montag im National Press Club of Australia. Der amerikanische Nachrichtensender CNN berichtete darüber.„Nicht nur Öl und Gas, sondern auch einige der wichtigsten Lebensadern der Weltwirtschaft, wie Petrochemikalien, Düngemittel, Schwefel und Helium, sind vom Handel betroffen, was schwerwiegende Folgen für die Weltwirtschaft haben wird. “Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen EnergieagenturAsien stehe aufgrund seiner Abhängigkeit von der Straße von Hormus, der lebenswichtigen Wasserstraße, die Iran faktisch blockiert habe, an vorderster Front der Krise. „Die wichtigste Lösung für dieses Problem ist die Öffnung des Handels durch die Straße von Hormus.“Die IEA erwägt wegen ‌des Iran-Krieges die Freigabe ​weiterer Ölreserven. ​Man berate sich ​dazu mit Regierungen in Asien ‌und Europa, sagt Birol. „Falls ‌nötig, werden wir ​das natürlich tun.“ Die ​IEA-Mitgliedstaaten hatten bereits ‌am 11. März die Freigabe von 400 Millionen Barrel Öl ⁠beschlossen. Der IEA-Chef erklärte, man stehe zudem mit Ländern wie Kanada und Mexiko im Gespräch, um die Ölproduktion zu steigern und die Öllieferungen auf dem Weltmarkt zu erhöhen. „Wir verfügen über Reserven und setzen Anreize für viele Länder mit Raffinerien, ihre Produktion zu beschleunigen“, so Birol. Derweil kritisierte Birol Deutschland angesichts des Iran-Krieges für den Atomausstieg. „Die Situation wäre heute nicht so schlimm, wenn Deutschland die Kernkraftwerke noch hätte“, sagte Birol der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Bundesrepublik habe mit der Abkehr von der Kernenergie einen riesigen strategischen Fehler begangen. Birol betonte: „Ich habe nicht den Eindruck, dass die politischen Entscheidungsträger die Tragweite des Problems, in dem wir uns befinden, schon verstanden haben.“ Er sagte der FAZ und anderen Medien, man stehe vor der „größten Bedrohung der Energiesicherheit in der Geschichte der Menschheit“. Neue Explosionen in Teheran nach israelischen LuftangriffenAus der iranischen Hauptstadt Teheran wird eine neue Welle israelischer Luftangriffe mit heftigen Explosionen in mehreren Bezirken der Millionenmetropole gemeldet. Zuvor hatte das israelische Militär auf der Plattform Telegram den Beginn einer weiteren Serie umfangreicher Attacken auf Regierungseinrichtungen der Islamischen Republik verkündet. In Teheran stationierte Reporter des arabischen Senders Al Jazeera berichteten kurz darauf von "beispiellosen" Explosionen, vor allem in den östlichen Vierteln der Stadt. Die Luftabwehr sei im Dauereinsatz.Wenige Stunden später informierte Israels Armee über eine neue Raketensalve, die aus Iran auf Israel abgefeuert worden sei. Die Luftabwehrsysteme seien bereit gemacht worden, um die Geschosse abzufangen, hieß es auf Telegram. Anwohner wurden aufgerufen, sich in Schutzräume zu begeben. Iranische Revolutionsgarde droht mit Angriffen auf Kraftwerke Israels Die iranische Revolutionsgarde droht mit Vergeltungsangriffen auf Kraftwerke ​in Israel und auf solche, die US-Stützpunkte in der Region mit Strom versorgen. ⁠Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Erklärung hervor. "Wenn ihr die Elektrizität trefft, treffen wir die Elektrizität", ​heißt es darin. ​US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag ‌gedroht, iranische Kraftwerke anzugreifen, sollte Teheran ‌nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormus für die Schifffahrt öffnen. Zugleich dementierte die Garde, Wasserentsalzungsanlagen ​in der Region angreifen ​zu wollen. Schah-Sohn Pahlavi fordert von Trump Umdenken bei Hormus-Ultimatum Schah-Sohn Reza Pahlavi hat angesichts des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an Iran ein Umdenken gefordert. Trump solle sein Ultimatum im Konflikt um die Straße von Hormus überdenken und die zivile Infrastruktur bei Angriffen auf die islamische Führung in Iran verschonen, forderte Pahlavi auf X. „Das Regime muss demontiert werden, Iran selbst aber geschützt bleiben“, erklärte Pahlavi, den monarchistische Gruppen als politischen Anführer der Opposition betrachten.Pahlavi appellierte an Trump, zwar weiterhin gezielt die Strukturen der islamischen Herrschaft anzugreifen – nicht aber jene zivile Infrastruktur, die dem iranischen Volk gehöre und für den Wiederaufbau eines freien Irans unverzichtbar sei.Sowohl Pahlavi als auch die monarchistische Opposition im Exil standen bislang weitgehend auf einer Linie mit Trump und Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Trump drohte in der Nacht zum Sonntag (MEZ) Iran mit der Zerstörung seiner Energieanlagen, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und „ohne Drohungen“ öffnen. Israel: Kämpfe gegen Iran und Hisbollah dürften noch Wochen dauern Das israelische Militär rechnet ​damit, dass die Kämpfe gegen Iran und die Hisbollah-Miliz noch Wochen andauern werden. Zu den schweren Treffern iranischer Raketen erklärt ein Militärsprecher, Israel habe zwar mehr als 90 Prozent der anfliegenden Raketen abgefangen, die Luftverteidigung biete jedoch keinen hundertprozentigen Schutz. Derzeit werde untersucht, warum die Abwehrsysteme am Samstagabend iranische Raketen nicht abfangen konnten. Libanon wertet israelische Luftangriffe als Auftakt für Bodenoffensive Libanons Präsident Joseph ​Aoun wertet die israelischen Angriffe auf die Infrastruktur seines Landes als Auftakt für eine Bodenoffensive. Die gezielte Zerstörung von Brücken über den Fluss Litani sei ein Versuch, die geografische Verbindung vom Süden zum Rest des libanesischen Staatsgebiets zu kappen, erklärt er. Er verdächtigt Israel, eine Pufferzone einrichten zu wollen. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte Israels Vorgehen schon zuvor mit dem Modell im Gazastreifen verglichen, wo das Militär durch die Räumung und Zerstörung von Gebäuden in Grenznähe Pufferzonen geschaffen hatte. Iran droht mit vollständiger Schließung der Hormus-MeerengeIran droht nach einem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump mit der vollständigen Schließung der Straße von Hormus, falls die USA iranische Kraftwerke angreifen. Die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge werde dann vollständig gesperrt und erst wieder geöffnet, wenn die zerstörten Kraftwerke wieder aufgebaut seien, teilten die iranischen Revolutionsgarden über den Staatssender Irib mit.Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist infolge des Iran-Kriegs bereits weitgehend zum Erliegen gekommen. Iran hat zuletzt in der Region wiederholt Schiffe angegriffen. Einzelne Schiffe konnten die Meerenge aber auch passieren.In der Nacht auf Sonntag mitteleuropäischer Zeit hatte Trump eine weitere Ausweitung des Krieges am Persischen Golf angedroht, sollte Iran nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig öffnen. Dann würden die USA Irans Kraftwerke angreifen und zerstören, „beginnend mit dem größten!“, kündigte Trump an.Die Revolutionsgarden antworteten daraufhin nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars: Sollte die Kraftstoff- und Energieinfrastruktur Irans angegriffen werden, werde das iranische Militär alle Energieinfrastrukturen und Entsalzungsanlagen mit Verbindungen zu den USA in der gesamten Golfregion ins Visier nehmen.Angriffe in Golfstaaten gehen weiterMehr als drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs durch die USA und Israel gehen die iranischen Angriffe in der Golfregion weiter. „Die Flugabwehrsysteme reagieren derzeit auf eine Bedrohung durch Raketen. Bitte bleiben Sie an einem sicheren Ort und folgen Sie offiziellen Kanälen für Warnungen und neue Informationen“, teilte die Katastrophenschutzbehörde in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, mit.Die Vereinigten Arabischen Emirate reagierten nach Angaben des Verteidigungsministeriums bisher auf Beschuss mit 345 Raketen, 15 Marschflugkörpern und mehr als 1700 Drohnen. Zwei Angehörige der Streitkräfte und sechs Zivilisten kamen demnach in den Emiraten seit Kriegsbeginn ums Leben. 160 weitere Menschen seien verletzt worden.Saudi-Arabiens Verteidigungsministerium erklärte, im Osten des Landes, wo die meisten Ölfelder liegen, seien mehrere Drohnen abgefangen worden. In der Nähe von Riad sei eine Rakete abgefangen worden, zwei weitere seien in offenem Gelände niedergegangen.Bahrain hat nach Angaben seiner Streitkräfte bisher mehr als 140 iranische Raketen und mehr als 240 iranische Drohnen abgefangen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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