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TUE · 2026-03-24 · 06:45 GMTBRIEF NSR-2026-0324-31789
News/Marktbericht: DAX-Tendenz zeigt wieder abwärts
NSR-2026-0324-31789News Report·DE·Economic Impact

Marktbericht: DAX-Tendenz zeigt wieder abwärts

Am 24. März 2026 wird für den DAX ein Kursverlust zum Handelsstart erwartet.

tagesschau.deTagesschau (ARD)Filed 2026-03-24 · 06:45 GMTLean · CenterRead · 3 min
Marktbericht: DAX-Tendenz zeigt wieder abwärts
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Am 24. März 2026 wird für den DAX ein Kursverlust zum Handelsstart erwartet. Der Broker IG taxierte den DAX 1,1 Prozent tiefer auf 22.404 Punkte. Grund dafür sind steigende Ölpreise und Unsicherheiten bezüglich der Verlängerung des Ultimatums von US-Präsident Trump an den Iran. Obwohl es gestern kurzzeitig Kursgewinne gab, die durch die vermeintlichen Gespräche mit dem Iran ausgelöst wurden, dementiert der Iran diese Gespräche. Analysten sehen die undurchsichtige Nachrichtenlage und die möglichen wirtschaftlichen Folgen der Blockade der Straße von Hormus als Belastung für die Finanzmärkte. Trotz der Unsicherheit verzeichnen die Aktienmärkte in Asien Zuwächse.

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Article analysis

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The Nikkei-Index in Tokio rises by 0.8 percent to 51.892 points.

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Ulrich Stephan states that the conflict between the US and Iran is not over.

quoteUlrich Stephan, Deutsche Bank
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The broker IG taxierte expects the DAX to be 1.1 percent lower at 22,404 points before the Xetra start.

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The DAX is expected to start trading with losses today.

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Andreas Lipkow predicts that the news situation will keep the financial markets in suspense.

predictionAndreas Lipkow, CMC Markets
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Full report

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marktbericht Kursverluste erwartet DAX-Tendenz zeigt wieder abwärts Stand: 24.03.2026 • 07:45 Uhr Waren die gestrigen Kursgewinne nur ein Strohfeuer? Nach der Euphorie zum Wochenstart droht nun der Kater: Die Ölpreise legen wieder zu, während der DAX heute mit Kursverlusten in den Handel starten dürfte. Der Broker IG taxierte den DAX vor dem Xetra-Start 1,1 Prozent tiefer auf 22.404 Punkte. Gestern hatte der deutsche Leitindex nach zunächst kräftigen Verlusten von mehr als zwei Prozent wieder ins Plus gedreht. Zeitweise hatte er um bis zu 3,6 Prozent zugelegt, zum Börsenschluss notierte er noch 1,2 Prozent höher mit 22.653 Punkten. Die Verlängerung von US-Präsident Donald Trumps Ultimatum an den Iran hat die Märkte gestern also nur kurzfristig beruhigt. Ob tatsächlich Verhandlungen stattfinden, ist unklar - der Iran dementiert Gespräche mit den USA. Nachhaltig waren die Kursgewinne an den Aktienmärkten deshalb nicht. Am Rohstoffmarkt lässt sich ebenfalls eine Gegenbewegung beobachten: Inzwischen kostet ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Mai wieder fast 104 Dollar. Auch Öl der Sorte WTI legt deutlich zu. Der Ölpreis mit seinen Auswirkungen auf die Inflation und seiner Signalwirkung für die Konjunkturerwartungen bleibt ein entscheidender Faktor für die Kursbewegungen am Aktienmarkt. Die erhoffte schwungvolle wirtschaftliche Erholung wird bei derart steigenden Energiepreisen vermutlich ausfallen. "Nachdem sich die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen der für die US Administration offenbar sensiblen Marke von 4,5 Prozent genähert hatten, erklärte der Präsident gestern, man befinde sich in Gesprächen mit dem Iran, und verlängerte das Ultimatum bis kommenden Freitag", stellt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank fest. Der Konflikt sei damit jedoch nicht beendet, die wirtschaftlichen Folgen der faktischen Blockade der Straße von Hormus blieben schwer abschätzbar, so Stephan. Die Nachrichtenlage bleibe sehr undurchsichtig und dürfte die Finanzmärkte auch in den kommenden Stunden und Tagen in Atem halten, prognostiziert Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. Den Investoren werde kaum Zeit zum Durchatmen gegeben, deshalb stehe der Großteil mit höheren Kassenbeständen an den Seitenlinien, um den Fortgang der vermeintlichen Gespräche abzuwarten. Trotz der Ungewissheit legen die Aktienmärkte in Asien zu: Der Nikkei-Index in Tokio steigt um 0,8 Prozent auf 51.892 Punkte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gewann 1,4 Prozent. "Die zugrundeliegende Situation ist immer noch unglaublich fragil", sagte Tony Sycamore, Analyst bei IG. Die Straße von Hormus bleibe geschlossen, über die etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports abgewickelt wird. Auch an den US-Börsen hatten die Anleger gestern zugegriffen. Der Dow Jones war mit einem Plus von 1,4 Prozent bei 46.208 Punkten aus dem Handel gegangen. Der breit gefasste S&P 500 gewann 1,1 Prozent auf 6.581 Zähler, der technologielastige Nasdaq legte sogar 1,4 Prozent auf 21.946 Stellen zu. Heute könnte es anders aussehen: Die US-Futures drehen ins Minus, alle drei US-Indizes notieren aktuell im roten Bereich. Das deutet darauf hin, dass die Wall Street am Nachmittag schwächer eröffnen könnte. Der Automarkt in der EU ist im Februar leicht gewachsen. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat stiegen die Neuzulassungen von Pkw um 1,4 Prozent auf 865.437 Autos, wie der Herstellerverband Acea mitteilte. In den ersten beiden Monaten ergab sich aber ein Minus von 1,2 Prozent auf 1,665 Millionen Autos. Der Anteil vollelektrisch angetriebener Autos zog seit Jahresbeginn von 15,2 auf 18,8 Prozent an.
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