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TUE · 2026-03-24 · 09:55 GMTBRIEF NSR-2026-0324-32227
News/Liveblog USA unter Trump: EU-Parlament s/Wadephul besorgt über Verhältnis zu den USA – „Bin über vie…
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Wadephul besorgt über Verhältnis zu den USA – „Bin über vieles befremdet, teils irritiert“

Außenminister Johann Wadephul (CDU) äußerte sich besorgt über die aktuelle Sicherheitslage Deutschlands und das angespannte Verhältnis zu den USA. Anlässlich des 75.

Die WeltFiled 2026-03-24 · 09:55 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Wadephul besorgt über Verhältnis zu den USA  – „Bin über vieles befremdet, teils irritiert“
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Außenminister Johann Wadephul (CDU) äußerte sich besorgt über die aktuelle Sicherheitslage Deutschlands und das angespannte Verhältnis zu den USA. Anlässlich des 75. Jahrestags der Wiedergründung des Auswärtigen Amts warnte Wadephul vor akuten Gefährdungen, die konkreter seien als in den letzten 75 Jahren. Er sieht die internationale Ordnung unter Druck, sowohl durch Kriege an Europas Grenzen (Ukraine und Naher Osten) als auch durch wachsendes Unverständnis gegenüber der US-Regierung. Wadephul betonte die Notwendigkeit europäischer Zusammenarbeit und plädierte dafür, die transatlantischen Beziehungen trotz der Probleme nicht aufzugeben, da die USA eine wichtige Rolle bei der Befreiung Deutschlands und der Wiedervereinigung spielten. Andreas Reinicke analysiert die Lage im Iran-Krieg und sieht kurzfristige Lösungen als unwahrscheinlich.

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Das wiedergegründete Auswärtige Amt nahm am 15. März 1951 seine Arbeit wieder auf.

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Europa müsse „mit zwei Kriegen unmittelbar an unseren Grenzen und in unserer Nachbarschaft gleichzeitig umgehen.

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„Unser transatlantisches Verhältnis befindet sich in einem tiefgehenden Wandel: Ich selbst bin über vieles befremdet, teils irritiert“

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„Unsere eigene Sicherheit ist womöglich konkreter in Gefahr als sie es in den letzten 75 Jahren je war“

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandSicherheit in GefahrWadephul besorgt über Verhältnis zu den USA – „Bin über vieles befremdet, teils irritiert“Stand: 24.03.2026Lesedauer: 2 MinutenAndreas Reinicke, Direktor des Deutschen Orientinstitutes, analysiert die Lage im Iran-Krieg. Er sieht Kontakte zwischen den USA und Iran als möglich, aber kurzfristige Lösungen als unwahrscheinlich.Außenminister Johann Wadephul warnt vor einer angespannten Sicherheitslage wie seit Jahrzehnten nicht. Kriege an Europas Grenzen und ein schwieriges Verhältnis zu den USA setzten die internationale Ordnung unter Druck.Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat in seiner Rede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts vor akuten Gefährdungen für die Sicherheit in Deutschland gewarnt. „Unsere eigene Sicherheit ist womöglich konkreter in Gefahr als sie es in den letzten 75 Jahren je war“, sagte Wadephul am Dienstag bei einer Feierstunde im Auswärtigen Amt. Zu den Gefahren etwa durch ein aggressiv auftretendes Russland komme wachsendes Unverständnis in der Partnerschaft mit dem traditionellen Verbündeten USA hinzu.„Unser transatlantisches Verhältnis befindet sich in einem tiefgehenden Wandel: Ich selbst bin über vieles befremdet, teils irritiert“, sagte Wadephul mit Blick auf die US-Regierung. „Die internationale Ordnung, wie wir sie in den letzten 75 Jahren kannten, steht unter Druck – einige versuchen, sie zu zerstören“, warnte der Bundesaußenminister. „Wir stehen vor neuen epochalen Herausforderungen“, deshalb sei Diplomatie „heute nötiger denn je“.Lesen Sie auchErstmals seit Generationen müsse Europa „mit zwei Kriegen unmittelbar an unseren Grenzen und in unserer Nachbarschaft gleichzeitig umgehen: Einem Angriffskrieg Russlands gegen seinen Nachbarn Ukraine mitten auf unserem eigenen Kontinent – und einem Krieg im Nahen Osten und am Golf“, sagte Wadephul. +++ Alle Entwicklungen zum Iran-Krieg im Live-Ticker +++Europa könne mit dieser Situation nur umgehen, wenn es eng zusammensteht, mahnte Wadephul. Zudem plädierte er dafür, das Verhältnis zu den USA trotz der wachsenden Probleme nicht abzuschreiben: „Ich plädiere dafür, dass wir nie vergessen, dass es vor allem auch die USA waren, die uns vom Nazi-Regime befreit haben, die junge Bundesrepublik geprägt und uns die Wiedervereinigung ermöglicht haben.“Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und der Gründung der Bundesrepublik 1949 nahm das wiedergegründete Auswärtige Amt am 15. März 1951 seine Arbeit wieder auf. Es war ein Zeichen für eine wachsende außenpolitische Handlungsfähigkeit der jungen Bundesrepublik. Erster Außenminister war – in Personalunion mit dem Amt des Bundeskanzlers – der CDU-Politiker Konrad Adenauer.AFP/krö
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