PfadnavigationHomePolitikAuslandArtikeltyp:LivetickerKrieg in Nahost„Haben nicht die Absicht zu verhandeln“ – Iranischer Außenminister weist US-Pläne zurückStand: 02:58 UhrLesedauer: 16 MinutenDie USA haben dem
Iran offenbar einen 15-Punkte-Plan vorgelegt, um den Krieg im Nahen Osten zu beenden. Die iranische Seite stellt das allerdings anders dar. WELT-Reporterin
Carolina Drüthen kommentiert die aktuellen Entwicklungen.Nachdem die US-Regierung den Machthabern in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des Kriegs unterbreitet hat, lehnt der iranische Außenminister diesen nun ab. „Jetzt über Verhandlungen zu sprechen ist ein Eingeständnis der Niederlage.“ Mehr im Liveticker.Seit Ende Februar greifen
Israel und die USA den
Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen
Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die
Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:02:44 Uhr – Pistorius: bereit zur Absicherung einer WaffenruheVerteidigungsminister
Boris Pistorius hat einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer Waffenruhe im
Iran-Krieg in Aussicht gestellt. „Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaften der Welt. Die Auswirkungen sind schon jetzt nach wenig mehr als zwei Wochen klar“, warnte er bei einem Treffen mit seinem australischen Kollegen
Richard Marles in der Hauptstadt Canberra.Nötig sei eine diplomatische Lösung „so schnell wie möglich“, sagte Pistorius. Er richtete diese Forderung vor allem an den
Iran, aber auch die USA. „Wir sind vorher nicht konsultiert worden. Es ist nicht unser Krieg. Und darum wollen wir in diesen Krieg auch nicht reingezogen werden, um das glasklar zu machen“, sagte Pistorius.Instabilität in der Nahost-Region hätten Auswirkungen auf die gesamte Welt. „Und deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern“, sagte Pistorius. Und: „Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der
Straße von Hormus abzusichern.“01:58 Uhr – Trump: Iranische Unterhändler haben Angst vor Tötung durch „eigene Leute“Nach einem Dementi des iranischen Außenministers
Abbas Araghtschi hat US-Präsident Donald Trump erneut von laufenden Verhandlungen mit dem
Iran gesprochen. „Sie verhandeln übrigens, und sie wollen unbedingt eine Einigung erzielen“, sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Abendessen für republikanische Kongressabgeordnete in Washington. „Aber sie trauen sich nicht, das zu sagen, weil sie glauben, dann von ihren eigenen Leuten getötet zu werden.“Trump fügte hinzu: „Sie haben auch Angst, von uns getötet zu werden.“ Der US-Präsident wiederholte außerdem seine Behauptung, der
Iran werde in dem Krieg „dezimiert“. Den oppositionellen Demokraten warf er vor, zu versuchen, „von all den enormen Erfolgen abzulenken, die wir bei dieser Militäroperation erzielen.“ In Anspielung auf Forderungen der Demokraten, die Trump-Regierung solle für den Krieg gegen den
Iran die Zustimmung des Kongresses einholen, fügte der US-Präsident hinzu: „Sie mögen das Wort 'Krieg' nicht, weil dafür eine Zustimmung eingeholt werden müsste, also werde ich das Wort Militäroperation verwenden.“00:08 Uhr – Kuwait: Sechs Menschen wegen mutmaßlichem Attentatsplan festgenommenIn Kuwait sind sechs Menschen wegen eines mutmaßlichen Komplotts zur Tötung von Führungskräften des Golfstaats festgenommen worden. Das Innenministerium teilte mit, die Verdächtigen stünden mutmaßlich in Verbindung mit der vom
Iran unterstützten Hisbollah-Miliz und hätten Anschläge geplant. Die Festgenommenen hätten gestanden, Spionage betrieben und sich einer Terrorgruppe angeschlossen zu haben, hieß es weiter. Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben.Fünf der Festgenommenen seien kuwaitische Staatsbürger. Zudem seien 14 weitere Mitglieder der Gruppe identifiziert worden, die das Land verlassen hätten: fünf Kuwaiter, zwei Iraner und zwei Libanesen sowie weitere fünf Kuwaiter, denen die Staatsbürgerschaft entzogen wurde.Mittwoch, 25. März22:29 Uhr – Bericht: IWF prüft Finanzbedarf von Ländern wegen
Iran-KriegDer Internationale Währungsfonds (IWF) spielt einem Medienbericht zufolge Szenarien durch, welche Länder bei einem länger andauernden
Iran-Krieg neue Finanzhilfen benötigen könnten. Dies meldet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Der IWF habe seine Länderabteilungen gebeten, Analysen zu Leistungsbilanzen und möglichem Finanzierungsbedarf vorzulegen. Der Schwerpunkt liege dabei auf Staaten, für die bereits Hilfsprogramme laufen. Die Nachrichtenagentur Reuters kann den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen.22:10 Uhr – US-Post plant Preiserhöhung für Pakete wegen hoher SpritkostenDie US-Postbehörde USPS will die Preise für Pakete und Express-Sendungen wegen der gestiegenen Treibstoffkosten vorübergehend um acht Prozent anheben. Der Aufschlag soll ab dem 26. April gelten und bedarf noch der Zustimmung der Aufsichtsbehörde, teilt USPS mit. Das Standard-Briefporto sei davon nicht betroffen. Die Behörde warnt davor, dass ihr bereits im Oktober das Geld ausgehen könnte. Konkurrenten wie FedEx und UPS erheben USPS zufolge wegen des
Iran-Krieges bereits Treibstoffzuschläge von 25 bis 28 Prozent.21:31 Uhr – Pentagon gibt Rüstungsaufträge zur Erhöhung der Raketenproduktion bekanntDas US-Verteidigungsministerium hat angesichts des
Iran-Krieges mehrere Vereinbarungen zur Steigerung der Raketenproduktion bekanntgegeben. Ziel sei es, die „industrielle Basis auf Kriegszeit“ einzustellen, erklärte das Pentagon am Mittwoch. Mit den Konzernen Lockheed Martin und BAE Systems sei eine Vervierfachung der Produktion von Komponenten des THAAD-Systems beschlossen worden, das im Nahen Osten vermehrt zur Abwehr ballistischer Raketen zum Einsatz kommt.Auch die Produktion taktischer ballistischer Raketen soll beschleunigt werden. Lockheed Martin bestätigte den Auftrag und erklärte, dieser beruhe auf einer früheren Vereinbarung mit der US-Armee im Wert von 4,94 Milliarden Dollar (4,27 Milliarden Euro) aus dem vergangenen Jahr. Das Unternehmen Honeywell gab derweil bekannt, seine Produktionskapazität von Navigationssystemen und Raketenantrieben mit mehrjährigen Investitionen in Höhe von 500 Millionen Dollar (umgerechnet rund 433 Millionen Euro) auszubauen.20:53 Uhr – Irans Außenminister: Haben keine Absicht mit USA zu verhandelnDer iranische Außenminister
Abbas Araghtschi hat Verhandlungen mit den USA über eine Beendigung des
Iran-Kriegs bestritten und Gespräche mit Washington abgelehnt. „Wir haben nicht die Absicht zu verhandeln – bisher haben keine Verhandlungen stattgefunden, und ich glaube, dass unsere Haltung vollkommen prinzipientreu ist“, sagte Araghtschi am Mittwoch im iranischen Staatsfernsehen.Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gesagt, Washington habe einen Friedensplan vorgeschlagen. Araghtschi sagte weiter: „Jetzt über Verhandlungen zu sprechen ist ein Eingeständnis der Niederlage.“19:46 Uhr –
Iran droht ungenanntem Land in der Region mit AngriffenGeheimdienstinformationen deuten nach den Worten des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf darauf hin, dass „Feinde“ die Besetzung einer iranischen Insel planen. Dies solle mit Unterstützung eines namentlich nicht genannten Landes aus der Region geschehen, teilt Ghalibaf auf X mit. „Die iranischen Streitkräfte beobachten die Bewegungen des Feindes“, schreibt er weiter. Sollten diese aktiv werden, werde der
Iran die lebenswichtige Infrastruktur in dem unterstützenden Land mit ständigen und unerbittlichen Angriffen überziehen.19:11 Uhr – Trump warnt
Iran vor falscher Einschätzung und droht mit „beispiellosen Angriffen“US-Präsident Trump warnt den
Iran mit Blick auf das US-Verhandlungsangebot davor, sich nicht wieder zu verkalkulieren und droht mit beispielloser Härte. Falls der
Iran seine Niederlage nicht anerkenne, sei Trump bereit, den
Iran „härter als jemals zuvor“ zu treffen, sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor Journalisten.Der US-Präsident sei trotz der Verhandlungen bereit, die Hölle im
Iran losbrechen zu lassen. Leavitt sagte, die Führung in Teheran habe nun die Chance, mit Trump zu kooperieren. Dazu gehöre, das Nuklearprogramm aufzugeben und die USA und ihre Verbündeten nicht weiter zu bedrohen.17:23 Uhr – Insider:
Iran prüft US-Vorschlag für Kriegsende am GolfDer
Iran prüft einem Insider zufolge einen US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges am Golf. Die erste Reaktion sei zwar negativ ausgefallen, sagte ein ranghoher iranischer Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Dass dieser aber noch geprüft wird, deutet möglicherweise daraufhin, dass er nicht rundweg abgelehnt wurde. Öffentlich lehnten iranische Regierungs- und Militärvertreter Verhandlungen mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump strikt ab. Der 15 Punkte umfassende Vorschlag der USA war dem
Iran durch Pakistan übermittelt worden. Einem hochrangigen pakistanischen Insider zufolge steht eine offizielle Antwort aus Teheran noch aus. Die Kommunikation sei schwierig, da sich die iranische Führung im Untergrund aufhalte.16:43 Uhr – Wadephul an
Iran: Auf Verhandlungen mit USA eingehenAußenminister Wadephul fordert Teheran auf, sich auf Verhandlungen mit den USA über ein Ende des
Iran-Kriegs einzulassen. Es sei begrüßenswert, dass US-Präsident Trump sein Ultimatum gegenüber der iranischen Führung zunächst um einige Tage aufgeschoben habe und nun Verhandlungen anstrebe, sagte der CDU-Politiker in Berlin bei einem Treffen mit seinem tunesischen Kollegen Mohamed Ali Nafti. „Irans Regime ist gut beraten, jetzt darauf einzugehen.“16:01 Uhr – Iranischer Vertreter: Erste Reaktion auf US-Vorschlag nicht positivDie erste Reaktion des
Iran auf den Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges sei nicht positiv ausgefallen, erklärt ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter gegenüber Reuters. Der Vorschlag werde noch geprüft, fügt er hinzu. Die erste Reaktion Teherans sei an Pakistan übermittelt worden, um von dort nach Washington weitergeleitet zu werden.Laut einem Bericht des staatlichen Fernsehens im
Iran lehnte die Führung in Teheran den US-Vorschlag zur Beendigung des Kriegs ab. „Der
Iran wird den Krieg beenden, wenn er dies beschließt und seine Bedingungen erfüllt sind“, zitierte Press TV einen Beamten. Auch Irans Militärführung hat Berichte über Verhandlungen für ein Ende des Krieges zurückgewiesen und scharf gegen die US-Regierung ausgeteilt. „Eure (eigenen) Konflikte haben die Stufe erreicht, dass ihr mit euch selbst verhandelt“, sagte der Sprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija, das im Kriegsfall die operative Führung der iranischen Streitkräfte bündelt.Die Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen iranischen Revolutionsgarden nahesteht, wies in einem Bericht unter Berufung auf „informierte Quellen“ jegliche Verhandlungen zurück. „Der
Iran akzeptiert keine Waffenruhe. Grundsätzlich ist es nicht logisch, mit Vertragsbrechern in einen solchen Prozess einzutreten“, zitierte Fars eine namentlich nicht genannte Quelle.15:59 Uhr – Moskau zieht russische Akw-Mitarbeiter abNach Angriffen auf das Gelände des iranischen Atomkraftwerks in Buschehr hat Moskau einen Teil seiner russischen Akw-Mitarbeiter evakuieren lassen. „163 Menschen haben Buschehr verlassen und sich zur iranisch-armenischen Grenze begeben“, sagte der Chef der russischen Atombehörde Rosatom, Alexej Lichatschow. Am Vortag war nach Angaben der iranischen Atomenergiebehörde bei US-israelischen Angriffen ein Geschoss auf dem Akw-Gelände eingeschlagen, wodurch jedoch kein Schaden entstand.„Rund 300 Personen“ seien weiterhin vor Ort, ein Teil davon solle evakuiert werden, sagte der Rosatom-Chef weiter. Allerdings sollten einige Dutzend Mitarbeiter vor Ort bleiben. „Wir können nicht einfach die Schaufeln in den Boden stecken und gehen“, fügte Lichatschow hinzu.14:31 Uhr – UN-Rat verurteilt Irans Angriffe auf NachbarländerDer UN-Menschenrechtsrat verurteilt die Angriffe Irans auf seine Nachbarländer bei einer Dringlichkeitsdebatte in Genf. Der
Iran lehnte die vorgelegte Resolution ab. Darin wurden als Geschädigte namentlich Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien genannt. Weil der
Iran keine Abstimmung verlangte, wurde die Resolution im Konsens angenommen. 12:12 Uhr – Iranisches Militär meldet Raketenangriff auf US-Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“Der
Iran hat nach Militärangaben Raketen in Richtung des US-Flugzeugträgers „USS Abraham Lincoln“ abgefeuert. Der Flugzeugträger sei dadurch gezwungen worden, seine Position zu ändern, zitierte das Staatsfernsehen aus einer Erklärung des Militärs. Marinekommandant Schahram Irani drohte mit weiteren Angriffen, sollten sich feindliche Schiffe in Reichweite der iranischen Streitkräfte befinden.12:00 Uhr – Irans Parlamentspräsident droht: „Stellt unsere Entschlossenheit nicht auf die Probe“Der
Iran warnt die USA vor einem möglichen Einsatz von Bodentruppen. „Wir beobachten alle Bewegungen der USA in der Region genau, insbesondere Truppenverlegungen“, schrieb Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. „Stellt unsere Entschlossenheit, unser Land zu verteidigen, nicht auf die Probe“, fügte der frühere General hinzu.Lesen Sie auch10:30 Uhr – Irans Botschafter in Pakistan dementiert US-AngabenIrans Botschafter in Pakistan weist US-Angaben zurück, wonach es Gespräche zwischen Teheran und Washington zur Beendigung des Krieges gebe. Anders als von US-Präsident Donald Trump angedeutet, hätten nach seinen Informationen „bislang keine direkten oder indirekten Verhandlungen zwischen den beiden Ländern stattgefunden“, sagt Resa Amiri Moghadam.„Auch wir haben solche Details aus den Medien erfahren“, erklärt er – und ergänzt, es sei „selbstverständlich, dass befreundete Länder stets Konsultationen mit beiden Seiten führen, um diese unrechtmäßige Aggression zu beenden“.08:10 Uhr – Libanesische Staatsmedien melden neun Tote bei israelischen Angriffen im SüdlibanonBei israelischen Angriffen im Süden des Libanon sind der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA zufolge mindestens neun Menschen getötet worden. Vier Tote habe es bei einem Angriff auf das Dorf Adlun gegeben, zwei weitere bei einem Angriff auf eine Wohnung im Flüchtlingslager Mieh Mieh, berichtete NNA unter Berufung auf das libanesische Gesundheitsministerium. Zudem seien bei einem israelischen Angriff auf das Dorf Habbusch im Südlibanon mindestens drei weitere Menschen getötet worden. Die israelische Armee teilte ihrerseits mit, Bodentruppen im Südlibanon hätten ein Waffenlager zerstört. Zudem habe die Luftwaffe mehrere Terroristen getötet, die aus dem angegriffenen Gebiet geflohen seien.07:28 Uhr – Ölpreise fallen – Brent zeitweise unter 100 DollarDie Hoffnung auf eine mögliche Waffenruhe im Nahen Osten lindert die Versorgungsängste der Anleger am Ölmarkt. Die Preise geben deutlich nach, zeitweise notierte die Rohölsorte Brent aus der Nordsee unter 100 Dollar je Barrel (159 Liter). Zuletzt liegt der Preis 3,6 Prozent tiefer bei 100,60 Dollar je Barrel. US-Öl WTI notiert 3,3 Prozent schwächer bei 89,29 Dollar. 06:45 Uhr – Was steht im 15-Punkte-Plan der USA?Die US-Regierung hat den Machthabern in Teheran einen 15 Punkte umfassenden Plan zur Beendigung des
Iran-Kriegs unterbreitet. Pakistan habe den Vorschlag an den
Iran weitergereicht, berichteten US-Medien wie das Portal „Axios“ und die „New York Times“. Was fordern die USA?Die USA fordern in ihrem 15-Punkte-Plan dem Vernehmen nach unter anderem die Zerstörung wichtiger Anlagen des iranischen Atomprogramms, einen Stopp der Urananreicherung und der Herstellung ballistischer Raketen sowie eine Wiedereröffnung der
Straße von Hormus. Zudem solle der
Iran seinen Bestand an bereits angereichertem Uran abgeben – und damit Befürchtungen entkräften, die Islamisten in Teheran könnten eines Tages Atomwaffen in ihre Hände bekommen. Im Gegenzug sollen die harten Sanktionen gegen den
Iran gelockert werden, wie etwa das „Wall Street Journal“ berichtete. 06:30 Uhr – USA verlegen Tausende Fallschirmjäger in den Nahen OstenDas US-Verteidigungsministerium wird Insidern zufolge Tausende Soldaten der 82. Luftlandedivision in den Nahen Osten verlegen. Es sei keine Entscheidung gefallen, die Fallschirmjäger im
Iran einzusetzen, sagte eine von insgesamt zwei mit dem Vorgang vertrauten Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Sie sollten zunächst die Kapazitäten für mögliche künftige Einsätze erhöhen. Laut „New York Times“ sollen 2000 Soldaten der 82. Luftlandedivision der Armee entsendet worden sein.Die Verlegung folgt auf die Entsendung Tausender Marineinfanteristen und Seeleute an Bord des Kriegsschiffs USS „Boxer“ und weiterer Schiffe in der vergangenen Woche. 06:03 Uhr – Iranisches Militär verspottet Trumps Aussagen zu möglichen GesprächenEin Sprecher des iranischen Militärs hat US-Bemühungen um ein Waffenruheabkommen verspottet und erklärt, die Amerikaner verhandelten lediglich mit sich selbst. Ebrahim Solfaghari, Sprecher des zentralen Hauptquartiers „Chatam Al-Anbija“, das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt, äußerte sich in einem vorab aufgezeichneten Video, das im Staatsfernsehen ausgestrahlt wurde. „Sind Ihre internen Konflikte so weit eskaliert, dass Sie mit sich selbst verhandeln?“, fragte er spöttisch. „Unser erstes und letztes Wort war von Anfang an dasselbe und wird es auch bleiben: Jemand wie wir wird sich niemals mit jemandem wie Ihnen einigen“, sagte Solfaghari. „Nicht jetzt, niemals.“05:30 Uhr – Katholischer Friedensforscher hält
Iran-Angriff für nicht legitimDer militärische Angriff der USA und Israels auf den
Iran ist nach Einschätzung eines katholischen Friedensforschers sowohl völkerrechtlich als auch ethisch nicht gerechtfertigt. „Aus beiden Perspektiven ist dieser Krieg nicht legitim“, sagte der Leiter des Hamburger Instituts für Theologie und Frieden, Christian Braun, der „Neuen Kirchenzeitung“. Die Einrichtung wird von der Katholischen Militärseelsorge getragen.05:01 Uhr – Berichte über US-Friedensplan treiben Börsen in Asien anDie Hoffnung auf eine Waffenruhe zwischen den USA und dem
Iran hat die asiatischen Börsen beflügelt. Berichte über einen 15-Punkte-Plan Washingtons für eine einmonatige Feuerpause sorgten für Kauflaune bei Anlegern. „Der Markt handelt im Moment nach Schlagzeilen“, sagte Kerry Craig, Marktstratege bei J.P. Morgan Asset Management in Melbourne. Es bleibe jedoch unklar, ob es zu materiellen Fortschritten bei einer Waffenruhe komme.Die japanische Börse führte die Gewinne an: Der Nikkei-Index legte 2,5 Prozent auf 53.534,20 Punkte zu. In Südkorea stieg der Kospi um zwei Prozent, der australische Leitindex gewann ebenfalls rund zwei Prozent. Die chinesischen Märkte zeigten sich fester – der Shanghai Composite legte 0,9 Prozent auf 3.915,49 Punkte zu.Lesen Sie auch04:30 Uhr – Demokraten erzwingen erneut Abstimmung zum KriegDie Demokraten im US-Senat haben erneut eine Abstimmung zum Krieg im Nahen Osten erzwungen. Die Positionen blieben jedoch unverändert. Wie schon bei zwei ähnlichen Vorstößen zuvor kam eine angestrebte Resolution zu den Kriegsbefugnissen nicht voran. Sie scheiterte mit 47 zu 53 Stimmen. Die Resolution hätte Trump verpflichtet, vor weiteren Angriffen auf den
Iran die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Erneut war Senator Rand Paul aus Kentucky der einzige Republikaner, der dafür stimmte, während Senator John Fetterman aus Pennsylvania der einzige Demokrat war, der dagegen votierte.Lesen Sie auch04:22 Uhr – Irak gewährt schiitischen Milizen Handlungsspielräume Die irakische Regierung hat schiitischen Milizen und anderen Mitgliedern der Sicherheitskräfte im Falle von Angriffen das Recht auf Selbstverteidigung zugesprochen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Iraq News Agency. Die staatlich anerkannten, überwiegend schiitischen Milizen, bekannt als Volksmobilisierungskräfte (PMF), haben sich zu einer mächtigen politischen Gruppierung innerhalb des Irak entwickelt. Sie geben an, bei Angriffen der USA ins Visier genommen worden zu sein, nachdem sie selbst Einrichtungen angegriffen hatten, die mit den Vereinigten Staaten im Irak in Verbindung stehen.03:14 Uhr – Israels UN-Botschafter: Keine Beteiligung an
Iran-GesprächenIsrael ist nach Angaben seines Botschafters bei den Vereinten Nationen nicht an Gesprächen mit dem
Iran beteiligt. Danny Danon sagte, soweit er wisse, sei
Israel nicht Teil der angeblich für später in dieser Woche in Pakistan geplanten Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem
Iran. „Während wir hier sprechen, greifen
Israel und die USA weiterhin militärische Ziele im
Iran an, und wir werden das auch weiterhin tun“, sagte er vor UN-Reportern. Er erklärte, die Angriffe hätten „viel erreicht“, aber noch nicht alles.02:16 Uhr – Treibstofflager am Flughafen Kuwait nach Drohnenangriff in BrandAm internationalen Flughafen von Kuwait ist bei einem Drohnenangriff ein Treibstofflager getroffen worden und in Brand geraten. Ersten Erkenntnissen zufolge halte sich der Schaden in Grenzen und es gebe keine Verletzten, teilte die Regierung auf der Plattform X mit. Notfallpläne und Feuerwehr seien sofort aktiviert worden, hieß es unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde. Alle relevanten Kräfte seien am Flughafen am Rande von Kuwait-Stadt im Einsatz. 00:51 Uhr – Israelische Armee startet neue Angriffswelle auf TeheranDie israelische Armee hat eine neue Angriffswelle gegen die iranische Hauptstadt Teheran gestartet. Die Angriffe visierten „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ an, erklärte die israelische Armee im Onlinedienst Telegram. Zuvor hatte die Armee mehrmals neue Raketensalven des
Iran auf
Israel gemeldet.00:24 Uhr – US-Militär: 290 Soldaten im
Iran-Krieg verwundetIm
Iran-Krieg sind bislang 290 US-Soldaten verletzt worden. Das teilte der Sprecher des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs (Centcom), Tim Hawkins, mit. Von den Verwundeten seien 255 wieder in den Dienst zurückgekehrt, 35 blieben derzeit außer Gefecht. Zehn Soldaten seien schwer verletzt worden. Seit der letzten Aktualisierung am 16. März ist die Gesamtzahl der Verwundeten um 90 gestiegen. Dreizehn US-Soldaten sind im Verlauf des Krieges im Kampfeinsatz gefallen.Lesen Sie auchDienstag, 24. März22:22 Uhr – Macron fordert vom
Iran Ende der regionalen AngriffeDer französische Präsident Emmanuel Macron fordert den
Iran nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Massud Peseschkian auf, die Angriffe auf Länder in der Region zu beenden. Zudem ruft er das Land zu ernsthaften Verhandlungen auf. Es sei absolut notwendig, die inakzeptablen Angriffe zu stoppen, die Energie- und zivile Infrastruktur zu schützen und die freie Schifffahrt in der
Straße von Hormus wiederherzustellen, teilt Macron auf der Plattform X mit. 22:10 Uhr – Israels Militärsprecher: Im Schnitt zehn iranische Raketen pro TagDer
Iran feuert laut dem israelischen Militär durchschnittlich zehn Raketen pro Tag auf
Israel ab. Armeesprecher Effie Defrin sagte in einer Fernsehansprache, an den ersten beiden Tagen des Krieges seien es noch Dutzende Raketen gewesen, die Zahl sei aber „schnell gesunken“. Defrin führte das auf erfolgreiche israelische Angriffe auf iranische Militäreinrichtungen, Raketenabschussvorrichtungen und Produktionsstätten zurück. dpa/AFP/rtr/ll/sebe/jmr/lay/ceb/kami/säd/jra/saha