liveblog Krieg am Persischen Golf ++ Pistorius stellt Hilfe bei Waffenruhe in Aussicht ++ Stand: 26.03.2026 • 07:47 Uhr Falls es zu einer Waffenruhe kommt, könnte Deutschland nach den Worten von Verteidigungsminister Pistorius dazu seinen Beitrag leisten. US-Präsident Trump beharrt auf seiner Aussage, dass Verhandlungen mit
Iran stattfinden - trotz Dementi aus Teheran. Aktivisten und Medien melden schwere Angriffe um
Isfahan Trotz Dementi aus Teheran: Trump spricht von Verhandlungen mit
Iran Pistorius stellt deutschen Beitrag bei Waffenruhe in Aussicht 07:47 Uhr Israelisches Militär: Einschläge im Großraum
Tel Aviv Nach Angaben des Militärs hat es bei neuen iranischen Raketenangriffen mehrere Einschläge im Großraum
Tel Aviv gegeben. Sechs Menschen seien in der arabisch geprägten Ortschaft
Kfar Kassem östlich der Küstenmetropole verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst
Magen David Adom mit. Im Verlauf der Nacht hatte es nach Medienberichten weitere Raketenangriffe aus
Iran sowie aus dem Libanon auf den Großraum
Tel Aviv gegeben. 07:04 Uhr
Isfahan: Schwere Angriffe gemeldet Aktivisten in
Iran zufolge hat es am frühen Morgen heftige Angriffe rund um
Isfahan gegeben. Die Stadt liegt etwa 330 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran. Medienberichte stützen die Aussagen. Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars, die der paramilitärischen Revolutionsgarde nahesteht, teilte mit, die Angriffe hätten zwei Wohngebiete getroffen. Das israelische Militär hatte zuvor mitgeteilt, eine "umfangreiche Welle von Angriffen" in
Iran, darunter auch
Isfahan, abgeschlossen zu haben. In
Isfahan befindet sich eine große iranische Luftwaffenbasis, weitere militärische Einrichtungen sowie ein Nuklearstandort. 07:04 Uhr US-Armee: "Insgesamt 10.000 Ziele in
Iran getroffen" Die US-Armee hat nach eigenen Angaben seit Beginn des
Iran-Kriegs mehr als 10.000 Ziele getroffen. Laut dem Chef des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos des US-Militärs,
Brad Cooper, wurden 92 Prozent der größten Schiffe der iranischen Marine zerstört. Zudem seien mehr als zwei Drittel der Munitionsfabriken getroffen worden. "Wenn man unsere Erfolge mit denen unseres israelischen Verbündeten kombiniert, haben wir zusammen noch Tausende weitere Ziele getroffen", so Cooper. 05:14 Uhr Pistorius: bereit zur Absicherung einer Waffenruhe Verteidigungsminister
Boris Pistorius hat einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer Waffenruhe im
Iran-Krieg in Aussicht gestellt. "Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaften der Welt. Die Auswirkungen sind schon jetzt nach wenig mehr als zwei Wochen klar", warnte er bei einem Treffen mit seinem australischen Kollegen Richard Marles in der Hauptstadt Canberra. Nötig sei eine diplomatische Lösung "so schnell wie möglich", sagte Pistorius. Er richtete diese Forderung vor allem an den
Iran, aber auch die USA. "Wir sind vorher nicht konsultiert worden. Es ist nicht unser Krieg. Und darum wollen wir in diesen Krieg auch nicht reingezogen werden, um das glasklar zu machen", sagte Pistorius. Instabilität in der Nahost-Region hätten Auswirkungen auf die gesamte Welt. "Und deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern", sagte Pistorius und ergänzte: "Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern." 05:14 Uhr Trump widerspricht
Iran: "Sie verhandeln" Nach einem Dementi des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi hat US-Präsident
Donald Trump erneut von laufenden Verhandlungen mit
Iran gesprochen. "Sie verhandeln übrigens, und sie wollen unbedingt eine Einigung erzielen", sagte er bei einem Abendessen für republikanische Kongressabgeordnete in Washington. "Aber sie trauen sich nicht, das zu sagen, weil sie glauben, dann von ihren eigenen Leuten getötet zu werden." Trump fügte hinzu: "Sie haben auch Angst, von uns getötet zu werden." Den oppositionellen Demokraten warf er vor, zu versuchen, "von all den enormen Erfolgen abzulenken, die wir bei dieser Militäroperation erzielen." In Anspielung auf Forderungen der Demokraten, die Trump-Regierung solle für den Krieg gegen
Iran die Zustimmung des Kongresses einholen, fügte der US-Präsident hinzu: "Sie mögen das Wort 'Krieg' nicht, weil dafür eine Zustimmung eingeholt werden müsste, also werde ich das Wort Militäroperation verwenden." 05:14 Uhr Liveblog vom Mittwoch zum Nachlesen Kuwait hat den iranischen Botschafter einbestellt, um gegen die anhaltenden Angriffe Irans Protest einzulegen.
Iran hat nach Angaben des staatlichen Fernsehens den US-Plan für eine Waffenruhe zurückgewiesen.