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THU · 2026-03-26 · 14:57 GMTBRIEF NSR-2026-0326-37542
News/Kindesmissbrauch: EU-Parlament stimmt ge/Kindesmissbrauch: EU-Parlament stimmt gegen freiwillige Chat…
NSR-2026-0326-37542News Report·DE·Legal & Judicial

Kindesmissbrauch: EU-Parlament stimmt gegen freiwillige Chat-Kontrolle

Das Europäische Parlament in Brüssel hat gegen die Verlängerung der freiwilligen Chat-Kontrolle durch Online-Dienste gestimmt. Diese Regelung erlaubte es Anbietern wie Google und Meta, private Nachrichten auf kinderpornografische Inhalte zu scannen und diese zu melden.

Von Jan Diesteldorf und Josef Kelnberger, BrüsselSueddeutsche ZeitungFiled 2026-03-26 · 14:57 GMTLean · Center-LeftRead · 1 min
Kindesmissbrauch: EU-Parlament stimmt gegen freiwillige Chat-Kontrolle
Sueddeutsche ZeitungFIG 01
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Das Europäische Parlament in Brüssel hat gegen die Verlängerung der freiwilligen Chat-Kontrolle durch Online-Dienste gestimmt. Diese Regelung erlaubte es Anbietern wie Google und Meta, private Nachrichten auf kinderpornografische Inhalte zu scannen und diese zu melden. Mit dem Scheitern der Abstimmung läuft die Ausnahmeregelung aus, von der laut Bundesregierung ein Großteil der Ermittlungsarbeit gegen sexuellen Kindesmissbrauch im Netz in Deutschland abhing. Etwa 80 Prozent der relevanten Hinweise erreichten die Strafverfolger bisher über diesen Weg. Das aktuelle System für Ermittlungen steht somit vor dem Aus.

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Article analysis

Model · rule-based
Framing
Legal & Judicial
Human Rights
Tone
Measured
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CalmNeutralAlarmist
Factuality
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Factual
LowHigh
Sources cited
0
No named sources
FewMany
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Key claims

4 extracted
01

The regulation allowed Google, Meta and Snapchat to scan messages.

factualnull
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1.00
02

The exception allowed providers to scan private messages for child pornography.

factualnull
Confidence
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03

EU Parliament voted against extending voluntary chat control for child abuse investigations.

factualnull
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04

About 80% of relevant leads reached German prosecutors this way.

statisticBundesregierung
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Full report

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Das aktuelle System für Ermittlungen gegen sexuellen Kindesmissbrauch im Netz steht vor dem Aus. Bei einer Abstimmung im Europäischen Parlament in Brüssel lehnte eine Mehrheit der Abgeordneten die Verlängerung der freiwilligen Kontrolle von Chat-Nachrichten durch Online-Dienste ab. Diese Ausnahmeregelung hatte es Anbietern wie Google, Meta oder Snapchat erlaubt, private Nachrichten nach kinderpornografischen Inhalten zu scannen und diese zu melden. Nach der gescheiterten Abstimmung läuft damit eine Regelung aus, von der nach Angaben der Bundesregierung ein Großteil der einschlägigen Ermittlungsarbeit in Deutschland abhing: Etwa 80 Prozent der relevanten Hinweise erreichten die Strafverfolger auf diesem Weg.
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Entities

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Keywords & salience

8 terms
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