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FRI · 2026-03-27 · 15:00 GMTBRIEF NSR-2026-0327-39282
News/Zustand der Bahn geht Richtung „demokrat/Deutsche Bahn wieder mit einem Milliardenverlust
NSR-2026-0327-39282News Report·DE·Economic Impact

Deutsche Bahn wieder mit einem Milliardenverlust

Die Deutsche Bahn verzeichnete im Jahr 2025 einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro, hauptsächlich aufgrund von Wertminderungen bei DB Fernverkehr. Trotzdem sieht Bahnchefin Evelyn Palla eine Trendwende.

Deutsche Welle (DE)Filed 2026-03-27 · 15:00 GMTLean · CenterRead · 2 min
Deutsche Bahn wieder mit einem Milliardenverlust
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Die Deutsche Bahn verzeichnete im Jahr 2025 einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro, hauptsächlich aufgrund von Wertminderungen bei DB Fernverkehr. Trotzdem sieht Bahnchefin Evelyn Palla eine Trendwende. Der Konzernumsatz stieg um drei Prozent auf 27 Milliarden Euro, und fast alle Geschäftsfelder erzielten ein positives Betriebsergebnis. Der Verkauf der Logistiktochter DB Schenker diente primär dem Schuldenabbau, wodurch die Schulden um fast zwölf Milliarden Euro auf 20,7 Milliarden Euro reduziert werden konnten. Bund und Bahn wollen 2026 über 23 Milliarden Euro in die Sanierung des Schienennetzes investieren, finanziert durch einen 500 Milliarden Euro schweren Infrastruktur-Sondertopf des Bundes. Palla plant, den Konzern schlanker und unbürokratischer zu gestalten.

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DB Schenker was sold, reducing debt by nearly 12 billion euros to 20.7 billion.

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Evelyn Palla spoke of an emerging turnaround.

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Value impairments at DB Fernverkehr amounted to around 1.4 billion euros.

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The loss increased by approximately 0.5 billion euros compared to 2024.

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Deutsche Bahn recorded a loss of 2.3 billion euros in the past year.

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27. März 2026Die wirtschaftliche Krise bei der Deutschen Bahn dauert an. Dennoch spricht Konzernchefin Palla von einer sich abzeichnenden Trendwende. https://p.dw.com/p/5BFzxBahnchefin Evelyn Palla sieht den Konzern inzwischen auf einem guten Weg (Archivbild) Bild: Andreas Gora/dpa/picture allianceHohe Abschreibungen beim Fernverkehr haben bei der Deutschen Bahn im vergangenen Jahr erneut für tiefrote Zahlen gesorgt. Unter dem Strich verzeichnete der bundeseigene Konzern ein Minus von 2,3 Milliarden Euro, wie die Bahn in Berlin mitteilte. Damit erhöhte sich der Verlust im Vergleich zum Jahr 2024 um rund 0,5 Milliarden Euro. Hauptgrund für das hohe Minus seien Wertminderungen bei der Unternehmenstochter DB Fernverkehr in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro gewesen. Die Sparte erwarte künftig aufgrund der anhaltenden Probleme bei der Infrastruktur deutlich niedrigere Umsätze, hieß es weiter. Bis 2036 soll mit Geld aus dem 500 Milliarden Euro schweren Infrastruktur-Sondertopf des Bundes auch das marode Schienennetz saniert und modernisiert werden. Die seit Oktober amtierende Bahnchefin Evelyn Palla sprach in dem Zusammenhang von einem "Super-Baujahr 2026". Bund und Bahn wollen zusammen mehr als 23 Milliarden Euro investieren. Die vielen Baustellen werden die Züge allerdings vorerst nicht pünktlicher machen. Arbeiten an der Bahnstrecke Hamburg - Berlin (17.10.2025)Bild: BREUEL-BILD/IMAGO Zudem verkaufte die Deutsche Bahn im vergangenen Jahr die gut laufende Logistiktochter DB Schenker. Damit fehlt dem Konzern nun ein wichtiger Gewinnbringer. Der Verkaufserlös ging nahezu ausschließlich in den Abbau des hohen Schuldenbergs. Dieser konnte dadurch im vergangenen Jahr laut Bahn um knapp zwölf Milliarden Euro auf nunmehr 20,7 Milliarden Euro reduziert werden. Fast alle Geschäftsfelder mit positivem Betriebsergebnis Palla sprach von einer sich abzeichnenden Trendwende. Sie will den Konzern schlanker und unbürokratischer machen. Die Bahn-Chefin wies darauf hin, dass alle Geschäftsfelder mit Ausnahme von DB Cargo 2025 ein positives Betriebsergebnis eingefahren haben. Der Konzern machte eigenen Angaben zufolge operativ, also vor Zinsen und Steuern, einen Gewinn von 297 Millionen Euro und kam hier somit erstmals seit Jahren wieder in die schwarzen Zahlen. Der Umsatz stieg zudem um rund drei Prozent auf 27 Milliarden Euro. Bei Umsatz und operativem Ergebnis habe die Bahn im vergangenen Jahr somit einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht, betonte Palla. Zufriedenheit sei gleichwohl fehl am Platz. "Erst wenn wir wieder nachhaltig Jahresüberschüsse erwirtschaften und Investitionen aus eigener Kraft stemmen können, sind wir am Ziel."
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