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FRI · 2026-03-27 · 18:17 GMTBRIEF NSR-2026-0327-39692
News/Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt wie/Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt wieder im Fall Collien …
NSR-2026-0327-39692News Report·DE·Legal & Judicial

Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt wieder im Fall Collien Fernandes

Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat die Ermittlungen im Fall Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen wieder aufgenommen. Grund dafür ist ein Anfangsverdacht gegen Ulmen, der aus der Auswertung von Medienberichten resultiert.

Tagesschau (ARD)Filed 2026-03-27 · 18:17 GMTLean · CenterRead · 2 min
Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt wieder im Fall Collien Fernandes
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat die Ermittlungen im Fall Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen wieder aufgenommen. Grund dafür ist ein Anfangsverdacht gegen Ulmen, der aus der Auswertung von Medienberichten resultiert. Zuvor hatte Fernandes Anzeige gegen Unbekannt wegen eines Fake-Accounts unter ihrem Namen erstattet, woraufhin das Verfahren mangels Ermittlungsansätzen eingestellt wurde. Laut Medienberichten wirft Fernandes Ulmen vor, jahrelang Fakeprofile unter ihrem Namen erstellt und Deepfake-Pornos verbreitet zu haben. Ulmens Anwalt weist die Vorwürfe zurück und kündigte rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung an, während die Ermittlungen auf Mallorca ebenfalls laufen.

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Fernandes geht seit Jahren gegen digitale Inhalte wie Deepfake-Videos und gefälschte Profile vor.

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Ulmens Anwalt wies die Vorwürfe zurück und kündigte rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung an.

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Collien Fernandes erstattete im November 2024 bei der Polizei in Berlin Anzeige gegen Unbekannt wegen eines Fake-Accounts.

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Staatsanwaltschaft Itzehoe nimmt Ermittlungen im Fall Collien Fernandes gegen Christian Ulmen wieder auf.

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Christian Ulmen soll unter Collien Fernandes' Namen jahrelang im Internet Fakeprofile erstellt und Deepfake-Pornos verbreitet haben.

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Fall Collien Fernandes Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen wieder auf Stand: 27.03.2026 • 19:17 Uhr Nach Berichten über die Vorwürfe von Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen nimmt die Staatsanwaltschaft Itzehoe Ermittlungen wieder auf. Offenbar gibt es einen Anfangsverdacht gegen Ulmen. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hat die Ermittlungen nach einer Strafanzeige von Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes gegen Unbekannt wieder aufgenommen. Grund sei eine "Prüfung der Medienveröffentlichungen", erklärte Oberstaatsanwalt Peter Müller-Rakow. Die Auswertung der Berichterstattung habe zur "Bejahung eines Anfangsverdachts" gegen Ulmen geführt, hieß es. Die Ermittlungen richteten sich "nunmehr gegen die benannte Person". Weitere Details nannte Müller-Rakow mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe nicht. Zuvor war das Verfahren eingestellt worden. Laut Staatsanwaltschaft fehlten damals Ermittlungsansätze zur Identifizierung eines möglichen Täters. Nach früheren Angaben hatte Fernandes im November 2024 bei der Polizei in Berlin Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Anlass war demnach ein erstellter Fake-Account unter ihrem Namen. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe hatte das Verfahren übernommen, "weil die angezeigte Handlung wohl innerhalb unseres Zuständigkeitsbereiches durch die Anzeigende zur Kenntnis genommen worden ist", hatte Oberstaatsanwalt Müller-Rakow zuvor gesagt. Die Behörde hatte Fernandes um Unterlagen gebeten, die für die Ermittlungen relevant sein könnten. Da sie der Bitte nicht nachgekommen sei und somit Ansätze zur Identifizierung des Täters gefehlt hätten, sei das Verfahren zunächst eingestellt worden. Fernandes hatte dieser Darstellung im Tagesspiegel widersprochen. Zuvor hatte ein Bericht im Spiegel schwere Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Partner, den Schauspieler Christian Ulmen, öffentlich gemacht. Er soll demnach unter ihrem Namen jahrelang im Internet Fakeprofile erstellt und Deepfake-Pornos verbreitet haben, so Fernandes. Auf Mallorca erstattete sie Anzeige, wie eine Justizsprecherin bestätigte. Das Verfahren befinde sich noch in einem frühen Stadium. Ulmens Anwalt wies die Vorwürfe zurück und kündigte rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung an. Es handele sich "in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung". Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Fernandes geht seit Jahren gegen digitale Inhalte wie Deepfake-Videos und gefälschte Profile vor, die unter ihrem Namen verbreitet werden. Der Fall hat die Diskussion über Schutz vor digitaler Gewalt erneut verstärkt. In den vergangenen Tagen kam es bundesweit zu Demonstrationen gegen digitale und sexualisierte Gewalt. In Hamburg versammelten sich am Donnerstag nach Polizeiangaben rund 17.000 Menschen. Sie forderten unter anderem besseren Schutz für Betroffene im Netz, strengere Gesetze und konsequentere Strafverfolgung. Auch Fernandes trat überraschend auf die Bühne. Sie erklärte, sie stehe "mit schusssicherer Weste unter Polizeischutz", da sie Morddrohungen erhalte. Diese hätten sie zunächst von einer Teilnahme abgehalten. Vor den Demonstrierenden rief sie dazu auf, "die Mauern des Schweigens einzureißen".
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